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39. Spieltag: Weißwasser mit starker Aufholjagd in Düsseldorf

Morley-Hattrick bei Regensburg-Sieg, Kaufbeuren beendet Durststrecke.

39. Spieltag: Weißwasser mit starker Aufholjagd in Düsseldorf
Christoph Jürgens

Ein wilder Abschluss einer intensiven Woche: Crimmitschau setzte sich in der Verlängerung gegen Freiburg durch, Regensburg stoppte Ravensburg mit einem starken Schlussdrittel. Krefeld war auch in Bietigheim nicht zu stoppen, während die Lausitzer Füchse bei der DEG ein 0:2 drehten. Kassel festigte mit einem Auswärtssieg in Landshut seine Verfolgerrolle, Weiden feierte einen Heimsieg gegen Rosenheim. Für eine Überraschung sorgt Schlusslicht Kaufbeuren mit einem Auswärtserfolg in Bad Nauheim.

Eispiraten Crimmitschau - EHC Freiburg

Spielbericht
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Eispiraten Crimmitschau Eispiraten CrimmitschauEPC
2:1
OT (1:0; 0:0; 0:1/1:0) Endstand
EHC Freiburg EHC FreiburgFRB
Schüsse32 : 2312:10,12:9,7:3/1:1
Zuschauer3.800
Strafminuten2 : 10
Powerplay0/0 : 1/1
Tore
1. Drittel 1:0 Dylan Wruck EQ
3. Drittel 1:1 Shawn O'Donnell PP1
Overtime 2:1 Maxim Trépanier EQ
SchiedsrichterAchim Moosberger, Tony Engelmann, Michael Huber, Kieran Schuster, Schuster,Gerd

Die Eispiraten Crimmitschau haben sich im Heimspiel gegen den EHC Freiburg mit 2:1 nach Verlängerung durchgesetzt und den Zusatzpunkt verdient eingefahren. Mit einem klaren Chancenplus (36:21 Schüsse) bestimmten die Westsachsen über weite Strecken das Geschehen. Bereits im 1. Drittel brachte Dylan Wruck die Eispiraten in der 13. Minute in Führung. Danach blieb die Partie lange torarm, obwohl Crimmitschau kontinuierlich Druck machte. Im Schlussdrittel kam Freiburg kaum noch zur Entlastung, glich jedoch in Überzahl durch Shawn O’Donnell in der 57. Minute überraschend aus. Ein eher kurioses Tor von Maxim Trépanier brachte den Hausherren am Ende den Overtime-Sieg.

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars

Spielbericht
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Eisbären Regensburg Eisbären RegensburgEBR
5:2
(1:1; 0:1; 4:0) Endstand
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
Schüsse26 : 318:12,9:11,9:8
Zuschauer4.123
Strafminuten8 : 12
Powerplay1/4 : 1/2
Tore
1. Drittel 1:0 Bryce Kindopp EQ
1. Drittel 1:1 Niklas Hübner EQ
2. Drittel 1:2 Robbie Czarnik PP1
3. Drittel 2:2 David Morley PP1
3. Drittel 3:2 David Morley PS
3. Drittel 4:2 Yuma Grimm EQ / EN
3. Drittel 5:2 Jeremy Bracco EQ / EN
SchiedsrichterThomas Kalnik, Marius Wölzmüller, Leonie Ernst, Christoph Jürgens, Steinbach, Roland

Die Eisbären Regensburg haben den Ravensburg Towerstars einen Dämpfer im Playoff-Rennen verpasst und sich mit 5:2 durchgesetzt. Trotz eines deutlichen Chancenplus der Gäste (36:26 Schüsse) überzeugten die Eisbären mit hoher Effizienz und einem starken Schlussdrittel. Regensburg erwischte einen Traumstart: Bryce Kindopp traf nach weniger als 30 Sekunden zur frühen Führung. Niklas Hübner glich in der 5. Minute für Ravensburg aus, ehe Robbie Czarnik die Towerstars im 2. Drittel mit 2:1 in Front brachte (35.). Im Schlussabschnitt drehten die Eisbären dann auf: David Morley glich im Powerplay zum 2:2 aus (45.) und brachte Regensburg in der 55. Minute erstmals in Führung. Yuma Grimm erhöhte zwei Minuten vor Schluss auf 4:2, ehe Morley mit seinem dritten Treffer 11 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt setzte und den Heimsieg perfekt machte.

Bietigheim Steelers – Krefeld Pinguine

Spielbericht
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Bietigheim Steelers Bietigheim SteelersSCB
3:5
(0:2; 2:1; 1:2) Endstand
Krefeld Pinguine Krefeld PinguineKEV
Schüsse22 : 278:14,11:3,3:10
Zuschauer3.745
Strafminuten4 : 6
Powerplay0/2 : 1/1
Tore
1. Drittel 0:1 Mark Zengerle EQ
1. Drittel 0:2 Jonathan Matsumoto EQ
2. Drittel 1:2 Filip Reisnecker EQ
2. Drittel 2:2 Joshua Rust EQ
2. Drittel 2:3 Philip Gogulla PP1
3. Drittel 2:4 Max Newton EQ
3. Drittel 3:4 Filip Reisnecker EQ
3. Drittel 3:5 Mathew Santos EQ / EN
SchiedsrichterAleksander Polaczek, Jeroen Klijberg, Tobias Egger, Denis Menz

Die Krefeld Pinguine sind weiterhin nicht zu stoppen und haben auch bei den Bietigheim Steelers ihre Spitzenposition mit einem 5:3-Auswärtssieg untermauert. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie (26:23 Schüsse für Krefeld) zeigte der Tabellenführer erneut seine Abgeklärtheit. Krefeld erwischte den besseren Start und ging früh mit 2:0 in Führung: Mark Zengerle traf in der 7. Minute, Jonathan Matsumoto legte vier Minuten später nach. Doch die Steelers kämpften sich zurück: Filip Reisnecker verkürzte zu Beginn des 2. Drittels (21.), ehe Joshua Rust in der 28. Minute zum 2:2 ausglich. Doch Krefeld antwortete zehn Minuten später und nutzte ein Powerplay durch Philip Gogulla zur erneuten Führung (38.). Auch im Schlussdrittel blieb Krefeld effizient: Gogulla erhöhte früh auf 4:2 (41.), ehe Reisnecker mit seinem zweiten Treffer noch einmal verkürzte (47.). In der defensiv geprägten Schlussphase ließ der Tabellenführer jedoch nichts mehr anbrennen. Mathew Santos setzte mit einem Empty-Net-Treffer in der 59. Minute den Schlusspunkt und machte den nächsten Sieg der Pinguine perfekt.

Düsseldorfer EG – Lausitzer Füchse

Spielbericht
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Düsseldorfer EG Düsseldorfer EGDEG
2:4
(2:0; 0:0; 0:4) Endstand
Lausitzer Füchse Lausitzer FüchseLFX
Schüsse40 : 288:4,18:9,14:15
Zuschauer6.775
Strafminuten8 : 2
Powerplay0/1 : 1/4
Tore
1. Drittel 1:0 Kevin Norén EQ
1. Drittel 2:0 Yushiroh Hirano EQ
3. Drittel 2:1 Lane Scheidl PP1
3. Drittel 2:2 Eric Hjorth EQ
3. Drittel 2:3 Clarke Breitkreuz EQ
3. Drittel 2:4 John Broda EQ / EN
SchiedsrichterBenjamin Hoppe, Seedo Janssen, Jonas Dietrich, , Hännig, Andreas

Die Lausitzer Füchse haben bei der Düsseldorfer EG eine starke Comeback-Show hingelegt und einen 4:2-Auswärtssieg gefeiert. Dabei drehten die Gäste im Schlussdrittel ein Spiel, das lange klar zugunsten der DEG verlaufen war. Düsseldorf erwischte den besseren Start und ging durch Kevin Norén in der 7. Minute in Führung. Yushiroh Hirano erhöhte im 1. Drittel auf 2:0 (16.), ein Vorsprung, den die DEG auch durch einen torlosen Mittelabschnitt brachte. Im Schlussdrittel kippte die Partie jedoch komplett: Lane Scheidl verkürzte im Powerplay auf 2:1 (44.), ehe Eric Hjorth fünf Minuten später den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase schlugen die Füchse eiskalt zu: Clarke Breitkreuz traf in der 58. Minute zur Führung, John Broda machte kurz darauf per Empty-Net-Treffer den 2:4-Endstand perfekt.

EV Landshut – EC Kassel Huskies

Spielbericht
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EV Landshut EV LandshutEVL
2:5
(0:2; 1:2; 1:1) Endstand
EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
Schüsse34 : 315:10,17:14,12:7
Zuschauer3.848
Strafminuten20 : 24
Powerplay0/5 : 0/4
Tore
1. Drittel 0:1 Laurin Braun EQ
1. Drittel 0:2 Darren Mieszkowski EQ
2. Drittel 1:2 Trevor Gooch EQ
2. Drittel 1:3 Tyler Benson EQ
2. Drittel 1:4 Yannik Valenti EQ
3. Drittel 2:4 Trevor Gooch EQ
3. Drittel 2:5 Kaspars Daugavins SH1 / EN
SchiedsrichterChristopher Schadewaldt, Maik Blankart, Norbert van der Heyd, Yannick Müller-Osten, Hirtreiter, Kevin

Der EC Kassel Huskies bleiben dem Spitzenreiter auf den Fersen und haben beim EV Landshut einen 5:2-Auswärtssieg eingefahren. Laurin Braun traf bereits nach anderthalb Minuten zur Führung, Darren Mieszkowski erhöhte kurz vor der ersten Pause auf 2:0 für die Gäste. Landshut verkürzte im 2. Drittel durch Trevor Gooch (29.), doch Kassel antwortete prompt. Tyler Benson (31.) und Yannik Valenti (34.) stellten noch vor der Pause auf 4:1 für Kassel. Doch die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen. Gooch erzielte mit seinem zweiten Treffer das 2:4 (41.), doch darauffolgende Überzahlchancen blieben ungenutzt. Stattdessen sorgte Kassels Kaspars Daugavins mit einem Shorthander in der 58. Minute für die Entscheidung. Eine hitzige Schlussphase mit mehreren Auseinandersetzungen änderte nichts mehr am klaren Sieg der Kassel Huskies.

Blue Devils Weiden – Starbulls Rosenheim

Spielbericht
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Blue Devils Weiden Blue Devils WeidenBDW
3:1
(0:0; 1:0; 2:1) Endstand
Starbulls Rosenheim Starbulls RosenheimSBR
Schüsse22 : 225:7,6:8,11:7
Zuschauer2.148
Strafminuten6 : 10
Powerplay2/5 : 1/3
Tore
2. Drittel 1:0 Luca Gläser PP1
3. Drittel 1:1 Shane Hanna PP1
3. Drittel 2:1 Neal Samanski PP1
3. Drittel 3:1 Luis Marusch EQ
SchiedsrichterTim Heffner, Andreas Gawlik, Lara Fischer, Peter Wagner, Daubenmerkl, Sabine

Die Blue Devils Weiden haben den zweiten Sieg in Folge eingefahren mit einem 3:1 gegen die Starbulls Rosenheim. In einer ausgeglichenen Partie (24:22 Schüsse) entschieden vor allem die Special Teams das Spiel. Nach einem torlosen ersten Abschnitt fiel das erste Tor spät im 2. Drittel: Luca Gläser brachte Weiden in der 34. Minute im Powerplay in Führung. Rosenheim antwortete ebenfalls in Überzahl, als Shane Hanna in der 42. Minute zum 1:1 ausglich. Doch erneut im Powerplay stellte Neal Samanski die Führung für die Gastgeber wieder her (46.), ehe Luis Marusch nur zwei Minuten später zum 3:1-Endstand traf. Mit zwei Powerplay-Toren sicherte sich Weiden wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs, während Rosenheim im Rennen um die Spitzenplätze etwas Boden auf Krefeld und Kassel verliert.

EC Bad Nauheim – ESV Kaufbeuren

Spielbericht
Zum Spiel
EC Bad Nauheim EC Bad NauheimECN
0:2
(0:0; 0:1; 0:1) Endstand
ESV Kaufbeuren ESV KaufbeurenESV
Schüsse33 : 287:8,11:11,15:9
Zuschauer3.546
Strafminuten6 : 10
Powerplay0/5 : 0/3
Tore
2. Drittel 0:1 Sami Blomqvist EQ
3. Drittel 0:2 Alec Zawatsky EQ / EN
SchiedsrichterBastian Steingross, Sebastian Lehmann, Jan Lamberger, Julian Rieneck, Dietrich, Annette

Der ESV Kaufbeuren hat endlich wieder einen Sieg gefeiert und beim EC Bad Nauheim mit 2:0 gewonnen. Trotz eines deutlichen Chancenplus der Gastgeber (40:27 Schüsse) entschieden Effizienz und Kaltschnäuzigkeit zugunsten des Tabellenletzten. Bad Nauheim rannte über weite Strecken an, biss sich jedoch immer wieder an der Defensive der Gäste und am eigenen Abschluss die Zähne aus – besonders im Schlussdrittel mit 22 Torschüssen ohne Ertrag. Kaufbeuren schlug dagegen eiskalt zu: Sami Blomqvist brachte die Allgäuer in der 23. Minute in Führung. Als Bad Nauheim in der Schlussphase zwar alles auf eine Karte setzte, jubelte am Ende Kaufbeuren: Alec Zawatsky machte in der 58. Minute mit dem zweiten ESVK-Treffer alles klar. Für Kaufbeuren sind es nach langer Durststrecke drei wichtige Punkte.

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