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Bayreuth und Weißwasser mit erstem Sieg

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Foto: DEL2 | 16.03.2022

Frankfurt, Heilbronn, Kassel und Ravensburg waren in ihrer jeweiligen Viertelfinalserie erfolgreich

Löwen Frankfurt – EHC Freiburg

Das Duell zwischen Frankfurt und Freiburg war intensiv und die erste Strafzeit führte zum Tor. Als Frankfurts Alexej Dmitriev wegen Beinstellens pausierte, traf Nick Pageau (9.) zum 1:0 für die Wölfe. Wenig später legte Tyson McLellan (13.) nach und baute die Freiburger Führung aus. Die erste Strafzeit aufseiten der Gäste führte dann auch zum ersten Löwen-Tor. McLellan saß wegen Stockhaltens in der Kühlbox und Brett Breitkreuz (16.) markierte den Anschlusstreffer. Mit der knappen 2:1-Führung für den EHC ging es in die erste Pause.

Lange Zeit blieb es im Mittelabschnitt bei dem Spielstand, dabei überstanden die Breisgauer ein Unterzahlspiel. Es lief die 36. Minute, als Frankfurts Nathan Burns zum Ausgleich traf. Mit dem 2:2 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Aufgrund einer Strafzeit kurz vor dem Ende des Mitteldrittels und einer Bankstrafe zu Beginn des dritten Spielabschnitts, spielten die Breisgauer in doppelter Überzahl. Die Wölfe konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Wenig später waren es die Hausherren, die durch den Treffer von Brett Breitkreuz (46.) in Führung gehen konnten. Freiburg versuchte auszugleichen und nahm zugunsten eines weiteren Feldspielers seinen Goalie vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Carson McMillan (59.) zum 4:2-Endstand für Frankfurt. Somit sicherten sich die Löwen den ersten Sieg.

 

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken

Einen Start nach Maß zeigten die Heilbronner Falken. Bereits in der vierten Minute gingen die Gäste durch den Treffer von Justin Kirsch in Front. Nur 20 Sekunden später landete die Scheibe erneut im Tor der Eislöwen. Judd Blackwater schoss und der Puck prallte von einem Dresdner Schlittschuh in das eigene Tor. Heilbronn agierte gut, scheute keinen Zweikampf und setzte Dresden unter Druck. Es lief die 15. Minute, als Falke Corey Mapes wegen Behinderung in die Kühlbox musste. Kurz vor Ablauf der Strafzeit traf Simon Karlsson (16.) zum Anschluss. Kurz darauf musste wegen Behinderung Eislöwe Tom Knobloch pausieren, aber die Sachsen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Mit der 2:1-Führung die die Heilbronner ging es in die erste Pause.

Das Spiel blieb intensiv und Strafen gab es auf beiden Seiten. Tore sollten jedoch keine fallen. Somit blieb es nach 40 Minuten bei dem 2:1 für die Falken.

Im dritten Spielabschnitt überstanden die Sachsen ein weiteres Unterzahlspiel. Wenig später bekam Heilbronns Simon Thiel nach einem hohen Stock insgesamt vier Minuten. Im Powerplay fiel durch Johan Porsberger (55.) der Ausgleich für die Eislöwen. In Folge fiel kein weiterer Treffer mehr, sodass es in die Verlängerung ging.

Die Overtime konnten die Heilbronner Falken durch den Powerplaytreffer von Julian Lautenschlager für sich entscheiden. Somit gehen die Unterländer in der Serie in Front.

 

 

Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau

In einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, doch weder Ravensburg noch Crimmitschau konnten die Scheibe einnetzen. Dabei überstanden beide Teams je ein Unterzahlspiel. Somit ging es torlos in die erste Pause.

In der 25. Minute konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis. Doch der Bauerntrickversuch von Towerstar Sam Herr war nicht im Tor der Gäste. Somit blieb es beim 0:0. Die Eispiraten hatten in Folge Torgelegenheiten, aber sie brachten den Puck nicht über die Torlinie. Die Hausherren konterten und Louis Latta traf in der 32. Minute zum 1:0. Ravensburgs Vincent Hessler legte wenig später nach und traf zur 2:0-Pausenführung.

Die Partie nahm an Intensität zu, Strafen gab es auf beiden Seiten. Lage Zeit blieb es bei dem Spielstand. Die Westsachsen versuchten alles, um den ersten Treffer zu erzielen und nahmen zugunsten eines weiteren Feldspielers ihren Goalie vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Herr zum 3:0. Anderthalb Minuten später markierte Robbie Czarnik den 4:0-Endstand für die Hausherren. Somit gehen die Oberschwaben in der Serie in Front.

 

EC Kassel Huskies – EC Bad Nauheim

Im Derby waren zweieinhalb Minuten gespielt, als Bad Nauheims Tristan Keck eine Strafe wegen Stockschlags kassierte. Im Powerplay traf Husky Jake Weidner (4.) zum 1:0. Kurz darauf folgte die nächste Strafzeit und Jerry Pollastrone pausierte nach einem Haken. Diesmal überstanden die Roten Teufel das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Beide Mannschaften schenkten sich in Folge nichts. Kurz vor der Pausensirene konnte Bad Nauheims Jordan Hickmott den Spielstand ausgleichen. Mit dem 1:1 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Auch im Mitteldrittel blieb es ein spannendes Derby. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten, aber sowohl Huskies-Torhüter Gerald Kuhn und Bad Nauheims Goalie Felix Bick waren stets zur Stelle. Somit blieb das zweite Drittel torlos und es blieb beim 1:1.

Die Schlittenhunde hatten in der ersten Minute des dritten Spielabschnitts die große Chance zur Führung, aber Bad Nauheims Schlussmann glänzte mit einer Parade. Auch in Folge konnte keine Mannschaft die erspielten Chancen nutzen. Somit ging das spannende Derby in die Verlängerung.

In der Overtime waren es die Nordhessen, die den entscheidenden Treffer bejubeln konnten. Torschütze war Oliver Granz. Somit sicherten sich die Huskies die Serienführung.

 

Bayreuth Tigers – Selber Wölfe

Im Derby waren gerade einmal 70 Sekunden absolviert, da musste von den Gästen Richard Gelke nach einer Behinderung in die Kühlbox. Das Powerplay nutzten die Hausherren gekonnt, als Frédérik Cabana (3.) zum 1:0 für Bayreuth traf. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis und schenkten sich nichts. Es lief die 16. Minute, da traf Nick Miglio zum Ausgleich für Selb. Die Antwort der Tigers ließ nicht lange auf sich warten und Jan Hudecek (18.) brachte die Gastgeber wieder in Front. Mit der 2:1-Führung für die Wagnerstädter ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel konnten die Wölfe durch den Treffer Daniel Leavens (26.) den Spielstand ausgleichen. Nur 22 Sekunden später gab es die Antwort der Hausherren und Hudecek traf zum 3:2. Kurz darauf folgte eine Strafe gegen Selbs Gelke nach einer Behinderung, aber die Gäste überstanden das Unterzahlspiel problemlos. Es lief die 35. Minute, als Bayreuths Moritz Schug zum 4:2 traf. Kurz vor der Pausensirene lag den Gästen der Anschlusstreffer auf der Kelle, aber e blieb bei der Zwei-Tore-Führung für die Tigers.

Im dritten Spielabschnitt gelang es Robert Hechtl (48.) den Anschlusstreffer für die Gäste zu erzielen. Kurz darauf hatten die Wölfe den Ausgleich auf dem Schläger, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Auch in Folge konnte kein Team den Puck erneut einnetzen. Somit siegten die Tigers mit 4:3 und bejubelten den ersten Sieg in den Playdowns.

 

Tölzer Löwen – Lausitzer Füchse

Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst und kassierten je eine Strafe, die aber zu keinem Tor führte. Es lief die neunte Minute, als Cam Spiro die Löwen in Front brachte. Die Antwort der Gäste folgte nur 54 Sekunden später und Bennet Roßmy glich für die Sachsen aus. Wenig später konnten dann die Füchse durch den Treffer von Eric Valentin (12.) in Front gehen. Nach einem Faustkampf pausierten die Spieler Pascal Aquin und Moritz Raab für fünf Minuten und mit dem 2:1 für Weißwasser ging es in die erste Pause.

Es lief die 27. Minute, da markierte Ian Brady im Powerplay den Ausgleichstreffer für die Tölzer Löwen. Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und Roßmy sorgte für die erneute Füchse-Führung. Wenig später landete die Scheibe im Tor der Gäste. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und gaben den Treffer aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht. Danach gab es nach einem Faustkampf zwischen Löwe Thomas Brandl und Fuchs Valentin Strafzeiten. Kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts traf Hunter Garlent zum 4:2 für die Sachsen.

Im Schlussdrittel machte Weißwassers Roßmy (44.) seinen Hattrick perfekt, als er zum 5:2 für Weißwasser traf. In Minute 55 konnte Tyler McNeely für Bad Tölz verkürzen. Der Treffer wurde zudem per Videobeweis bestätigt. Die Hausherren nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Sachsen nutzten den Umstand des leeren Tores, als Toni Ritter den 6:3-Siegtreffer markierte. Somit sicherte sich Weißwasser die Serienführung.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 2

(1:2;1:0;2:0)
Schüsse:
32:28 (11:11,14:7,7:10)

Löwen Frankfurt Alle Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Nick Pageau (8:01/PP1), 0:2 Tyson McLellan (12:25/EQ), 1:2 Brett Breitkreuz (15:55/PP1), 2:2 Nathan Burns (35:05/EQ), 3:2 Brett Breitkreuz (45:34/EQ), 4:2 Carson McMillan (58:47/EQ/EN)
Zuschauer: 3.223 Strafminuten: 12 / 6 Powerplay: 1-3 / 1-6
Schiedsrichter: Brill,Marcus | Klein,Michael | Borger,Dominic | Kyei-Nimako,Denis | Braun, Jobst

2 - 3 OT

(1:2;0:0;1:0/0:1)
Schüsse:
43:21 (13:8,16:6,12:3/2:4)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 0:1 Justin Kirsch (3:26/EQ), 0:2 Judd Blackwater (3:46/EQ), 1:2 Simon Karlsson (15:50/PP1), 2:2 Johan Porsberger (54:04/PP1), 2:3 Julian Lautenschlager (68:27/PP1)
Zuschauer: 1.755 Strafminuten: 14 / 12 Powerplay: 2-4 / 1-5
Schiedsrichter: Janssen,Seedo | Steingross,Bastian | Englisch,Kenneth | Paulick,Markus | Preikschat, Tino

4 - 0

(0:0;2:0;2:0)
Schüsse:
38:24 (11:10,16:8,11:6)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Louis Latta (31:06/EQ), 2:0 Vincent Hessler (35:01/EQ), 3:0 Sam Herr (56:55/EQ/EN), 4:0 Robbie Czarnik (58:28/EQ)
Zuschauer: 1.683 Strafminuten: 11 / 17 Powerplay: 0-5 / 0-2
Schiedsrichter: Bauer,Stephan | Singer,Alexander | Sauer,Michael | Zettl,Michael | Nidens, Irina

2 - 1 OT

(1:1;0:0;0:0/1:1)
Schüsse:
39:38 (9:11,11:14,14:11/5:2)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Jake Weidner (3:13/PP1), 1:1 Jordan Hickmott (19:27/EQ), 2:1 Oliver Granz (64:56/EQ)
Zuschauer: 2.626 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Apel,Mischa | Neutzer,Nikolas | Otten,Chris | Treitl,Tobias | Grunzke, Torsten

4 - 3

(2:1;2:1;0:1)
Schüsse:
25:32 (8:5,11:15,6:12)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Selber Wölfe
Tore: 1:0 Frédérik Cabana (2:39/PP1), 1:1 Nick Miglio (15:51/EQ), 2:1 Jan Hudecek (17:11/EQ), 2:2 Daniel Leavens (25:10/EQ), 3:2 Jan Hudecek (25:32/EQ), 4:2 Moritz Schug (34:46/EQ), 4:3 Robert Hechtl (47:49/EQ)
Zuschauer: 2.028 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 1-2 / 0-1
Schiedsrichter: Kannengießer,Daniel | Schütz,Markus | Kalnik,Thomas | Spiegl,Dominik | Kröniger, Sebastian

3 - 6

(1:2;1:2;1:2)
Schüsse:
34:27 (8:13,16:6,10:8)

Tölzer Löwen Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Cam Spiro (8:14/EQ), 1:1 Bennet Roßmy (9:08/EQ), 1:2 Eric Valentin (11:56/EQ), 2:2 Ian Brady (26:46/PP1), 2:3 Bennet Roßmy (28:10/EQ), 2:4 Hunter Garlent (39:57/EQ), 2:5 Bennet Roßmy (43:35/EQ), 3:5 Tyler McNeely (54:30/EQ), 3:6 Toni Ritter (59:49/EQ/EN)
Zuschauer: 1.147 Strafminuten: 10 / 18 Powerplay: 1-5 / 0-1
Schiedsrichter: Holzer,Martin | Schadewaldt,Christopher | Pletzer,Alexander | van der Heyd,Norbert | Andrä, Simone