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Vorschau 45. Spieltag: Duelle der Gegensätze versprechen Spannung
12.02.2026Bild: Kim Enderle

Vorschau 45. Spieltag: Duelle der Gegensätze versprechen Spannung

Bad Nauheim fordert Steelers. Wölfe treffen auf Huskies. Regensburg empfängt Crimmitschau.

Der Endspurt um die beste Ausgangsposition für die Postseason in der DEL2 ist offiziell eröffnet. Rosenheim will gegen starke Füchse einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen. Ravensburg, Regensburg und Bietigheim wollen ihre Position in den Top6 verteidigen. Landshut will den Anschluss daran nicht verlieren. Und auf die beiden bereits für die Playoffs qualifizierten Clubs warten keine leichten Aufgaben. Kassel ist zu Gast bei zuletzt formstarken Freiburgern. Krefeld reist zum letzten Straßenbahnderby der Saison – unserem Spiel der Woche – nach Düsseldorf.

EV Landshut – Blue Devils Weiden (19:30 Uhr)
Das Motto dieses Spiels heißt wohl für beide „Den Anschluss nicht verlieren“. Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen liegt Landshut bereits fünf Zähler hinter Platz 6, der direkt für die Playoffs qualifizieren würde. Weiden fehlen nach fünf Niederlagen in Serie bereits acht Punkte zu Platz 10, dem „rettenden Ufer“ für die Pre-Playoff-Teilnahme. Bei den Blue Devils hapert es vor allem an der Effizienz. Nur alle 12,1 Schüsse fällt ein Tor – der schwächste Wert der Liga. Beim EVL ist die Schwachstelle ebenfalls schnell gefunden: Nur Kaufbeuren und Freiburg kassierten mehr Gegentore (143). In den vergangenen zehn Spielen kassierte kein Team mehr Gegentore als Landshut.

EC Bad Nauheim – Bietigheim Steelers (19:30 Uhr)
Der EC Bad Nauheim holte nur neun Zähler aus seinen letzten zehn Spielen und rutschte damit bis auf Platz 12 ab. Ein Sieg wäre extrem wichtig, will man den Anschluss zu Platz 10 nicht komplett verlieren. Nach zuvor drei Pleiten in Folge setzte Bietigheim am Dienstag ein Statement gegen die DEG und festigte damit Platz 6 in der Tabelle. Die Steelers haben zudem die beiden letzten Duelle mit den Roten Teufeln für sich entscheiden können – inklusive eines Sieges im Colonel-Knight-Stadion.

Starbulls Rosenheim – Lausitzer Füchse (19:30 Uhr)
Die Starbulls Rosenheim stehen kurz davor, als drittes Team in dieser Saison ihr Playoff-Ticket zu ziehen. Doch mit den Lausitzer Füchsen kommt ein schweres Stück Arbeit auf die Bayern zu. Das Team aus Weißwasser hat drei Spiele in Folge und fünf der letzten sechs Spiele gewonnen. Rosenheim musste zuletzt zwar eine Niederlage hinnehmen, stellt aber weiterhin die beste Defensive der DEL2 (100 Gegentore). Beide Clubs gehören zu den Besten in Unterzahl. Und beide Clubs lassen den Gegner extrem viel arbeiten für ein Tor. Nur alle 11,6 (Rosenheim) beziehungsweisen 11,4 Schüsse (Lausitz) kassieren sie ein Gegentor.

EHC Freiburg – EC Kassel Huskies (19:30 Uhr)
Nach vier Siegen in Folge riss die Serie der Freiburger am Dienstagabend in Ravensburg. Dennoch stehen die Breisgauer nur fünf Punkte hinter Platz 10 – vor wenigen Wochen schien das „rettende Ufer“ noch unerreichbar. Nun kommt mit Kassel aber ein extrem heißes Team. Die Nordhessen haben fünf Spiele in Folge gewonnen. Doch die Wölfe werden die Zähne zeigen, wie sie es schon im ersten Saisonheimspiel gegen Kassel getan haben. Damals siegten sie im Penaltyschießen.

Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren (20:00 Uhr)
Fünf Spiele in Folge hat Ravensburg gewonnen. In diesem Zeitraum stellen sie die beste Offensive der Liga (24 Tore) und kassierten die drittwenigsten Gegentore (11). Der Vorsprung auf Platz 7 beträgt bereits elf Zähler. Das Selbstvertrauen ist also groß vor dem Duell mit Kaufbeuren. Doch der Tabellenletzte hat gerade erst bewiesen, wie viel Kampfgeist in ihm steckt mit einem Sieg am Dienstagabend gegen den Rivalen aus Landshut. Und die Towerstars liegen den Allgäuern. Zwei der drei Duelle in dieser Saison konnten die Kaufbeurer für sich entscheiden und in allen drei Aufeinandertreffen haben sie gepunktet.

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau (20:00 Uhr)
Nach zuletzt zwei souveränen Siegen haben die Eisbären Regensburg eine gute Ausgangsposition im Kampf um die direkte Qualifikation für die Playoffs. Crimmitschau kämpft seit einiger Zeit mit einer dünnen Personaldecke, konnte zuletzt aber im Duell zweier „angeknockter Boxer“ einen wichtigen Sieg gegen Weiden holen. Platz 10 abzusichern muss das Ziel der Westsachsen sein. Dafür muss aber die Offensive besser „klicken“. Nur 2,5 Tore pro Spiel sind Platz 12 in der Liga. Regensburg wird es den Eispiraten in der Hinsicht aber schwer machen. Kein Team kassiert seltener ein Gegentor (nur alle 11,7 Schüsse).

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