36. Spieltag: Last-Minute-Comeback für Regensburg
Eisbären, Towerstars und DEG jubeln in der Verlängerung.
Der 36. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 brachte nicht nur deutlich mehr Defensive als noch der vergangene Freitag, er brachte auch drei Duelle, die erst in der Verlängerung ihren Sieger fanden. Die DEG, Regensburg und Ravensburg durften in der Overtime jubeln. Bietigheim feierte den dritten Sieg in Serie. Rosenheim setzte sich im Breisgau durch. Landshut gewann ein wildes Spiel gegen die Eispiraten und im Spiel der Woche baute Krefeld die Tabellenführung weiter aus.
EC Bad Nauheim - Düsseldorfer EG 2 - 3 OT (0:1;1:0;1:1/0:1)
ECN
Schüsse:
43:21
(15:5,14:4,14:11/0:1)
DEG
EC Bad Nauheim
Statistiken
Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Kevin Maginot (2:50/EQ), 1:1 Justin MacPherson (25:57/EQ), 1:2 Maximilian Faber (51:41/EQ), 2:2 Davis Koch (59:07/EQ), 2:3 Maximilian Faber (1:16/OT/PP1)
Zuschauer: 3.341
Strafminuten: 2 / 6
Powerplay: 0-3 /
1-1
Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Tony Engelmann, Claus Clemens Behrendt, Kieran Schuster, Dietrich, Annette
Die Düsseldorfer EG setzt sich in einem spannenden Duell in Bad Nauheim durch. Düsseldorf setzte früh den ersten Nadelstich. Schon in der 3. Minute brachte ein Schuss von der blauen Linie von Kevin Maginot das 1:0 für die DEG. Erst zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Gastgeber zurück durch einen Treffer von Justin MacPherson (26.). Bad Nauheim drückte und kam zu vielen Chancen, doch das nächste Tor fiel auf der anderen Seite. Max Faber schoss das 2:1 für die DEG (52.). Die Kurstädter stürmten weiter unbeirrt und kamen in der Schlussminute zum verdienten Ausgleich durch Davis Koch. In der Overtime sorgt Faber mit seinem zweiten Tor des Nachmittags für die Entscheidung.
Eisbären Regensburg - ESV Kaufbeuren 4 - 3 OT (0:1;2:2;1:0/1:0)
EBR
Schüsse:
24:17
(8:5,8:7,5:5/3:0)
ESV
Eisbären Regensburg
Statistiken
ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Brent Raedeke (16:07/EQ), 0:2 Yannik Burghart (20:36/EQ), 1:2 David Morley (25:53/EQ), 1:3 Bernhard Ebner (26:17/PP1), 2:3 Kevin Slezak (27:22/EQ), 3:3 David Morley (59:54/EQ), 4:3 Alex Berardinelli (2:17/OT/PP1)
Zuschauer: 4.521
Strafminuten: 4 / 35
Powerplay: 1-5 /
1-1
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Patrick Altmann, David Tschirner, Soeren Kriebel, Steinbach, Roland
In einem emotionalen Spiel, bei dem das Thema F*CK CANCER im Fokus stand, feierten die Eisbären Regensburg einen dramatischen Comeback-Sieg. Den besseren Start erwischten die Gäste, die in der 17. Minute durch Brent Raedeke in Führung gingen. Direkt nach der ersten Pause legte der ESVK nach. Yannik Burghart traf nach 36 Sekunden zum 2:0 aus Sicht der Gäste. Doch die Eisbären steckten nicht auf. David Morley verkürzte (26.). Kurz darauf stellte Bernhard Ebner in Überzahl die alte Zwei-Tore-Führung wieder her (27.). Noch vor der Pause führte Kevin Slezak die Regensburger wieder heran (28.). Regensburg versuchte alles und als niemand mehr mit dem Ausgleich gerechnet hat, erzielte Morley sechs Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. In der Verlängerung fälschte Alex Berardinelli einen Schuss im Powerplay unhaltbar ab und ließ die Eisbären jubeln.
Bietigheim Steelers - Blue Devils Weiden 3 - 1 (1:1;0:0;2:0)
SCB
Schüsse:
30:27
(11:8,8:16,11:3)
BDW
Bietigheim Steelers
Statistiken
Blue Devils Weiden
Tore: 0:1 Manuel Edfelder (9:15/PP1), 1:1 Marek Racuk (9:59/EQ), 2:1 Mike Fischer (52:00/EQ), 3:1 Bastian Eckl (58:13/EQ/EN)
Zuschauer: 3.421
Strafminuten: 4 / 4
Powerplay: 0-2 /
1-2
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Marius Wölzmüller, Roman Jung, Denis Menz, Feicht, Susanne
Dritter Sieg in Folge für die Bietigheim Steelers, denen aber erst spät die Entscheidung gegen Weiden gelingt. Im 1. Drittel kamen beide Teams nicht zu vielen Großchancen. Doch beide nutzten jeweils eine. Erst traf Manuel Edfelder zur Gästeführung im Powerplay (10.). Doch nur 44 Sekunden später glich Marek Racuk aus. Im Mittelabschnitt fielen keine weiteren Tore. Und auch im 3. Drittel dauerte es lange, bis wieder ein Puck im Netz zappelte. Bietigheim hatte etwas mehr vom Spiel und nutzte einen von zehn Torschüssen zum 2:1 durch Mike Fischer (53.). Den Deckel drauf machte dann Bastian Eckl mit einem Empty-Netter (59.).
EV Landshut - Eispiraten Crimmitschau 6 - 3 (0:0;2:2;4:1)
EVL
Schüsse:
42:26
(15:5,16:10,11:11)
EPC
EV Landshut
Statistiken
Eispiraten Crimmitschau
Tore: 0:1 Corey Mackin (21:56/EQ), 0:2 Maxim Trépanier (22:42/EQ), 1:2 Tor Immo (31:20/PP1), 2:2 Trevor Gooch (32:28/EQ), 3:2 Tobias Lindberg (40:21/EQ), 3:3 Corey Mackin (43:03/SH1), 4:3 David Stieler (47:09/PP2), 5:3 Trevor Gooch (57:36/EQ/EN), 6:3 Elias Lindner (59:24/EQ/EN)
Zuschauer: 4.210
Strafminuten: 11 / 40
Powerplay: 2-6 /
0-2
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Alexander Singer, Jonas Reinold, Christopher Reitz, Kathrin Rózsa
Der EV Landshut setzte sich in einem wilden Duell gegen die Eispiraten Crimmitschau durch. Landshut war früh um Spielkontrolle bemüht und kam zu einigen guten Chancen. Doch in den ersten 20 Minuten fiel kein Tor. Im 2. Drittel erwischten dann die effizient spielenden Gäste den besseren Start. Ein Doppelschlag von Corey Mackin (22.) und Maxim Trépanier (23.) brachten die Zwei-Tore-Führung. Landshut kam aber zurück durch Tor Immo (PP1, 32.) und Trevor Gooch (33.). Nur 21 Sekunden nach Wiederanpfiff brachte Tobias Lindberg den EVL sogar in Führung. Rund drei Minuten später glich Mackin durch ein Tor in Unterzahl aus. David Stieler brachte kämpfende Landshuter erneut in Front (48.). Zwei Empty-Netter sorgten für ein deutliches Ergebnis.
Ravensburg Towerstars - Lausitzer Füchse 3 - 2 OT (0:0;1:1;1:1/1:0)
RVT
Schüsse:
38:18
(8:7,16:5,12:6/2:0)
LFX
Ravensburg Towerstars
Statistiken
Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Alexander Dosch (32:45/EQ), 1:1 Marvin Schmid (36:32/EQ), 2:1 Thomas Reichel (54:45/EQ), 2:2 Lennard Nieleck (57:31/EQ), 3:2 Robbie Czarnik (0:18/OT/EQ)
Zuschauer: 2.718
Strafminuten: 2 / 4
Powerplay: 0-2 /
0-1
Schiedsrichter: Michael Klein, Daniel Kannengießer, Moritz Bösl, Peter Wagner, Nidens Irina
Die Ravensburg Towerstars feierten den achten Sieg im neunten Spiel. Gegen die Lausitzer Füchse passierte aber erst einmal wenig. Erst im Mittelabschnitt gab es das erste Tor: Alexander Dorsch brachte die Gäste in Führung (33.). Noch vor der Pause glich Marvin Schmid (37.) aus. Thomas Reichel brachte Ravensburg dann erstmals in Führung (55.). Doch Lennard Nieleck brachte die Füchse zurück (58.). In der Overtime traf Robbie Czarnik nach gerade einmal 18 Sekunden für die Towerstars.
EHC Freiburg - Starbulls Rosenheim 1 - 3 (0:1;0:0;1:2)
FRB
Schüsse:
28:25
(7:8,11:4,10:13)
SBR
EHC Freiburg
Statistiken
Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Scott Feser (0:53/EQ), 0:2 Ville Järveläinen (42:01/PP1), 1:2 Shawn O'Donnell (53:03/PP1), 1:3 Michael Musin (55:45/EQ)
Zuschauer: 2.367
Strafminuten: 4 / 10
Powerplay: 1-5 /
1-2
Schiedsrichter: Lukas Voit, Thorsten Lajoie, Norbert van der Heyd, Tobias Egger, Plöger,Alexander
Die Starbulls Rosenheim sind zurück auf der Siegerstraße. Gleich der erste nennenswerte Rosenheimer Angriff brachte die Führung: Scott Feser traf aus kurzer Distanz nach 53 Sekunden. Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber deutlich mehr vom Spiel, fanden aber kein Mittel gegen Starbulls Goalie Oskar Autio. Zu Beginn des 3. Drittels baute Ville Järveläinen in Überzahl die Führung aus (43.). Doch Freiburg gab nicht auf und kam in der 54. Minute zum Anschlusstreffer durch Shawn O`Donnell. Rosenheim fand aber eine Antwort. Michael Musin traf in der 56. Minute zum 3:1 für die Gäste, die in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen ließen.