Spiel der Woche: Erstes Kräftemessen zweier Top-Teams zum Saisonstart
Die Dresdner Eislöwen empfangen im ersten Spiel zurück in der DEL2 Vorjahresfinalist Kassel.
Die Bühne für ein besonderes Auftaktduell ist bereitet: Die Dresdner Eislöwen empfangen nach ihrer Rückkehr in die DEL2 am Freitag (18. September, 19:30 Uhr) zum Start der neuen Saison die EC Kassel Huskies. Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in den vergangenen Jahren bereits um die Spitze der DEL2 gekämpft haben – und nun mit reichlich Ambitionen in die neue Spielzeit starten.
DRESDEN KEHRT ZURÜCK
Dresden ist nach nur einer Saison im Oberhaus zurück in der DEL2. Als Meister der Saison 2024/25 hatten die Eislöwen den Aufstieg in die PENNY DEL geschafft, konnten die Klasse dort aber nicht halten. Nun steht für die Mannschaft vom neuen Cheftrainer Bo Subr die Rückkehr auf die DEL2-Bühne an.
Auf dem Eis haben die Dresdner in der Vorbereitung bereits gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Fünf ihrer sieben Testspiele konnten die Eislöwen für sich entscheiden. Besonders interessant mit Blick auf den Saisonauftakt: Einer dieser Siege gelang ausgerechnet gegen den ersten DEL2-Kontrahenten der neuen Saison. Mit 4:1 setzte sich Dresden Anfang September gegen Kassel durch.
NEUE ÄRA IN KASSEL
Für die Huskies ist die Partie gleichzeitig der Start in eine neue Ära. Nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison übernahm Petteri Väkiparta den Posten des Cheftrainers. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Sven Valenti – einer echten Kasseler Clubikone. Der ehemalige Verteidiger absolvierte 603 Pflichtspiele für die Huskies, seine Rückennummer hängt heute unter dem Hallendach.
Die Vorbereitung der Nordhessen verlief wechselhaft. Drei der sechs Testspiele konnten die Huskies gewinnen, darunter die Partie gegen die Starbulls Rosenheim sowie ein Duell beim EC VSV. Zuletzt gab es beim heimischen Probonio Preseason Cup einen Sieg und eine Niederlage gegen Clubs aus der Penny DEL.
„EIN GROßARTIGER WEG, IN DIE NEUE SAISON ZU STARTEN“
Für Tristan Keck ist die Begegnung am Freitag dennoch vor allem eines: der Moment, auf den man den ganzen Sommer hingearbeitet hat. „Ich freue mich sehr darüber, dass es endlich wieder losgeht. Dieses Duell ist ein großartiger Weg, in die neue Saison zu starten“, so der Stürmer der Huskies.
Gleichzeitig hat er auch die Niederlage aus der Vorbereitung noch im Hinterkopf. „Ich denke, der Schlüssel ist, defensiv gut zu stehen. Dresden ist ein starkes Team und nach dem Vorbereitungsspiel gegen die Eislöwen wissen wir, dass wir besser verteidigen müssen.“
MIT ENERGIE UND GESCHLOSSENHEIT
Auch auf Dresdner Seite ist die Marschroute für den Auftakt klar. David Suvanto erwartet ein intensives Duell, bei dem es vor allem auf die Geschlossenheit der Mannschaft ankommen wird: „Ich denke, es wird wichtig sein, dass wir von Beginn an mit viel Energie spielen und nicht zu viel nachdenken. Kassel ist eine starke Mannschaft und wird bereit sein. Deshalb müssen wir um jeden Puck kämpfen und es ihnen so schwer wie möglich machen.“
Dabei gehe es auch darum, in schwierigen Phasen zusammenzuhalten. „Für uns geht es darum, als Team aufzutreten, ruhig zu bleiben, wenn es einmal nicht nach Plan läuft, und unsere Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten“, so der Schwede, der bereits in seine sechste Saison mit den Sachsen geht.
PERSONALFRAGEN AUF BEIDEN SEITEN
Personell müssen beide Mannschaften zum Saisonstart mit Ausfällen umgehen. Auf Dresdner Seite wird Sebastian Gorcik nach einer Oberkörperverletzung den Start in die neue Spielzeit verpassen. Die Huskies müssen unter anderem länger auf Tyler Benson verzichten, der erst 2027 wieder zur Verfügung stehen soll. Auch Maciej Rutkowski und Yannik Valenti werden voraussichtlich beim Saisonstart nicht auf dem Eis stehen.
Der Rahmen für die Eröffnung der Saison 2026/27 ist trotz dieser Ausfälle bereitet: Der DEL2-Meister von 2025 empfängt den Finalisten von 2026. Während Dresden auf einen gelungenen Einstand vor heimischem Publikum hofft, wollen die Huskies direkt ein erstes Ausrufezeichen setzen.
Wenn der Puck um 19:30 Uhr in der JOYNEXT Arena Dresden fällt, können alle, die nicht vor Ort sind, die Partie live bei Sporteurope.TV verfolgen.