Import-Quartett komplett: EC Bad Nauheim verpflichtet Matt Marcinew
Angreifer überzeugte bereits bei Krefeld und in Nottingham.
Der EC Bad Nauheim hat seine vierte Kontingentstelle für die anstehende DEL2-Saison besetzt: Vom britischen Club Nottingham Panthers wechselt der kanadische Center Matt Marcinew in die Wetterau. Der 32-jährige Rechtsschütze schließt damit die letzte offene Import-Planstelle im Kader der Roten Teufel und kehrt nach einem erfolgreichen Auslandsjahr nach Deutschland zurück.
Gefährlicher Scorer mit beachtlicher DEL2-Bilanz
Der 1,80 Meter große und 86 Kilogramm schwere Mittelstürmer aus Calgary ist im deutschen Eishockey längst kein unbeschriebenes Blatt. Ab Dezember 2023 stürmte Marcinew für eineinhalb Spielzeiten für die Krefeld Pinguine. Besonders in der Saison 2024/25 stellte er seine enormen Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis: In 47 Hauptrundenspielen verbuchte er starke 53 Scorerpunkte (26 Tore, 27 Assists) und glänzte mit einer herausragenden Plus-Minus-Bilanz von +27.
Zuletzt bewies der Kanadier seine Torgefahr auf britischem Eis: Für die Nottingham Panthers erzielte er wettbewerbsübergreifend 26 Treffer, schoss sich damit zum besten Torschützen der Raubkatzen und hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn des IIHF Continental Cups sowie des British Challenge Cups.
Wunschspieler mit Torriecher und Bully-Stärke
Cheftrainer Kevin Gaudet sieht in der Verpflichtung den erhofften Schlüsseltransfer für das Nauheimer Offensivspiel: „Wir haben den Markt sehr geduldig sondiert, um die perfekte Besetzung für unsere letzte Importstelle zu finden. Mit Matt bekommen wir einen Spieler mit hervorragenden Qualitäten am Bullypunkt und einem extremen Torriecher, der unser Offensivspiel auf der rechten Seite bereichern wird. Er ist ein echter Gewinner, kennt die DEL2 in- und auswendig und bringt genau den Charakter und die spielerische Tiefe mit, die uns noch stärker machen.“
Marcinew, der künftig mit der Rückennummer 21 für den EC Bad Nauheim auflaufen wird, zeigt sich begeistert von seiner neuen Wirkungsstätte: „Ich habe mich über die Anfrage der Roten Teufel riesig gefreut und musste nicht lange überlegen. Bad Nauheim ist ein toller DEL2-Standort mit einer unglaublichen Fankultur, das weiß man in ganz Eishockey-Deutschland.“
Aufgrund privater familiärer Verpflichtungen wird der Kanadier mit einer Woche Verzögerung nach dem offiziellen Trainingsauftakt im Team-Training der Roten Teufel erwartet.