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Wochenende der Entscheidungen
01.03.2018Bild: Timo Raiser und Thomas Heide

Wochenende der Entscheidungen

Alle Spiele beginnen am Freitag 19:30 Uhr

Der Hauptrunden-Showdown beginnt: Mit dem 51. Spieltag beginnt das Wochenende der Entscheidungen und am Sonntagabend steht fest, auf welchem Rang ein Club seine Hauptrunde abschließen wird. Zwei Spieltage sind noch zu absolvieren - maximal sechs Punkte kann eine Mannschaft noch holen. Dabei werden alle Partien am Freitag 19:30 Uhr starten. 

Bietigheim Steelers – SC Riessersee

In Bietigheim kommt es zum Spitzenspiel, denn der aktuelle Tabellenführer erwartet den Tabellennachbarn aus Garmisch-Partenkirchen. Dabei hat der SC Riessersee auf die Ellentaler nur einen Punkt Rückstand. Gewinnen die Steelers in der regulären Spielzeit, ist ihnen der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Bei allen anderen Ergebnissen wird die Entscheidung, welcher Club der „Gewinner der Hauptrunde“ ist, auf den letzten Spieltag vertagt. In den bisherigen Aufeinandertreffen ging es bei beiden SCR-Heimspielen bis in die Verlängerung -  beide Teams gingen je einmal als Sieger hervor. Beim Duell in Bietigheim gab es einen klaren Sieg der Schwaben. Den Werdenfelsern steht definitiv Lubor Dibelka nicht zur Verfügung. Der Stürmer fällt aufgrund einer Unterkörperverletzung auf unbestimmte Zeit aus.

Tölzer Löwen – ESV Kaufbeuren

Der ESVK hat Platz vier in greifbarer Nähe: Die Chance auf das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale ist für die Buron Joker noch vorhanden. Dabei muss Kaufbeuren jedoch auf eine Niederlage der Huskies hoffen und ihre Spiele am Wochenende gewinnen. ESVK-Cheftrainer Andreas Brockmann kann am Wochenende wieder auf Joseph Lewis zurückgreifen. Auch ein Comeback von Jarkko Immonen - nach sieben Wochen Verletzungspause - liegt im Bereich des Möglichen. Doch die Tölzer Löwen möchten die Punkte in Bad Tölz lassen. Zudem will der Aufsteiger die Hauptrunde nicht auf dem letzten Tabellenplatz abschließen. Derweil beträgt der Vorsprung zwei Zähler. 

Ravensburg Towerstars – Kassel Huskies

Die Huskies wollen den vierten Platz und das damit verbundene Heimrecht behalten. Kaufbeuren und Bad Nauheim sitzen den Schlittenhunden im Nacken, doch die Huskies haben es selbst in der Hand. Dabei treffen die Kasseler auf Ravensburg. Die Towerstars können ihre Position in der Tabelle noch verbessern und haben eine minimale Chance auf den sechsten Tabellenplatz. Dafür müssen die Puzzlestädter beide Spiele gewinnen und zugleich müssen Bad Nauheim und Dresden ihre ausstehenden Partien verlieren.

Dresdner Eislöwen – EHC Freiburg

Pre-Playoff-Heimrecht absichern: Für die Eislöwen besteht noch die Chance den sechsten Rang zu erreichen, allerdings beträgt der Abstand bereits fünf Punkte. Einen Zähler benötigen die Elbestädter, um das sichere Heimrecht in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale zu haben. Die Blau-Weißen empfangen dabei Freiburg, welche sich in den Spielmodus für die anstehenden Playdowns bringen wollen.

EHC-Kapitän Philipp Rießle: „Wir versuchen uns einzuspielen und in den richtigen Modus zu kommen. Am besten wäre natürlich, mit einem Erfolgserlebnis und einem entsprechend guten Gefühl in die Playdowns zu gehen.“

Eislöwe Dominik Grafenthin: „Es ist natürlich nicht gut, dass wir es nicht mehr selbst in der Hand haben. Wir müssen beide Spiele gewinnen und werden alles dafür tun. Aus persönlicher Sicht war es für mich nach meiner Verletzung wichtig, noch ein Wochenende länger zu pausieren. Ich habe vom Freitag zum Sonntag schon eine Steigerung gespürt bezüglich der Belastbarkeit.“

Bayreuth Tigers - Eispiraten Crimmitschau

„Positiven Schwung mitnehmen“ – dies will Eispiraten-Cheftrainer Kim Collins. Nach sechs Niederlagen in Folge konnte Crimmitschau die beiden vergangenen Partien gewinnen. Daran gilt es anzuknüpfen. Für den endgültigen Einzug in die Pre-Playoffs benötigen die Sachsen noch zwei Punkte. Die Tigers mussten am letzten Spieltag die „Rote Laterne“ übernehmen. Doch diese soll nicht in der Wagnerstadt bleiben. Um mit Selbstvertrauen in die bevorstehenden Playdowns zu gehen, würde ein Sieg gegen die Pleißestädter mehr als guttun.

Heilbronner Falken – Löwen Frankfurt

Drei Punkte – das ist der Abstand zwischen einen Pre-Playoff-Platz und den Playdowns. Die Falken stehen auf den zehnten Tabellenrang. Die Käthchenstädter werden kämpfen, um den vorzeitigen Klassenverbleib noch in der Hauptrunde zu schaffen. In den bisherigen Aufeinandertreffen zwischen Heilbronn und Frankfurt ging stets die Heimmannschaft als Sieger vom Eis. Ob sich dies auch im vierten Duell bestätigt, entscheidet sich am Freitagabend.

Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim

Zwei Teams, welche unbedingt siegen wollen: Es wird ein spannendes Duell erwartet, wenn die Füchse die Gäste aus Bad Nauheim empfangen. Beide Clubs wollen siegen. Weißwasser möchte mit einem Sieg die Chance wahren, nicht in den Playdowns antreten zu müssen. Der EC kann mit einem Sieg die direkte Playoff-Teilnahme absichern. Mit zwei Punkten Rückstand ist auch Platz vier noch in erreichbarer Nähe. Dementsprechend konzentriert gehen beide Teams in die anstehende Partie.

Folgender Spieler ist gesperrt:

Ravensburg Towerstars: Kilian Keller - aufgrund seiner dritten (Spieldauer-)Disziplinarstrafe für ein Spiel automatisch gesperrt

Die Spiele am 02. März im Überblick:

19:30 Uhr Tölzer Löwen – ESV Kaufbeuren

(HSR Bastian Haupt / HSR2 Florian Zehetleitner / LSR1 Dominic Borger/ LSR2 Frederik van Himbeeck)

19:30 Uhr Ravensburg Towerstars – Kassel Huskies Frederik van Himbeeck

(HSR Dominic Erdle / HSR2 Ulpi Sicorschi / LSR1 Thomas Kalnik / LSR2 Tino Thönelt)

19:30 Uhr Bayreuth Tigers – Eispiraten Crimmitschau

(HSR Razvan Gavrilas / HSR2 Robert Paule / LSR1 Jan-Christian Müller / LSR2 Stefan Velkoski)

19:30 Uhr Heilbronner Falken – Löwen Frankfurt

(HSR Marc André Naust / HSR2 Daniel Ratz / LSR1 David Rudolph / LSR2 Peter Wagner)

19:30 Uhr Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim

(HSR Eric Daniels / HSR2 Eugen Schmidt / LSR1 Marcus Höfer / LSR2 Andreas Roth)

19:30 Uhr Bietigheim Steelers – SC Riessersee

(HSR Alfred Hascher / HSR2 Stefan Vogl / LSR1 Michael Sauer / LSR2 Michael Zettl)

19:30 Uhr Dresdner Eislöwen – EHC Freiburg

(HSR Göran Noeller / HSR2 Erich Singaitis / LSR1 Soeren Kriebel / LSR2 Martin Schewe)


 

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