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Kaufbeuren siegt in Krefeld
17.11.2023Bild: Christoph Jürgens

Kaufbeuren siegt in Krefeld

Overtime-Sieg für Bietigheim, Freiburg und Bad Nauheim / klarer Sieg für Selb / Heimerfolg für Crimmitschau

Krefeld Pinguine – ESV Kaufbeuren

Ein gutes erstes Drittel zeigten die Kaufbeurer in Krefeld und gingen in der achten Minuten durch den Treffer von Sami Blomqvist in Front. Wenig später hatte er das Auge für seinen Landsmann Jere Laaksonen, der die Scheibe zum 2:0 für Kaufbeuren einnetzte. Kurz vor der Pausensirene erhöhte Thomas Heigl (18.). Die Joker ließen durch gutes Forechecking nur wenig zu und gingen nach 20 Minuten mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.

Im Mittelabschnitt erhöhte Laaksonen (25.) den Spielstand. Daraufhin gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position bei den Hausherren. Für Felix Bick stand nun Matthias Bittner zwischen den Pfosten. Die Pinguine gaben sich nicht auf und konnten durch die Treffer von David Cerny (28.) sowie Philipp Kuhnekath (31.) verkürzen. Mit dem 4:2 für Kaufbeuren verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Schlussdrittel konnte kein Team einen weiteren Treffer erzielen. Somit sicherten sich die Allgäuer den 4:2-Sieg gegen die Pinguine.

 

EV Landshut – EHC Freiburg

In der Partie Landshut gegen Freiburg waren gerade einmal 57 Sekunden gespielt, da sorgte Nick Master für die Wölfe-Führung. Danach überstand der EVL ein Unterzahlspiel, musste aber in der elften Minute den nächsten Treffer hinnehmen. Es war Marvin Neher, der den Puck einnetzte. Mit dem 2:0 für Freiburg ging es auch in die Pause.

In einem torreichen Mitteldrittel drehte dann der EVL die Partie. Nach 37 gespielten Sekunden fiel durch Tyson McLellan der Anschluss und kurz darauf markierte Samir Kharboutli (24.) den Ausgleich. Parker Bowles (31.) brachte den EHC wieder in Front, aber Kharboutli (33.) traf zum 3:3. Benjamin Zientek (35.) sorgte dann für die Landshuter Führung und im Powerplay baute Julian Kornelli (38.) diese aus. Somit stand es nach 40 Minuten 5:3 für die Hausherren.

Freiburgs Nikolas Linsenmaier musste im Schlussdrittel zunächst eine Strafe absitzen, aber wenig später markierte er den Anschluss für die Breisgauer. Kurz danach fiel durch Ludwig Nirschl (48.) der Ausgleich. In Folge konnte kein Team den entscheidenden Treffer erzielen, sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime markierte Freiburgs Master den Siegtreffer und sicherte seinen Wölfen den Sieg.

 

Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim  

Beide Mannschaften schenkten sich im ersten Drittel nichts und hatten jeweils ihre Torgelegenheiten. Einen Treffer konnte sowohl Weißwasser als auch Bad Nauheim nicht erzielen, sodass es torlos in die erste Pause ging.

Als im Mitteldrittel Weißwassers Kristian Blumenschein wegen Stockschlags in der Kühlbox saß, traf Kevin Orendorz (29.) zur Bad Nauheimer Führung. In Folge fiel kein Treffer, sodass es bei der knappen Gästeführung bis zur Pausensirene blieb.

Es waren 22 Sekunden im dritten Spielabschnitt absolviert, als Sam Ruopp den Ausgleich für die Lausitzer erzielte. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand und die Hausherren überstanden zwei Unterzahlspiele. Somit blieb es nach 60 Minuten 1:1 und es ging in die Overtime. In der Verlängerung war Jordan Hickmott für Bad Nauheim erfolgreich und sicherte somit den Roten Teufeln den 2:1-Sieg.

 

Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim

Im Spiel Bietigheim gegen Rosenheim waren 72 Sekunden absolviert, da gerieten die Gäste in Unterzahl, aber sie überstanden diese problemlos. Zudem erspielten sich die Starbulls ein Chancenplus und konnten in Minute 16 durch den Treffer von C.J. Stretch in Front gehen. Diese Führung hielt bis zur Pausensirene.

Im Mitteldrittel jubelten die Steelers, aber nach Videobeweis konnte der Treffer aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht gegeben werden. Kurz darauf fiel dann der Ausgleich. Es war Jackson Cressey, der in Minute 29 das 1:1 erzielte. Nachdem der Torschütze eine Strafzeit abgesessen hatte, fiel kurz darauf die Führung durch Bietigheims Brett Welychka (35.). Somit ging es mit dem 2:1 in die nächste Pause.

Es lief die 46. Minute, da traf Stefan Reiter zum Ausgleich für die Starbulls. Lange Zeit blieb es bei dem Unentschieden, bis Norman Hauner (55.) den Puck zur Rosenheimer Führung einnetzte. Es waren noch zweieinhalb Minuten zu spielen, da nahmen die Steelers ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Kurz darauf folgte die Auszeit – mit Erfolg. Ryker Killins konnte in der 60. Minute noch den Ausgleichstreffer erzielen und es ging in die Verlängerung. Bietigheims Cressey war auch in der Overtime treffsicher und sorgte für den 4:3-Sieg der Steelers.

 

Selber Wölfe – Ravensburg Towerstars

Die Wölfe zeigten einen Start nach Maß. Mit einem sehenswerten Schuss brachte Fedor Kolupaylo (6.) die Hausherren in Führung und kurz darauf legte Nick Miglio (7.) nach. Es folgte eine Strafe aufseiten der Hausherren. Als sie wieder komplett waren traf Arturs Kruminsch (14.) zum 3:0. Die Towerstars nahmen eine Auszeit. In Folge fiel kein weiterer Treffer mehr und mit dem Drei-Tore-Vorsprung für Selb ging es in die erste Pause.

Kruminsch war auch im Mitteldrittel erfolgreich und erzielte in der 25. Minute das 4:0. Daraufhin gab es einen Goalie-Wechsel bei den Gästen. Für Ilya Sharipov stand nun Nico Pertuch zwischen den Pfosten. Doch auch er musste schnell ein Tor kassieren, denn Egils Kalns (26.) markierte das 5:0. Als die 35. Minute lief, netzte Ravensburgs Florin Ketterer die Scheibe ein und auch Charlie Sarault konnte für die Towerstars treffen. Kurz darauf kassierte bei den Gästen Fabian Dietz eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe nach einem Check mit dem Stock. Mit dem 5:2 für Selb verabschiedeten sich die Teams nach 40 gespielten Minuten in die Kabinen.

Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand und als Ravensburg seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, traf Miglio (56.) ins leere Tor zum 6:2-Sieg.

 

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg

Im Duell Crimmitschau gegen Regensburg sorgten die Eispiraten mit einem Doppelschlag in der neunten Minute für eine 2:0-Führung. Die Tore erzielten Dominic Walsh und Colin Smith. Danach überstanden die Gäste ein Unterzahlspiel und bis zur Pause fiel kein Tor mehr.

Gab es im ersten Drittel noch ein klares Chancenplus für die Westsachsen, war der zweite Abschnitt deutlich ausgeglichener – Tore fielen jedoch keine. Somit blieb es nach 40 Minuten bei dem 2:0 für die Crimmitschauer.

Im Schlussdrittel gelang es Corey Trivino (44.) den Anschluss zu erzielen, doch wenig später stellte Eispirat Smith den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Regensburg versuchte noch einmal alles und nahm auch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Smith zum 4:1-Endstand.

 

Die Ergebnisse im Überblick:


KEV

2 - 4

(0:3;2:1;0:0)
Schüsse:
25:29 (2:11,9:11,14:7)


ESV
Krefeld Pinguine Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Sami Blomqvist (7:27/EQ), 0:2 Jere Laaksonen (11:33/EQ), 0:3 Thomas Heigl (17:48/EQ), 0:4 Jere Laaksonen (24:12/EQ), 1:4 David Cerny (27:28/EQ), 2:4 Philipp Kuhnekath (30:02/EQ)
Zuschauer: 4.787 Strafminuten: 8 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-4
Schiedsrichter: Nikolas Neutzer, Daniel Todam, Frederic Van Himbeeck, Claus Clemens Behrendt, Holtmann, Jan


EVL

5 - 6 OT

(0:2;5:1;0:2/0:1)
Schüsse:
36:32 (10:10,17:6,9:15/0:1)


FRB
EV Landshut Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Nick Master (0:57/EQ), 0:2 Marvin Neher (10:48/EQ), 1:2 Tyson McLellan (20:37/EQ), 2:2 Samir Kharboutli (23:09/EQ), 2:3 Parker Bowles (30:26/EQ), 3:3 Samir Kharboutli (32:17/EQ), 4:3 Benjamin Zientek (34:34/EQ), 5:3 Julian Kornelli (37:03/PP1), 5:4 Nikolas Linsenmaier (44:47/EQ), 5:5 Ludwig Nirschl (47:06/EQ), 5:6 Nick Master (2:50/OT/EQ)
Zuschauer: 2.875 Strafminuten: 8 / 14 Powerplay: 1-5 / 0-2
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Daniel Harrer, Alexander Pletzer, Jonas Reinold, Gilch, Laura


LFX

1 - 2 OT

(0:0;0:1;1:0/0:1)
Schüsse:
30:38 (10:9,11:14,9:13/0:2)


ECN
Lausitzer Füchse Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Kevin Orendorz (28:17/PP1), 1:1 Sam Ruopp (40:22/PP1), 1:2 Jordan Hickmott (1:21/OT/EQ)
Zuschauer: 2.439 Strafminuten: 16 / 4 Powerplay: 1-2 / 1-3
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Bruce Becker, Markus Paulick, Jakob Sauerzapfe, Wehlam, Claudia


SCB

4 - 3 OT

(0:1;2:0;1:2/1:0)
Schüsse:
21:39 (9:12,4:12,7:13/1:2)


SBR
Bietigheim Steelers Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 C.J. Stretch (15:16/EQ), 1:1 Jackson Cressey (28:25/EQ), 2:1 Brett Welychka (34:20/EQ), 2:2 Stefan Reiter (45:53/EQ), 2:3 Norman Hauner (54:23/EQ), 3:3 Ryker Killins (59:25/EQ), 4:3 Jackson Cressey (1:53/OT/EQ)
Zuschauer: 2.820 Strafminuten: 2 / 2 Powerplay: 0-1 / 0-1
Schiedsrichter: Marcus Brill, Ruben Kapzan, Tobias Züchner, Leonie Ernst, Feicht, Susanne


SEL

6 - 2

(3:0;2:2;1:0)
Schüsse:
33:37 (8:16,12:13,13:8)


RVT
Selber Wölfe Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 1:0 Fedor Kolupaylo (5:11/EQ), 2:0 Nick Miglio (6:15/EQ), 3:0 Arturs Kruminsch (13:35/EQ), 4:0 Arturs Kruminsch (24:12/EQ), 5:0 Egils Kalns (25:54/EQ), 5:1 Florin Ketterer (34:48/EQ), 5:2 Charlie Sarault (36:25/EQ), 6:2 Nick Miglio (55:48/EQ/EN)
Zuschauer: 1.787 Strafminuten: 13 / 31 Powerplay: 0-4 / 0-5
Schiedsrichter: Alexander Singer, Martin Holzer, Simon Schießl, Norbert van der Heyd, Landgraf, Anna-Maria


EPC

4 - 1

(2:0;0:0;2:1)
Schüsse:
30:20 (10:4,8:9,12:7)


EBR
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 1:0 Dominic Walsh (8:40/EQ), 2:0 Colin Smith (8:59/EQ), 2:1 Corey Trivino (43:33/EQ), 3:1 Colin Smith (46:15/EQ), 4:1 Colin Smith (59:57/EQ/EN)
Zuschauer: 2.867 Strafminuten: 4 / 20 Powerplay: 0-4 / 0-1
Schiedsrichter: Seedo Janssen, Daniel Ratz, Tobias Merten, Kenneth Englisch, Schuster,Gerd

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