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Act of Shooting

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Foto: City Press | 29.12.2017

Im Spiel zwischen den Eispiraten Crimmitschau und dem ESV Kaufbeuren vom 28. Dezember gab es in der Overtime eine Spielsituation, die für Diskussionen sorgte. In der Overtime erzielte Robbie Czarnik für die Eispiraten den Siegtreffer. Trotz verschobenem Tor wurde dieses für gültig erklärt.

Das Tor war ein reguläres Tor. Hier wird die IIHF-Regel 98 angewendet. Nach der Regel 'act of shooting' war der Schuss bereits unterwegs, als das Tor verschoben wurde und der Puck wäre zweifelsfrei auch im Tor gelandet, wenn das Tor an seiner korrekten Position gewesen wäre, als der Puck die Torlinie überschritten hat. Somit war das Tor ein regelkonformes.

Wenn der eigene Torrahmen verschoben wurde und das gegnerische Team ein Tor dabei erzielt, ist dieses unter folgenden Bedingungen gültig:

  • Der Gegner war in Aktion des Schusses, bevor der Torrahmen verschoben wurde
  • Es muss festgestellt werden, dass der Puck auch zwischen den Pfosten gelangt wäre, wenn das Tor in seiner korrekten Position geblieben wäre

Dabei wird „Aktion des Schusses“ folgend definiert:

Bei einem Schlagschuss: Ab dem Moment, in welchem der Spieler mit Körperspannung die Ausholbewegung einleitet.

Bei einem „gezogenen“ Vor- oder Rückhandschuss: Ab dem Moment, in welchem der Spieler Körperspannung für diesen Schuss aufbaut




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