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Playoff-Wahnsinn: Krefeld feiert historischen Triumph – Bietigheim schockt Ravensburg in Overtime
20.03.2026Bild: Christine Vincon

Playoff-Wahnsinn: Krefeld feiert historischen Triumph – Bietigheim schockt Ravensburg in Overtime

Pinguine machen Dutzend voll. Kassel siegt erneut knapp. Rosenheim knackt Neffin. Steelers gleichen aus.

Der zweite Spieltag der Playoff-Viertelfinals in der DEL2 bot alles, was das Playoff-Herz begehrt: Von einem unglaublichen Schützenfest in Niederbayern bis hin zu einer erneut dramatischen Entscheidung in der Verlängerung. Während die Krefeld Pinguine den EV Landshut auswärts förmlich überrollten und dabei einen Sieg in vorher nie dagewesener Höhe feierten, bewiesen die Bietigheim Steelers gegen Ravensburg ihre Comeback-Qualitäten. In Weißwasser hielten die Kassel Huskies dem Druck stand, und in Regensburg mussten sich die Eisbären erstmals in dieser Saison den Starbulls Rosenheim geschlagen geben.


Historisch: Pinguine machen in Landshut das Dutzend voll


EVL

4 - 12

(2:3;1:5;1:4)
Schüsse:
19:38 (10:13,6:15,3:10)


KEV
EV Landshut Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 David Elsner (8:00/PP1), 1:1 Daniel Bruch (10:41/EQ), 1:2 Marcel Müller (14:52/EQ), 2:2 David Stieler (16:14/EQ), 2:3 Mathew Santos (18:43/EQ), 2:4 Mick Köhler (20:29/EQ), 2:5 Philip Gogulla (21:09/EQ), 2:6 Tim Schütz (35:39/EQ), 2:7 Tim Schütz (37:25/EQ), 2:8 Mathew Santos (38:11/EQ), 3:8 Tor Immo (38:42/EQ), 3:9 Max Newton (42:55/EQ), 3:10 Jonathan Matsumoto (47:09/EQ), 3:11 Tim Schütz (53:31/EQ), 4:11 David Rundqvist (55:07/EQ), 4:12 C.J. , Clint Joseph Suess (56:36/EQ)
Zuschauer: 4.348 Strafminuten: 28 / 28 Powerplay: 1-6 / 0-5
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Vladislav Gossmann, David Tschirner, Lara Fischer, Hommer, Jennifer

Was sich in der VR-Bank Landshut Arena abspielte, hatte historische Ausmaße. Die Krefeld Pinguine feierten einen 12:4-Auswärtssieg und demütigten den EV Landshut vor heimischer Kulisse. Bereits nach dem ersten Drittel (3:2 für Krefeld) deutete sich eine torreiche Partie an, doch im Mittelabschnitt brachen bei den Niederbayern alle Dämme. Krefeld erzielte allein im zweiten Drittel fünf Treffer und schraubte das Ergebnis konsequent in die Höhe.

Neun verschiedene Akteure trugen sich in die Krefelder Torschützenliste ein. Tim Schütz erzielte sogar einen Hattrick. Die zwölf Treffer waren die meisten, die jemals in einem DEL2-Playoff-Spiel erzielt wurden. Auch die insgesamt 16 Treffer waren ein DEL2-Playoff-Rekord. Nach diesem Kantersieg stehen die Seidenstädter in der Serie bei einer souveränen 2:0-Führung.


Dugan wird zum Helden: Steelers gleichen Serie in Overtime aus


SCB

5 - 4 OT

(1:2;2:1;1:1/1:0)
Schüsse:
30:29 (5:7,16:8,5:13/4:1)


RVT
Bietigheim Steelers Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 1:0 Bastian Eckl (1:10/EQ), 1:1 Nikita Kessler (3:03/SH1), 1:2 Nikita Kessler (9:45/EQ), 2:2 Jack Dugan (23:57/EQ), 3:2 Mike Fischer (33:04/EQ), 3:3 Erik Jinesjö Karlsson (38:19/EQ), 4:3 Cole Fonstad (43:47/EQ), 4:4 Robbie Czarnik (59:41/EQ), 5:4 Jack Dugan (63:34/EQ)
Zuschauer: 4.417 Strafminuten: 7 / 9 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Michael Klein, Thomas Kalnik, David Kreuzer, Yannick Müller-Osten, Feicht, Susanne

Die Baden-Württemberg-Serie entwickelt sich zu einem echten Nervenkrimi. Auch das zweite Duell ging in die Verlängerung. Dieses Mal durften die Bietigheim Steelers am Ende jubeln. In einem dramatischen Spiel besiegten sie die Ravensburg Towerstars mit 5:4 nach Verlängerung.

Von Anfang an ging es hin und her in diesem Spiel. Nach der frühen Führung der Hausherren brachte ein Doppelschlag von Nick Kessler die Towerstars in Führung. Dann drehte Bietigheim im Mitteldrittel das Spiel, doch noch vor der Pause glich Ravensburg aus. Im dritten Drittel legten die Steelers wieder vor, ehe Robbie Czarnik 19 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit das 4:4 erzielte. In der Overtime war es schließlich Jack Dugan, der in der 64. Minute den entscheidenden Treffer erzielte und die EgeTrans Arena zum Beben brachte.


Garlent sichert den Zittersieg: Huskies bleiben auf Kurs


LFX

1 - 2

(0:0;0:1;1:1)
Schüsse:
23:33 (7:6,8:15,8:12)


ECK
Lausitzer Füchse Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Bode Wilde (23:01/EQ), 1:1 John Broda (44:27/EQ), 1:2 Hunter Garlent (51:41/EQ)
Zuschauer: 2.826 Strafminuten: 2 / 2 Powerplay: 0-1 / 0-1
Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Bastian Steingross, Lukas Pfriem, Marcus Höfer, René Scherer

Die EC Kassel Huskies haben ihre weiße Weste in der Serie gewahrt, mussten dafür in Weißwasser aber hart arbeiten. In einer defensiv geprägten Partie setzten sich die Hessen knapp mit 2:1 durch.

Lange Zeit bissen sich die Huskies am starken Abwehrbollwerk der Füchse die Zähne aus. Nachdem Bode Wilde im zweiten Drittel die Führung für Kassel erzielt hatte, gelang den Hausherren im Schlussabschnitt der Ausgleich. Doch Hunter Garlent bewies in der 52. Minute seine Klasse und erzielte den Siegtreffer. Damit führt Kassel in der Serie nun mit 2:0.


Rosenheim meldet sich eindrucksvoll zurück


EBR

1 - 5

(1:3;0:0;0:2)
Schüsse:
27:36 (6:16,15:12,6:8)


SBR
Eisbären Regensburg Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 1:0 Alex Berardinelli (1:30/PP1), 1:1 Ville Järveläinen (6:20/PP1), 1:2 Wyatt Schingoethe (14:54/EQ), 1:3 Teemu Pulkkinen (16:38/EQ), 1:4 Shane Hanna (41:42/PP1), 1:5 Shane Hanna (52:39/PP1)
Zuschauer: 4.712 Strafminuten: 60 / 35 Powerplay: 1-4 / 3-5
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Christopher Schadewaldt, Christoph Jürgens, Tobias Egger, Steinbach, Roland

Die Starbulls Rosenheim haben erstmals in dieser Saison Jonas Neffin und die Eisbären Regensburg "geknackt" und die Serie mit einem 5:1-Auswärtssieg ausgeglichen. In der Das.Stadtwerk.Donau-Arena zeigten sich die Gäste aus Oberbayern taktisch hervorragend eingestellt. Während Regensburg im ersten Spiel noch die Effizienz auf seiner Seite hatte, war es diesmal Rosenheim, das die Chancen konsequent nutzte.

Besonders die Special Teams gaben den Ausschlag zugunsten der Starbulls. Gleich dreimal schlugen die Gäste in Überzahl zu. Shane Hanna traf dabei doppelt. Nach dem Sieg ist die Serie nun wieder völlig offen.

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