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Frankfurt und Bad Nauheim mit Auftaktsieg

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Foto: Puckpix by Steph / Kim Enderle | 31.03.2022

Die Löwen gewinnen mit 4:1 gegen Heilbronn / Bad Nauheim dreht Partie gegen Ravensburg und sichert sich Sieg in der Overtime

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken

Die Löwen starteten druckvoll in die Partie und gingen in der sechsten Minute durch den Treffer von Pierre Preto in Front. Keine zwei Minuten später baute Manuel Strodel die Führung für die Hausherren aus. Nach dem Powerbreak hatten die Falken die erste gute Torgelegenheit, aber Frankfurts Goalie Jake Hildebrand war zur Stelle. Auch in Folge hatten die Hessen ihre Möglichkeiten, aber ein weiteres Tor fiel nicht. Somit verabschiedeten sich die Teams mit dem 2:0 für die Mainstädter in die Kabinen.

Mit zunehmender Spieldauer kamen die Falken besser in die Partie. In Minute 29 hatten die Unterländer durch Justin Kirsch die Chance zum Anschluss, aber der Schlussmann der Löwen vereitelte dies. Nach einem Beinstellen kassierte Heilbronns Kenney Morrison eine Strafe. Die Hausherren agierten im Powerplay druckvoll, aber Falken-Goalie Arno Tiefensee agierte gut zwischen den Pfosten. In Unterzahl konterten die Gäste, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. In Folge wogte die Part hin und her. Nach einem hohen Stock musste Löwe Reid McNeill auf der Strafbank Platz nehmen, aber die Käthchenstädter konnten Hildebrand nicht überwinden. Somit ging es mit der Zwei-Tore-Führung für die Löwen in die Pause.

Im dritten Spielabschnitt saß Justin Kirsch wegen Beinstellens auf der Gäste-Strafbank, da hatten die Gastgeber die Chance zum 3:0, doch der Puck traf den Pfosten. Wenig später gab es einen erneuten Pfostentreffer und danach ging die Scheibe in das Tor. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten den Treffer von Frankfurts Preto. Es lief die 50. Minute, da verkürzte Heilbronns Julian Lautenschlager. Doch nur 36 Sekunden später, stellte Löwe Alexej Dmitriev den Drei-Tore-Abstand wieder her. In Folge sollte kein Tor mehr fallen und die Hessen sicherten sich den 4:1-Erfolg und den ersten Sieg in der Serie.

 

Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim

Die Hausherren erspielten sich im ersten Drittel die besseren Chancen, aber lange Zeit blieb die Partie torlos. Es lief die 16. Minute, als Ravensburgs Josh MacDonald die Scheibe zur Führung einnetzte. Wenig später legte Towerstars-Kapitän Vincenz Mayer (18.) nach und traf zum 2:0. Kurz darauf musste Bad Nauheims Huba Sekesi aufgrund einer Spielverzögerung in die Kühlbox, aber die Roten Teufel überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für die Gastgeber ging es in die Pause.

Die Hessen kamen gut aus der Kabine und hatten Chancen zum Anschluss. Dieser fiel in Minute 27 durch Jerry Pollastrone. Wenig später hatte er den Ausgleich auf der Kelle, aber Ravensburgs Goalie Jonas Langmann war zur Stelle. Die Hausherren konnten hingegen den Puck zum 3:1 einnetzen. Torschütze war Nickolas Latta (33.). Kurz darauf hatten die Roten Teufel durch Mick Köhler die erneute Chance zum Anschluss, aber es blieb bei dem Spielstand. Auf der Gegenseite war Georgiy Saakyan (37.) erfolgreich und er traf zum 4:1-Pausenstand für die Oberschwaben.

Der dritte Spielabschnitt wurde intensiver und Strafen gab es auf beiden Seiten. Als Ravensburgs Nickolas Latta nach einer Behinderung pausierte, netzte Bad Nauheims Stefan Reiter (51.) die Scheibe ein. Kurz danach folgte die nächste Strafe und Saakyan kassierte zwei Minuten aufgrund einer Spielverzögerung. Auch das nächste Powerplay nutzten die Roten Teufel gekonnt, als Tobias Wörle (53.) den Anschluss markierte. Die Hessen waren weiter in Torlaune und bei angezeigter Strafe traf Wörle (55.) erneut. Mit dem Ausgleichstreffer war die Partie wieder offen. In Folge konnte keine Mannschaft den entscheidenden Treffer erzielen, sodass es in die Verlängerung ging.

In der Overtime hatten die Hausherren zunächst die beste Chance, aber der Puck traf nur das Torgehäuse. Wenig später jubelten dann die Gäste. Bad Nauheims Verteidiger Kevin Schmidt (65.) erzielte den umjubelten Siegtreffer. Somit sicherten sich die Kurstädter den 5:4-Erfolg und die Serienführung.

 

4 - 1

(2:0;0:0;2:1)
Schüsse:
34:33 (15:8,11:15,8:10)

Löwen Frankfurt Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 1:0 Pierre Preto (5:25/EQ), 2:0 Manuel Strodel (7:12/EQ), 3:0 Pierre Preto (46:16/EQ), 3:1 Justin Kirsch (49:42/EQ), 4:1 Alexej Dmitriev (50:18/EQ)
Zuschauer: 4.010 Strafminuten: 2 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Brill,Marcus | Schadewaldt,Christopher | Laudan,Julian | Van Himbeeck,Frederik | Lotz, Alina

4 - 5 OT

(2:0;2:1;0:3/0:1)
Schüsse:
31:34 (15:10,6:8,8:10/2:6)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Josh MacDonald (15:00/EQ), 2:0 Vincenz Mayer (16:06/EQ), 2:1 Jerry Pollastrone (26:33/EQ), 3:1 Nickolas Latta (32:02/EQ), 4:1 Georgiy Saakyan (36:25/EQ), 4:2 Stefan Reiter (50:01/PP1), 4:3 Tobias Wörle (52:18/PP1), 4:4 Tobias Wörle (54:08/EQ), 4:5 Kevin Schmidt (64:56/EQ)
Zuschauer: 1.915 Strafminuten: 10 / 8 Powerplay: 0-2 / 2-3
Schiedsrichter: Kannengießer,Daniel | Schütz,Markus | Kalnik,Thomas | Spiegl,Dominik | Nidens, Irina