Playdowns: Freiburg und Bad Nauheim legen vor
Wölfe nutzen Heimvorteil in Spiel1. Weiden unter Zugzwang.
Der Startschuss im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 ist gefallen. In der ersten Playdown-Runde konnten sich zum Auftakt der EHC Freiburg und der EC Bad Nauheim durchsetzen. Während Freiburg einen knappen Heimsieg gegen den ESV Kaufbeuren feierte und damit einen wichtigen Schritt in Richtung vorzeitiger Rettung machte, lieferten sich Weiden und die Roten Teufel einen dramatischen Schlagabtausch, der erst in der Verlängerung entschieden wurde. Für die Verlierer steigt der Druck bereits vor den Rückspielen am Sonntag massiv.
Wölfe beißen zu: Freiburg nutzt Heimvorteil
FRB |
2 - 1 (2:0;0:0;0:1) |
ESV |
| EHC Freiburg | Statistiken | ESV Kaufbeuren |
| Tore: 1:0 Tomas Schwamberger (11:36/EQ), 2:0 Lynden McCallum (14:00/EQ), 2:1 Joe Cassetti (58:43/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.895 | Strafminuten: 6 / 12 | Powerplay: 0-5 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Lukas Voit, Denis Menz, Alexander Pletzer, Plöger,Alexander | ||
Der EHC Freiburg ist mit einem Erfolgserlebnis in die Playdowns gestartet und hat den ESV Kaufbeuren mit 2:1 bezwungen. In der heimischen Echte Helden Arena legten die Wölfe bereits im ersten Drittel den Grundstein für den Erfolg. Vor 2.895 Zuschauern sorgte Thomas Schwamberger in der 12. Minute für die umjubelte Führung, die Lynden McCallum nur wenige Minuten später (14.) auf 2:0 ausbaute.
Im Anschluss entwickelte sich eine defensiv geprägte Partie. Kaufbeuren bemühte sich im weiteren Verlauf zwar um den Anschlusstreffer, fand jedoch lange kein Mittel gegen die kompakt stehende Freiburger Hintermannschaft. Zwar gelang den Jokern im Schlussabschnitt noch das 1:2, doch die Breisgauer brachten den knappen Vorsprung mit Leidenschaft über die Zeit. Durch diesen Sieg wahrt Freiburg den strategischen Vorteil der besseren Hauptrunden-Platzierung und benötigt nun nur noch zwei Siege, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.
Volek wird zum Helden: Bad Nauheim stiehlt Sieg in der Oberpfalz
BDW |
2 - 3 OT (1:2;1:0;0:0/0:1) |
ECN |
| Blue Devils Weiden | Statistiken | EC Bad Nauheim |
| Tore: 0:1 Justin Volek (1:01/EQ), 1:1 Fabian Voit (2:42/EQ), 1:2 Lukas Ribarik (8:27/EQ), 2:2 Calvin Pokorny (39:53/PP1), 2:3 Justin Volek (67:04/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.100 | Strafminuten: 8 / 12 | Powerplay: 1-5 / 0-3 |
| Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Daniel Todam, David Tschirner, Lara Fischer, Daubenmerkl, Robert | ||
Ein echtes Eishockey-Drama erlebten die 2.100 Zuschauer in der Hans-Schröpf-Arena beim Duell zwischen den Blue Devils Weiden und dem EC Bad Nauheim. In einer hochintensiven Begegnung entführten die Gäste aus Hessen durch einen 3:2-Sieg nach Verlängerung das Heimrecht.
Bad Nauheim erwischte einen Blitzstart durch Justin Volek, der bereits nach 61 Sekunden traf. Weiden antwortete prompt durch Fabian Voit (3.), doch Lennard Ribarik stellte noch im ersten Drittel die Führung für die Gäste wieder her. Die Blue Devils zeigten jedoch Moral und kamen durch ein Powerplay-Tor von Calvin Pokorny im zweiten Drittel zum verdienten Ausgleich. Da im Schlussabschnitt trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten keine Tore fielen, musste die Overtime entscheiden. Dort war es erneut Volek, der in der 7. Minute der Verlängerung zum Matchwinner avancierte und den Roten Teufeln den wichtigen ersten Sieg in der „Best-of-Seven“-Serie sicherte.