Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Krefeld mit Auswärtssieg

/media/news/660/20221122_jubelkev_jp.jpg
Foto: Julia Peter | 22.11.2022

Die Pinguine gewinnen in Dresden mit 3:2

Im vorgezogenen Duell des 40. Spieltages starteten die Krefelder gut in die Partie und gingen nach 24 gespielten Sekunden durch den Treffer von Zach Magwood in Front. Die erste Strafe folgte wenig später und Dresdens Tomas Andres pausierte wegen Bandenchecks. Die Eislöwen überstanden das Unterzahlspiel, kassierten aber kurz darauf das nächste Gegentor durch Mike Fischer (7.). Die Antwort der Hausherren kam nur 72 Sekunden später, als Johan Porsberger den Anschlusstreffer markierte. Die Sachsen hatten eine kurze Druckphase, verpassten es aber den Ausgleich zu erzielen. Auf der Gegenseite rettete danach Eislöwen-Goalie Jonas Neffin mit der Stockhand, doch kurz darauf landete die Scheibe in seinem Tor. Es war Magwood, der in der 16. Minute den Puck einnetzte. Mit dem 3:1 für die Gäste ging es in die erste Pause. 

Im Mittelabschnitt neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Zwar gab es ein paar Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei sich die Eislöwen ein Chancenplus erarbeiteten, ein Tor sollte aber nicht fallen. In der 40. Minute kassierte Pinguin Magwood eine Strafe wegen Beinstellen, aber bis zum Drittelende konnten die Dresdner das Powerplay nicht nutzen.

Aufgrund der Strafzeit spielten die Eislöwen zu Beginn des Schlussdrittels noch fast anderthalb Minuten mit einem Mann mehr, aber die Gäste überstanden das Unterzahlspiel problemlos. In Folge versuchten die Sachsen den Puck im Tor von Sergei Belov unterzubringen, aber es gelang ihnen nicht. In der 49. Minute konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis, um zu überprüfen, ob eine große Strafe gegen Krefelds Eduard Lewandowski vorlag. Nach Sichtung der Szene bekam er ein Matchstrafe eines Checks gegen den Kopf oder Nacken und das Spiel war für ihn beendet. Drei Minuten des Powerplay waren verstrichen, da musste Dresdens David Rundqvist nach einem Beinstellen in die Kühlbox. Auch bei Vier gegen Vier fiel kein Tor, dabei parierte Neffin einmal stark. Als beide Mannschaften wieder komplett waren, traf David Suvanto (55.) mit seinem Schuss von der blauen Linie zum Anschluss für die Sachsen. In Folge hatten die Hausherren weitere gute Chancen, aber sie brachten den Puck nicht im Tor unter. Als noch anderthalb Minuten zu spielen waren, nahm Eislöwen-Cheftrainer eine Auszeit, zudem blieb Neffin zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Aber ein Tor konnte nicht mehr erzielt werden. Somit sicherten sich die Krefeld Pinguine den 3:2-Sieg gegen Dresden.

2 - 3

(1:3;0:0;1:0)
Schüsse:
33:17 (8:8,9:2,16:7)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 0:1 Zach Magwood (0:24/EQ), 0:2 Mike Fischer (6:14/EQ), 1:2 Johan Porsberger (7:26/EQ), 1:3 Zach Magwood (15:58/EQ), 2:3 David Suvanto (54:05/EQ)
Zuschauer: 1.414 Strafminuten: 4 / 27 Powerplay: 0-2 / 0-2
Schiedsrichter: Apel,Mischa | Becker,Bruce | Höfer,Marcus | Pfriem,Lukas | Dr. Hänsel, Jörg