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Überprüfen der Spielzeit

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Foto: City-Press | 26.01.2019

In der Hauptrunden-Partie zwischen den Bayreuth Tigers und den Tölzer Löwen kam es kurz vor Ende der regulären Spielzeit zu einer Konsultation des Videobeweises, ohne dass vorher ein Tor gefallen war. In der letzten Spielminute beschwerte sich zunächst die Gastmannschaft, dass in einer Unterbrechung die Spieluhr weitergelaufen war. Nach kurzer Abstimmung zwischen den Unparteiischen wurde entschieden, den Videobeweis zu Rate zu ziehen, was für den einen oder anderen für Verwunderung sorgte. Diese Vorgehensweise stellt  eine korrekte Entscheidung dar und zwar auf Grundlage der Regel 45 III des DEL Regelbuches, welche nicht die Regelung für den Videobeweis an sich betrifft und auch international zur Anwendung kommt. 

Diese Regel besagt, dass die Spieloffiziellen den Video- oder Torrichter konsultieren dürfen, falls zusätzliche Spielzeit auf der Spielzeituhr abgelaufen sein könnte – insbesondere nach einem fehlerhaften Anspiel oder weil der Zeitnehmer verzögert auf einen Pfiff reagiert hat – und die Spielzeit daraufhin entsprechend anpassen.