Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Frankfurt verteidigt Tabellenführung

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Foto: Tommy Valdivia Castro | 31.10.2021

Landshut mit Sieg im ersten Heimspiel / Ravensburg und Bad Tölz mit Auswärtserfolg / Bayreuth mit Heimsieg / Dresden mit erstem Auswärtssieg / Heilbronn dreht 0:4-Rückstand in einen 7:5-Erfolg

Eispiraten Crimmitschau - Löwen Frankfurt

​Beide Mannschaften zeigten einen intensiven Start in das Topspiel und kämpften um jeden Zentimeter. In der siebten Minute hatten die Löwen die bis dahin beste Chance, aber der Puck knallte an den Innenpfosten. In Minute zehn fiel dann der erste Treffer. Es war Kevin Maginot, der die Hessen in Front brachte. Wenig später hatte Eispiraten-Kapitän Vincent Schlenker die Chance zum Ausgleich, aber er scheiterte am Frankfurts Goalie Jake Hildebrand. Es lief die 18. Minute, als die Schiedsrichter den Videobeweis konsultierten. Es galt zu überprüfen, ob die Gäste einen Treffer erzielt hatten. Die Referees entschieden auf kein Tor. Kurz darauf kassierte Maginot eine Strafe nach einem Check mit dem Stock, doch die Hausherren konnten das Überzahlspiel nicht nutzen. Somit ging es mit der knappen Führung der Gäste in die Pause.

Die Gäste kamen gut aus der Kabine und Matt Carey baute die Führung für die Löwen in der 25. Minute aus. Nach einer Spielverzögerung musste Eispirat Ole Olleff in die Kühlbox und die Mainstädter spielten zum ersten Mal am Abend in Überzahl. Die Hessen agierten druckvoll, doch die Westsachsen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Wenig später hatten die Frankfurter den dritten Treffer auf der Kelle, doch Gracnar agierte stark zwischen den Pfosten. Im Gegenzug konterten die Hausherren und setzten sich im gegnerischen Drittel fest, konnten aber kein Tor erzielen. Die Hauptschiedsrichter überprüften per Videobeweis noch einmal die Torszene der Löwen, aber der Puck war nicht im Kasten der Eispiraten. In Folge versuchten die Gastgeber weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, aber an Hildebrand war kein Vorbeikommen. Kurz vor der Pausensirene waren es die Gäste, die erneut erfolgreich waren. Torschütze war Pierre Preto. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung für Frankfurt ging es in die nächste Pause.

Im dritten Spielabschnitt kassierte Crimmitschaus Olleff zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. Und die Hessen nutzten das Powerplay durch den Treffer von Dylan Wruck (43). In Unterzahl konterten die Hausherren und Scott Feser (44.) verkürzte. Nur anderthalb Minuten später baute Frankfurts Maximilian Faber die Löwen-Führung weiter aus. Kurz darauf kassierten die Gäste Strafzeiten und für 18 Sekunden spielten die PLeißestädter in doppelter Überzahl. Diese blieb aber ungenutzt, doch mit einem Mann mehr fiel der Eispiraten-Treffer durch Mario Scalzo (49.). In Folge hatten beide Mannschaften noch Chancen, jedoch fielen keine weiteren Tore mehr. Somit sicherten sich die Hessen den 5:2-Erfolg und bleiben an der Tabellenspitze.

 

EV Landshut – Lausitzer Füchse

Vor einer lautstarken Kulisse wurde das erste Heimspiel des EV Landshut gebührend gefeiert und die Zuschauer sahen ein spannendes erstes Drittel. Gleich in der ersten Minute hatten die Hausherren durch Yannik Valenti eine gute Chance, aber Füchse-Goalie Leon Hungerecker war zur Stelle. Kurz darauf folgte die erste Strafe und Weißwassers Peter Quenneville musste wegen Stockhaltens in die Kühlbox. Im Powerplay hatten die Niederbayern die nächste große Möglichkeit, aber erneut konnte der Puck nicht im Gäste-Tor untergebracht werden. In der vierten Minute gelang es dann Thomas Holzmann seine Landshuter in Führung zu bringen. Die Antwort der Sachsen folgte wenig später, als Richard Mueller (7.) das 1:1 markierte. Von den Gästen musste Arttu Rämö wegen Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen. Im Powerplay agierte der EVL druckvoll, aber es war kein Vorbeikommen am Schlussmann der Weißwasseraner. In Unterzahl konterten die Sachsen und Hunter Garlent (11.) traf zur Führung der Lausitzer. Der EVL ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte in der 14. Minute durch den Treffer von Lukas Mühlbauer den Spielstand wieder ausgleichen. Mit dem 2:2 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mittelabschnitt kassierte Garlent zwei Minuten nach einem Check gegen das Knie und der EVL kam zum dritten Überzahlspiel in dieser Partie und erneut fiel ein Tor. Die Füchse konnten wieder in Unterzahl kontern und Quenneville (25.) erzielte den Führungstreffer für Weißwasser. Landshut agierte weiter mit einem Mann mehr und Brandon Alderson (26.) markierte den Ausgleich. Nach einem Beinstellen von Fuchs Rämö kassierten die Sachsen erneut eine Strafe, aber diesmal sollte kein Tor fallen. EVL-Spieler Benedikt Brückner musste nach einem Beinstellen auf der Strafbank Platz nehmen und Quenneville nutzte das Powerplay gekonnt und erzielte die Pausenführung für die Sachsen.  

Es lief die 45. Minute, als Mühlbauer mit seinem Handgelenkschuss den Ausgleich markierte. Die Referees bestätigten das Tor zudem per Videobeweis. Kurz darauf hatte Weißwassers Luis Rentsch die erneute Führung auf der Kelle, aber es blieb beim 4:4. Im Gegenzug hatte Holzmann die nächste Chance für Landshut, aber auch er konnte den Puck nicht einnetzen. Das Spiel blieb weiter spannend und Landshut konnte zwei Powerplay-Situationen nicht nutzen. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene hatte Alderson die große Chance den entscheidenden Treffer zu erzielen, aber Hungerecker glänzte mit einer Parade. Somit ging es in die Verlängerung. In der Overtime sorgte Landshuts Andreé Hult (63.) für den Siegtreffer und sicherte somit den Heimsieg.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

2 - 3

(1:1;1:2;0:0)
Schüsse:
37:27 (11:10,11:11,15:6)

ESV Kaufbeuren Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 1:0 Joseph Lewis (11:09/EQ), 1:1 Tyler McNeely (12:56/PP1), 2:1 Florian Thomas (26:32/EQ), 2:2 Cam Spiro (27:27/EQ), 2:3 Cam Spiro (32:09/EQ)
Zuschauer: 1.768 Strafminuten: 8 / 18 Powerplay: 0-9 / 1-4
Schiedsrichter: Schütz, Markus | Sicorschi, Ulpi | Höck, Christian | Sauer, Michael | Miller, Birgit

2 - 5

(0:1;0:2;2:2)
Schüsse:
31:27 (7:8,10:12,14:7)

Eispiraten Crimmitschau Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Carson McMillan (9:50/EQ), 0:2 Matt Carey (24:49/EQ), 0:3 Pierre Preto (39:42/EQ), 0:4 Dylan Wruck (42:12/PP1), 1:4 Scott Feser (43:45/SH1), 1:5 Pierre Preto (44:17/EQ), 2:5 Mario Scalzo (48:10/PP1)
Zuschauer: 2.077 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 1-4 / 1-3
Schiedsrichter: Haupt, Bastian | Holzer, Martin | Koziol, Yannik | Pfriem, Lukas | Schuster,Gerd

5 - 4 OT

(2:2;1:2;1:0/1:0)
Schüsse:
51:20 (22:6,16:6,12:5/1:3)

EV Landshut Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Thomas Holzmann (3:01/PP1), 1:1 Richard Mueller (6:06/EQ), 1:2 Hunter Garlent (10:51/SH1), 2:2 Maximilian Forster (13:37/EQ), 2:3 Peter Quenneville (24:24/SH1), 3:3 Brandon Alderson (25:21/EQ), 3:4 Peter Quenneville (38:23/PP1), 4:4 Lukas Mühlbauer (44:44/EQ), 5:4 Andreé Hult (2:58/OT/EQ)
Zuschauer: 3.652 Strafminuten: 4 / 12 Powerplay: 1-6 / 1-1
Schiedsrichter: Falten,Fynn-Marek | Janssen,Seedo | Otten,Chris | Voß,Timo | Hommer, Jenny

1 - 4

(0:2;0:0;1:2)
Schüsse:
30:43 (15:13,11:15,4:15)

Selber Wölfe Alle Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Fabian Dietz (2:57/PP1), 0:2 Charlie Sarault (13:18/EQ), 0:3 Josh MacDonald (44:53/PP1), 1:3 Brad Ross (49:54/PP1), 1:4 Georgiy Saakyan (56:42/EQ)
Zuschauer: 1.281 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 1-3 / 2-4
Schiedsrichter: Polaczek, Aleksander | Singer, Alexander | Merk, Markus | van der Heyd, Norbert | Schröder, Anika

4 - 2

(1:1;1:0;2:1)
Schüsse:
27:23 (11:7,6:8,10:8)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 Dani Bindels (8:55/EQ), 1:1 Tyson McLellan (10:40/EQ), 2:1 Luke Pither (26:34/PP1), 2:2 Nick Pageau (50:39/EQ), 3:2 Ivan Kolozvary (59:51/EQ), 4:2 Frédérik Cabana (59:53/EQ/EN)
Zuschauer: 1.206 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Brill,Marcus | Harrer,Daniel | Lamberger,Jan | Moosberger,Achim | Kröniger, Sebastian

7 - 5

(0:4;2:0;5:1)
Schüsse:
39:34 (16:13,10:12,13:9)

Heilbronner Falken Alle Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Brett Cameron (3:31/EQ), 0:2 Corey Trivino (6:57/EQ), 0:3 Lois Spitzner (8:55/EQ), 0:4 Corey Trivino (9:48/EQ), 1:4 Noah Dunham (32:24/EQ), 2:4 Jeremy Williams (33:04/EQ), 3:4 Jeremy Williams (40:59/EQ), 4:4 Julian Lautenschlager (43:09/EQ), 5:4 Luca Tosto (52:04/EQ), 5:5 Timo Gams (53:47/EQ), 6:5 Kenney Morrison (55:24/EQ), 7:5 Jeremy Williams (59:10/EQ/EN)
Zuschauer: 1.323 Strafminuten: 4 / 12 Powerplay: 0-5 / 0-1
Schiedsrichter: Bauer,Stephan | Kapzan,Ruben | Blankart,Maik | Schnabel,Oliver | Feldmann, Hannes

1 - 2

(0:1;1:1;0:0)
Schüsse:
34:21 (13:9,12:7,9:5)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 0:1 Arturs Kruminsch (10:45/EQ), 1:1 Tristan Keck (29:38/EQ), 1:2 David Suvanto (32:13/PP1)
Zuschauer: 2.020 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 0-2 / 1-3
Schiedsrichter: Klein,Michael | Steinecke,Jens | Kontny,Dominic | Treitl,Tobias | Winkes, Doris