Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Bad Nauheim sichert sich Derbysieg

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Foto: Chuc Fotografie | 29.10.2021

Heilbronn dreht Spiel mit starkem Mitteldrittel / Heimsiege gab es für Dresden, Weißwasser und Ravensburg / Kassel mit Overtime-Erfolg / Crimmitschau mit Auswärtssieg

Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim

​Beim Hessen-Derby vor 6.002 Zuschauer gab Bad Nauheims Marc El-Sayed nach einer Herzmuskelentzündung sein Comeback und führte seine Mannschaft wieder als Kapitän auf das Eis. Doch die Gäste mussten bereits in der zweiten Minute einem Rückstand hinterherlaufen, da Löwe Maximilian Faber den Puck zur Führung einnetzte. Die Roten Teufel ließen sich davon nicht beirren und Jordan Hickmott glich in der siebten Minute aus. Frankfurts Alexej Dmitriev hatte wenig später eine gute Chance zur erneuten Führung, aber er brachte den Puck nicht im Gäste-Tor unter. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis und blockten Schüsse. Bis zur Pausensirene sollte kein weiterer Treffer mehr fallen und mit dem 1:1 gingen die Teams in die Kabinen.

Im Mittelabschnitt waren über zwei Minuten gespielt, als die Gäste zum ersten Mal am Abend in Front gingen. Torschütze war Fabian Herrmann. Die Löwen hatten daraufhin Chancen auszugleichen, scheiterten aber am Bad Nauheimer Goalie Felix Bick. Es lief die 29. Minute, als Pierre Preto das 2:2 für die Hausherren markierte. Nachdem der Schlussmann der Gäste eine weitere Chance der Mainstädter verhinderte, kam der Puck zu Taylor Vause. Der Rote Teufel lief auf das Löwen-Tor zu, scheiterte dann aber an Jake Hildebrand. Nach einem Haken von Eric Stephan musste der Spieler auf der Gästestrafbank Platz nehmen. Die Kurstädter überstanden das Unterzahlspiel problemlos und hatten selbst die Chance zur Führung. Das Spiel war intensiv und auf beiden Seiten folgten Strafzeiten, mit dem 2:2 ging es aber in die nächste Pause.

Im dritten Spielabschnitt kassierte Bad Nauheims Huba Sekesi eine Strafe wegen eines Checks mit dem Stock. In Unterzahl konterten die Gäste und Vause (46.) brachte die Kurstädter in Front. In Folge gab es Gelegenheiten für die Löwen auszugleichen, aber der Puck konnte nicht eingenetzt werden. Somit sicherten sich die Roten Teufel den 3:2-Derbysieg gegen Frankfurt.

 

EHC Freiburg – Heilbronner Falken

Die Partie wog von Beginn an hin und her, nur die großen Torchancen blieben Mangelware. Als EHC-Spieler Christian Billich wegen eines Stockschlags in der Kühlbox saß, gingen die Falken durch den Treffer von Justin Kirsch in der sechsten Minute in Front. Die Hausherren hatten den Ausgleich auf der Kelle, aber der Puck traf nur den Pfosten. Das 1:1 fiel dann in Minute 17 durch Freiburgs Lennart Otten. Kurz darauf folgte eine Strafe gegen Falke Julian Lautenschlager nach einem Haken, doch die Wölfe konnten das Powerplay nicht nutzen. Somit verabschiedeten sich die Teams mit einem Unentschieden in die erste Pause.

Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten gingen die Breisgauer durch die Treffer von Nikolas Linsenmaier (25.) und Sofiene Bräuner (26.) mit 3:1 in Führung. Die Hausherren kassierten in Folge Strafzeiten. Erst musste Marvin Neher wegen Beinstellens pausieren, aber die Unterländer konnten das Powerplay nicht nutzen. Wenig später, ebenfalls nach einem Beinstellen, kassierte Jordan George zwei Minuten und Kenney Morrison (31.) traf in Überzahl zum Anschluss. Keine zwei Minuten später erzielte Kirsch den Ausgleichstreffer. Die Heilbronner waren weiterhin in Torlaune und Luke Volkmann (34.) brachte seine Falken in Front. Daraufhin nahm Freiburgs Cheftrainer Robert Hoffmann eine Auszeit. Doch nur 70 Sekunden nach dem letzten Treffer baute Lautenschlager (35.) die Führung für die Käthchenstädter aus. Auch Heilbronns Noah Dunham (36.) war wenig später erfolgreich und erzielte Heilbronns Treffer Nummer sechs. Falke Christian Obu kassierte danach eine Strafe wegen Stockschlags, aber die Wölfe konnten kein Kapital daraus schlagen. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung der Gäste ging es in die nächste Pause.

Im Schlussdrittel blieb es lange Zeit bei dem Spielstand. In Minute 55 traf Heilbronns Luca Tosto in das leere Tor zum 7:3-Endstand für die Heilbronner Falken.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 3 OT

(2:1;0:2;1:0/1:0)
Schüsse:
49:29 (11:12,18:11,17:6/3:0)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Jamie MacQueen (1:50/EQ), 2:0 Tim Lucca Krüger (12:12/EQ), 2:1 Markus Lillich (16:04/EQ), 2:2 Tyler Spurgeon (35:53/PP1), 2:3 Jan Pavlu (38:33/EQ), 3:3 Corey Trivino (54:04/EQ), 4:3 Corey Trivino (1:59/OT/EQ)
Zuschauer: 2.447 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 0-3 / 1-2
Schiedsrichter: Brill,Marcus | Singaitis,Erich | Fauerbach,Florian | Moosberger,Achim | Grunzke, Torsten

3 - 7

(1:1;2:5;0:1)
Schüsse:
21:31 (8:10,5:12,8:9)

EHC Freiburg Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 0:1 Justin Kirsch (5:33/PP1), 1:1 Lennart Otten (17:21/EQ), 2:1 Nikolas Linsenmaier (24:33/EQ), 3:1 Sofiene Bräuner (25:48/EQ), 3:2 Kenney Morrison (30:02/PP1), 3:3 Justin Kirsch (31:48/EQ), 3:4 Luke Volkmann (33:12/EQ), 3:5 Julian Lautenschlager (34:22/EQ), 3:6 Noah Dunham (35:48/EQ), 3:7 Luca Tosto (54:55/EQ/EN)
Zuschauer: 1.836 Strafminuten: 12 / 11 Powerplay: 0-3 / 2-5
Schiedsrichter: Polaczek, Aleksander | Westrich, Sascha | Menz, Denis | Pfeifer, Dominik | Stegner, Lutz

2 - 3

(1:1;1:1;0:1)
Schüsse:
39:30 (14:10,15:9,10:11)

Löwen Frankfurt Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Maximilian Faber (1:34/EQ), 1:1 Jordan Hickmott (6:04/EQ), 1:2 Fabian Herrmann (22:19/EQ), 2:2 Pierre Preto (28:20/EQ), 2:3 Taylor Vause (45:27/SH1)
Zuschauer: 6.002 Strafminuten: 17 / 13 Powerplay: 0-2 / 0-4
Schiedsrichter: Falten, Fynn-Marek | Janssen, Seedo | Otten, Chris | Voß, Timo | Ziehbold, Marc

2 - 4

(1:1;0:3;1:0)
Schüsse:
33:22 (9:7,7:13,17:2)

Tölzer Löwen Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 0:1 Mathieu Lemay (8:50/EQ), 1:1 Ian Brady (14:27/PP1), 1:2 Luca Gläser (21:06/EQ), 1:3 Filip Reisnecker (26:45/EQ), 1:4 André Schietzold (32:10/EQ), 2:4 Thomas Merl (58:28/PP2)
Zuschauer: 1.134 Strafminuten: 2 / 8 Powerplay: 2-4 / 0-1
Schiedsrichter: Engelmann, Tony | Schmidt, Eugen | Van Himbeeck, Frederik | Zettl, Michael | Andrä, Simone

6 - 0

(1:0;0:0;5:0)
Schüsse:
34:34 (10:12,11:9,13:13)

Lausitzer Füchse Alle Statistiken Bayreuth Tigers
Tore: 1:0 Clarke Breitkreuz (18:18/PP1), 2:0 Richard Mueller (41:02/EQ), 3:0 Arttu Rämö (48:17/EQ), 4:0 Clarke Breitkreuz (49:49/EQ), 5:0 Paul Reiner (56:06/EQ), 6:0 Jens Baxmann (58:39/EQ)
Zuschauer: 1.782 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 1-2 / 0-1
Schiedsrichter: Haupt,Bastian | Holzer,Martin | Höfer,Marcus | Koziol,Yannik | Scherer, Sandra

6 - 2

(1:1;3:0;2:1)
Schüsse:
53:18 (20:6,16:9,17:3)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken Selber Wölfe
Tore: 1:0 Timo Walther (3:32/EQ), 1:1 Nick Miglio (16:22/PP1), 2:1 Mike Schmitz (28:41/EQ), 3:1 Yannick Drews (32:36/EQ), 4:1 Vladislav Filin (39:56/EQ), 4:2 Brett Thompson (40:45/SH1), 5:2 Timo Walther (58:08/EQ), 6:2 David Suvanto (59:32/PP1)
Zuschauer: 1.637 Strafminuten: 18 / 47 Powerplay: 1-4 / 1-4
Schiedsrichter: Apel, Mischa | Naust, Marc André | Englisch, Kenneth | Paulick, Markus | Dr. Hänsel, Jörg

4 - 3

(3:1;0:1;1:1)
Schüsse:
30:42 (13:8,7:22,10:12)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Fabian Dietz (7:03/PP1), 2:0 Charlie Sarault (9:11/EQ), 3:0 Alexander Dosch (11:16/EQ), 3:1 Yannik Valenti (19:37/PP1), 3:2 Julian Kornelli (27:02/EQ), 3:3 Marco Pfleger (57:07/EQ), 4:3 Wojciech Stachowiak (58:21/EQ)
Zuschauer: 2.110 Strafminuten: 6 / 2 Powerplay: 1-1 / 1-3
Schiedsrichter: Flad,Andreas | Kannengießer,Daniel | Kalnik,Thomas | Spiegl,Dominik | Nidens, Irina