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Maskentreffer

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Foto: City-Press | 20.03.2019

In einem Spiel passiert es immer wieder, dass nach einem Schuss auf das Tor die Gesichtsmaske des Torhüters getroffen wird. In diesem Fall wird die Regel 200 I-V  angewendet.

Es ist beschrieben, wann der Schiedsrichter das laufende Spiel nach einem Maskentreffer zu unterbrechen hat, wo das nächste Anspiel nach dem Unterbruch stattfindet und ob ein Tor, nachdem der Puck die Gesichtsmaske traf und die Torlinie überquerte, gültig ist oder nicht.

Genauso geht aus der Regel hervor, wann das Spiel zu unterbrechen ist, wenn der Goalie im laufenden Spiel seine Gesichtsmaske verliert und ob ein gültiges Tor vorliegt, wenn zwischen dem Zeitraum des Verlierens der Gesichtsmaske und dem Pfiff des Schiedsrichters der Puck die Torlinie überquert hat.

 

REGEL 200 – LAUFENDES SPIEL – TORHÜTER

I. Wird ein Torhüter während des laufenden Spiels von einem Puck an der Gesichtsmaske getroffen, kann der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen, falls keine unmittelbare Torchance besteht.

II. Verliert ein Torhüter seine Gesichtsmaske während des laufenden Spiels und ist sein Team im Besitz des Pucks, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel sofort. Das folgende Anspiel wird am nächstgelegenen Anspielpunkt durchgeführt, wo sich der Puck befand, als das Spiel unterbrochen wurde.

III. Verliert ein Torhüter seine Gesichtsmaske während des laufenden Spiels und ist das gegnerische Team im Besitz des Pucks, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel, falls keine unmittelbare Torchance besteht. Das folgende Anspiel erfolgt an einem der Anspielpunkte in der Verteidigungszone.

IV. Verliert ein Torhüter seine Gesichtsmaske während des laufenden Spiels und der Puck überquert die Torlinie, bevor der Pfiff des Schiedsrichters das Spiel unterbricht, ist das Tor gültig.

V. Trifft der Puck an die Gesichtsmaske des Torhüters und überquert die Torlinie, ist das Tor gültig.

 

Der Schiedsrichter trifft bei der „Kann-Entscheidung“ sein Urteil, ob:

-          der Schuss hart war

-          der Schuss den Torhüter beeinflusste

-          die Gesamtumstände eine Unterbrechung erfordern.

Oft wird beobachtet, dass der „tiefe“ Referee in einer solchen Situation den Blickkontakt zum Torhüter herstellt und mit ihm kurz kommuniziert. Dann ist es oft so, dass der Goalie darauf erwidert und entweder zum Ausdruck bringt, dass es weitergehen kann oder es wird signalisiert, dass der Torhüter eine Unterbrechung braucht.

Gegebenenfalls unterbricht der Unparteiische sofort, da für jedermann klar ist, dass der Goalie nach dem Maskentreffer ein Problem hat.




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