Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Bad Tölz und Selb gleichen Playdown-Serie aus

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Foto: Thomas Heide / Mario Wiedel | 18.03.2022

Frankfurt, Kassel und Heilbronn mit zweitem Sieg / zweiter Shutout-Erfolg für Ravensburg

EHC Freiburg – Löwen Frankfurt

In der Partie waren dreieinhalb Minuten gespielt, als es die erste Strafe gab und Frankfurts Adam Mitchell nach einem hohen Stock pausieren musste. Als die Löwen wieder komplett waren, eroberten die Gäste den Puck und Mitchell (6.) sorgte für die hessische Führung. Freiburgs Nick Pageau saß wegen Stockschlags in der Kühlbox, da traf Davis Vandane in Überzahl zum 2:0-Pausenstand für die Löwen.

Es lief die 26. Minute, als Nathan Burns den dritten Treffer der Frankfurter erzielte. Wenig später konnte dann EHC-Spieler Patrick Kurz verkürzen. Nach einem Check gegen die Bande musste Löwe Markus Freis in die Kühlbox, aber die Breisgauer konnten aus dem Überzahlspiel kein Kapital schlagen. Mit dem 3:1 für Frankfurt verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im letzten Drittel agierten die Gäste weiterhin clever und verteidigten ihre Führung. Freiburg nahm noch seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, aber den Umstand des leeren Tores nutzten die Löwen durch den Treffer von Brett Breitkreuz (59.). Somit sicherten sich die Hessen den 4:1-Erfolg und den zweiten Sieg in der Serie.  

 

Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen

Die Partie Heilbronn gegen Dresden wog hin und her. Als die zehnte Minute lief, brachte Adam Kiedewicz seine Eislöwen in Front. Die Hausherren ließen sich von der Führung nicht beeindrucken und Simon Thiel (13.) glich den Spielstand wenig später aus. In Folge gab es auf beiden Seiten Strafzeiten, Tore fielen aber keine. Somit verabschiedeten sich die Teams mit dem 1:1 in die Kabinen.

Nur zwölf Sekunden benötigten die Gastgeber im Mitteldrittel, bis sie in Front gehen konnten. Es war Jeremy Williams, der den Führungstreffer erzielte. Das Spiel blieb intensiv, aber keine Mannschaft konnte den Puck erneut im gegnerischen Tor unterbringen. Mit dem 2:1 ging es in die nächste Pause.

Im dritten Spielabschnitt konnte Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt in der 42. Minute den Ausgleichstreffer markieren. Wenig später blieb ein Powerplay der Gäste ungenutzt. Besser machten es die Unterländer. Dresdens Maximilian Kolb saß wegen Beinstellens auf der Strafbank und Williams (53.) brachte seine Falken in Front. In Folge konnte kein Team mehr einen weiteren Treffer erzielen. Somit sicherten sich die Heilbronner den 3:2-Erfolg und den zweiten Sieg in der Serie.

 

Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars

In einem intensiven ersten Drittel hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten, aber Tore sollten keine fallen. Somit trennten sich die Teams torlos in die erste Pause.  

Im Mittelabschnitt gingen die Oberschwaben durch den Treffer von Charlie Sarault früh in Front, es waren gerade einmal 33 Sekunden absolviert. Nach einem Haken musste Towerstar Josh MacDonald in die Kühlbox, doch die Ravensburger überstanden das Unterzahlspiel. Wenig später konnten sie selbst auch ein Powerplay nicht nutzen. Mit der knappen Gäste-Führung ging es in die nächste Pause.

Im Schlussdrittel waren anderthalb Minuten gespielt, als David Zucker die Führung für Ravensburg ausbaute. Kurz darauf gab es eine Strafe gegen Eispirat Luca Gläser wegen Halten und Sam Herr traf zum 3:0. Wenig später legte James Bettauer (47.) nach.  In Folge fiel kein Tor mehr, sodass die Towerstars den 4:0-Sieg bejubelten. Das war der zweite Shutout-Erfolg in der Viertelfinalserie für die Oberschwaben.

 

EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies

Im Derby waren gerade einmal 38 Sekunden absolviert, da gab es die erste Strafzeit und Husky Oliver Granz pausierte wegen Hakens. Die Hausherren konnten das Überzahlspiel jedoch nicht nutzen. Als dann Huba Sekesi auf der Bad Nauheimer Strafbank saß, netzte Brett Cameron (8.) die Scheibe zur Führung für Kassel ein. In Folge hatten die Kurstädter Chancen zum 1:1, aber es blieb bei der knappen Führung für die Huskies.

Es waren im zweiten Drittel 40 Sekunden absolviert, als Tobias Wörle den Ausgleichstreffer für die Hausherren erzielte. Nach übertriebener Härte gab es auf beiden Seiten eine Strafe. Bei Vier gegen Vier traf Cameron (28.) zur erneuten Huskies-Führung. Nur zwei Minuten später fiel der nächste Treffer für die Schlittenhunde. Torschütze war Hans Detsch in der 30. Minute. Mit dem 3:1 für die Nordhessen ging es in die nächste Pause.

Nach 50 absolvierten Sekunden baute Kassels Jamie MacQueen die Führung weiter aus. Wenig später traf auch Mitch Wahl und es stand 5:1 für die Gäste. Kurz darauf konnte dann Mick Köhler (49.) fü die Roten Teufel verkürzen. Die Hausherren versuchten den Puck erneut einzunetzen, aber Huskies-Goalie Gerald Kuhn agierte stark zwischen den Pfosten. Bad Nauheim nimmt seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und Andrej Bires netzte die Scheibe im Tor der Huskies ein. Kurz vor Ende des Spiels traf Kassels Joel Keussen ins leere Tor, sodass die Gäste am Ende einen 6:3-Sieg bejubelten und dies war zugleich die 2:0-Serienführung.

 

Selber Wölfe – Bayreuth Tigers

In einem umkämpften Derby konsultierten die Hauptschiedsrichter in der 13. Spielminute den Videobeweis, um zu überprüfen, ob die Hausherren ein regelkonformes Tor erzielt hatten. Nach Sichtung dieser Spielszene wurde der Treffer aufgrund von Torhüterbehinderung nicht gegeben. Nach einem Haken kassierte Selbs Benedikt Böhringer eine Strafe und die Tigers gingen durch den Treffer von Frédérik Cabana (15.) in Front. Ein weiteres Unterzahlspiel überstanden die Wölfe dann ohne Gegentreffer, sodass es mit dem knappen 1:0 für Bayreuth in die erste Pause ging.

In Minute 24 gelang es Robert Hechtl den Spielstand auszugleichen. In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels waren die Hausherren torhungrig. Zunächst sorgte Daniel Schwamberger (32.) für die Wölfe-Führung. Binnen 45 Sekunden  in der 35. Minute trafen dann Richard Gelke und Brett Thompson. Somit führten die Hausherren mit 4:1. Kurz vor Drittelende netzte Lukas Slavetinsky in Unterzahl die Scheibe zum 5:1-Pausenstand ein.

Nach einem Faustkampf mussten Bayreuths Cabana und Selbs Gelke fünf Minuten in die Kühlbox. In Minute 49 konnte Tim Zimmermann für die Tigers verkürzen. Doch nur wenige Sekunden später traf Jan Hammerbauer (50.) zum 6:2. In Minute 58 hatte Christian Kretschmann die nächste Gäste-Chance, aber der Puck traf wohl nur die Latte. Im direkten Gegenzug netzte Wolf Steven Deeg die Scheibe ein. Die Hauptschiedsrichter nutzten dann die erste Pause und überprüften die Szene von Kretschmann mit der Entscheidung Tor für die Tigers. Somit war der Treffer von Deeg nicht gültig. Am Ende sicherten sich die Hausherren den 6:3-Erfolg und somit auch den Serienausgleich.  

 

Lausitzer Füchse – Tölzer Löwen

Die Gäste hatten in der siebten Minute eine sehr gute Chance zur Führung, aber der Puck traf das Torgehäuse. Wenig später folgte die erste Strafe und Thomas Brandl musste wegen Behinderung auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen. Die Löwen überstanden das Unterzahlspiel aber ohne Gegentreffer. Die beste Chance für die Hausherren hatte Peter Quenneville, aber sein Abschluss blieb ohne Erfolg. Kurz vor der Pausensirene hatten die Tölzer die Führung auf der Kelle, aber Füchse-Goalie Leon Hungerecker parierte stark. Somit ging es torlos in die erste Pause.

Die Löwen agierten im Mitteldrittel clever und konnten durch den Treffer von Nico Kolb in der 31. Minute in Front gehen. In Folge konnte kein Team, trotz Chancen, den Puck einnetzen. Mit der knappen 1:0-Führung für die Gäste verabschiedeten sich die Clubs in die Kabinen.

Nach 75 gespielten Sekunden im dritten Abschnitt traf Hanusch zum Ausgleich für die Sachsen. Lange Zeit blieb es bei dem 1:1, bis in Minute 56 Cam Spiro die Tölzer wieder in Front brachte. Die Lausitzer nahmen eine Auszeit und Goalie Hungerecker zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Aber die Löwen ließen nichts anbrennen und siegten mit 2:1 gegen Weißwasser. Das war gleichzeitig der Serienausgleich für Bad Tölz.

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:

1 - 4

(0:2;1:1;0:1)
Schüsse:
26:25 (9:10,11:8,6:7)

EHC Freiburg Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Adam Mitchell (5:35/EQ), 0:2 Davis Vandane (18:03/PP1), 0:3 Nathan Burns (25:32/EQ), 1:3 Patrick Kurz (29:13/EQ), 1:4 Brett Breitkreuz (58:33/EQ/EN)
Zuschauer: 2.100 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 0-4 / 1-2
Schiedsrichter: Brill,Marcus | Sicorschi,Ulpi | Jürgens,Christoph | Koziol,Yannik | Stegner, Lutz

3 - 2

(1:1;1:0;1:1)
Schüsse:
27:55 (13:18,7:24,7:13)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 0:1 Adam Kiedewicz (9:40/EQ), 1:1 Simon Thiel (12:40/EQ), 2:1 Jeremy Williams (20:12/PP1), 2:2 Jordan Knackstedt (41:17/EQ), 3:2 Jeremy Williams (52:34/PP1)
Zuschauer: 1.911 Strafminuten: 12 / 12 Powerplay: 2-3 / 0-3
Schiedsrichter: Haupt,Bastian | Holzer,Martin | Linnek,Lisa | Züchner,Tobias | Feldmann, Andreas

0 - 4

(0:0;0:1;0:3)
Schüsse:
21:23 (10:7,9:10,2:6)

Eispiraten Crimmitschau Alle Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Charlie Sarault (20:33/EQ), 0:2 David Zucker (41:35/EQ), 0:3 Sam Herr (42:55/PP1), 0:4 James Bettauer (46:50/EQ)
Zuschauer: 2.654 Strafminuten: 8 / 10 Powerplay: 0-3 / 1-2
Schiedsrichter: Kannengießer,Daniel | Schütz,Markus | Merk,Markus | Pfriem,Lukas | Schuster,Gerd

3 - 6

(0:1;1:2;2:3)
Schüsse:
41:27 (11:6,16:10,14:11)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Brett Cameron (7:26/PP1), 1:1 Tristan Keck (20:40/EQ), 1:2 Brett Cameron (27:44/EQ), 1:3 Jake Weidner (29:57/EQ), 1:4 Jamie MacQueen (40:50/EQ), 1:5 Mitch Wahl (46:34/EQ), 2:5 Mick Köhler (48:15/PP1), 3:5 Andrej Bires (57:23/EQ), 3:6 Joel Keussen (59:15/EQ/EN)
Zuschauer: 3.462 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 1-3 / 1-1
Schiedsrichter: Janssen,Seedo | Klein,Michael | Laudan,Julian | Van Himbeeck,Frederik | Dietrich, Annette

6 - 3

(0:1;5:0;1:2)
Schüsse:
42:24 (8:9,15:10,19:5)

Selber Wölfe Alle Statistiken Bayreuth Tigers
Tore: 0:1 Frédérik Cabana (14:49/EQ), 1:1 Robert Hechtl (23:39/EQ), 2:1 Daniel Schwamberger (31:43/EQ), 3:1 Richard Gelke (34:03/EQ), 4:1 Brett Thompson (34:48/EQ), 5:1 Lukas Slavetinsky (39:21/SH1), 5:2 Tim Zimmermann (48:38/EQ), 6:2 Jan Hammerbauer (49:21/EQ), 6:3 Christian Kretschmann (57:02/EQ)
Zuschauer: 2.180 Strafminuten: 16 / 7 Powerplay: 0-0 / 0-4
Schiedsrichter: Apel,Mischa | Polaczek,Aleksander | Menz,Denis | Pfeifer,Dominik | Schröder, Anika

1 - 2

(0:0;0:1;1:1)
Schüsse:
41:28 (11:10,15:12,15:6)

Lausitzer Füchse Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 0:1 Nico Kolb (30:56/EQ), 1:1 Steve Hanusch (41:15/EQ), 1:2 Cam Spiro (55:45/EQ)
Zuschauer: 2.000 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 0-3 / 0-1
Schiedsrichter: Bauer,Stephan | Singer,Alexander | Kalnik,Thomas | Spiegl,Dominik | Smers, Oliver