Umbruch nach Saisonende: Starbulls Rosenheim verabschieden neun Akteure
Unter anderem gehen Stretch, Järveläinen und Pulkkinen
Unmittelbar nach dem Saisonende 2025/2026 stellen die Starbulls Rosenheim die Weichen für die Zukunft neu. Im Zuge einer sportlichen und strukturellen Neuausrichtung hat der DEL2-Club tiefgreifende Kaderentscheidungen getroffen: Insgesamt neun Spieler werden in der kommenden Saison nicht mehr für die Grün-Weißen auflaufen.
Die emotionalste Nachricht für die Fans ist zweifellos der Abgang von Maximilian Vollmayer. Als echtes Rosenheimer Urgestein prägte der Verteidiger den Club über zwölf Jahre hinweg und absolvierte ebenso viele Spielzeiten in Folge für seinen Heimatverein. Vollmayer galt als Inbegriff für Verlässlichkeit, Einsatz und absolute Identifikation mit dem Standort.
Der Abschied erfolgt dabei auf eigenen Wunsch des 30-Jährigen: Vollmayer wird sich beruflich sowie sportlich umorientieren und mit dem Beginn einer Berufsausbildung den Schritt ins zivile Arbeitsleben vollziehen.
Neben Vollmayer verlässt mit C.J. Stretch eine weitere zentrale Führungspersönlichkeit das Team. Der US-Amerikaner blickt auf insgesamt vier Spielzeiten im Starbulls-Trikot zurück und führte die Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren als Kapitän aufs Eis. Sowohl sportlich als auch als Integrationsfigur in der Kabine übernahm Stretch in dieser Zeit eine tragende Rolle.
Zusätzlich zu den beiden Führungsspielern werden sieben weitere Akteure künftig nicht mehr im Aufgebot stehen: Joel Keussen, Teemu Pulkkinen, Jannick Stein, Ville Järveläinen, Wyatt Schingoethe, Charlie Sarault und Leon van der Linde (Rückkehr nach Förderlizenz-Ende zum Panther-Partner Augsburg)
Diese Entscheidungen sind das Resultat intensiver Gespräche der vergangenen Wochen. Nach ereignisreichen Monaten gehen der Verein und die genannten Spieler nun getrennte Wege, um Platz für neue Impulse in der Kaderstruktur der kommenden Saison zu schaffen.