Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.
Zuschauerstärkste 2. Eishockey-Liga Europas
Crimmitschau und Selb mit erstem Sieg in den Playdowns
15.03.2023Bild: Alexander Grimm / Seventyfour.studio

Crimmitschau und Selb mit erstem Sieg in den Playdowns

Kassel, Ravensburg, Bad Nauheim und Krefeld holen sich die Serienführung in den Playoffs

EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse

Im Duell Kassel gegen Weißwasser blieb es zunächst torlos. Dabei konnten die Hausherren auch ein Überzahlspiel nicht nutzen, auch wenn Chancen vorhanden waren. Roope Mäkitalo hatte eine sehr gute Chance für die Gäste, aber im Gegenzug konterten die Schlittenhunde und Maximilian Faber sorgte für Kassels Führung. Mit dieser ging es auch in die erste Pause.

Im Mitteldrittel konnten die Huskies ihre Chancen nutzen. Lars Reuß (24.) und erneut Faber (30.) bauten die Führung auf 3:0 aus. Wenig später konnte Eric Hördler (33.) für die Lausitzer verkürzen. Kurz vor der Pausensirene hatten die Sachsen die Chance zum Anschluss, aber Kassels Schlussmann Jake Kielly war zur Stelle. Somit stand es nach 40 Minuten 3:1 für Kassel.

Zweieinhalb Minuten waren im Schlussabschnitt absolviert, da traf Kassels Tristan Keck zum 4:1. Nach einem Stockschlag kassierte Weißwassers Lane Scheidl eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Diese Strafe wurde mittels Videobeweis überprüft. Die Gäste überstanden das fünfminütige Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Auch die Lausitzer konnten danach ein Powerplay nicht nutzen. Somit sicherten sich die Schlittenhunde den 4:1-Erfolg und die Serienführung.

 

Ravensburg Towerstars – EV Landshut

In einem spannenden ersten Drittel konnten die Gäste in der dritten Minute durch den Treffer von Jack Olin Doremus in Führung gehen. Die Antwort folgte wenig später und Louis Latta (7.) traf zum 1:1. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Kurz vor Drittelende folgte die erste Strafe und EVL-Spieler Benedikt Brückner musste wegen Beinstellens pausieren. Bis zur Pausensirene fiel jedoch kein Tor.

Beide Mannschaften kamen im Mitteldrittel zu guten Möglichkeiten, aber kein Team brachte die Scheibe im Tor unter. Dabei überstanden die Towerstars zwei Unterzahlspiele. Somit stand es nach 40 Minuten weiterhin 1:1.

In Minute 50 kassierte Landshuts Maximilian Forster eine Strafe wegen Hakens und Robbie Czarnik brachte die Ravensburger im Powerplay in Front. Kurz darauf legte Julian Eichinger (54.) in einem weiteren Überzahlspiel nach und traf zum 3:1. Landshut nahm noch seinen Goalie Luka Gracnar zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Dies nutzten die Hausherren durch den Treffer ins leere Tor von Czarnik (59.) zum 4:1-Sieg. Die Oberschwaben fahren demnach mit der Serienführung am Freitag nach Landshut.

 

ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim

Im Spiel Kaufbeuren gegen Bad Nauheim waren gerade einmal 22 Sekunden absolviert, da kassierte bei den Gästen Patrick Seifert nach einer Spielverzögerung eine Strafe. Die Hausherren konnten jedoch das Powerplay nicht nutzen. Wenig später jubelten dann die Allgäuer, als John Lammers (5.) das 1:0 erzielte. Danach überstanden die Roten Teufel ein weiteres Unterzahlspiel und konnten wenig später selbst in Überzahl den Ausgleichstreffer markieren. Es war Fabian Herrmann, der kurz vor Drittelende den Puck einnetzte. Somit verabschiedeten sich die Teams mit dem Unentschieden in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt konnte Sebastian Gorcik den ESVK in Front bringen, doch keine Minute später fiel durch Seifert der erneute Ausgleich. Die Bad Nauheimer konnten dann auch den nächsten Treffer bejubeln, als Grayson Pawlenchuk (30.) die Hessen zum ersten Mal am Abend in Front brachte. Bis zur Pausensirene blieb es bei der knappen Gästeführung.

Kaufbeuren und Bad Nauheim kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis, es gab auf beiden Seiten einige Strafzeiten und es blieb zunächst bei dem Spielstand. Als die 55. Minute lief, baute Tim Coffman die Führung für die Roten Teufel aus. Als noch gut anderthalb Minuten zu spielen waren, nahm ESVK-Cheftrainer Marko Raita eine Auszeit. Zudem blieb Kaufbeurens Goalie Daniel Fießinger zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Hausherren konnten jedoch keinen Treffer mehr erzielen, sodass Bad Nauheim sich den 4:2-Erfolg und die Serienführung sicherte.

 

Krefeld Pinguine – Dresdner Eislöwen

Einen Blitzstart legten die Pinguine in ihrer Partie gegen Dresden hin. Nach lediglich acht! Sekunden brachte Alexander Weiß seine Mannschaft in Front. Das Spiel war von Beginn an intensiv und es gab einige Strafzeiten auf beiden Seiten. Die Krefelder agierten zudem weiterhin offensiv – mit Erfolg. In der zwölften Minute erzielte Mike Fischer das 2:0. Die Eislöwen versuchten zu antworten und David Suvanto (14.) konnte wenig später im Powerplay den Anschlusstreffer markieren. In Folge gab es für beide Teams Möglichkeiten, aber mit dem 2:1 für Krefeld ging es in die erste Pause.  

Die Sachsen kamen druckvoll aus der Kabine und erspielten sich einige Chancen. Eine Torszene wurde mittels Videobeweis kontrolliert und die Hauptschiedsrichter bestätigten ihre Entscheidung „kein Tor“ für Dresden. Die Pinguine machten es wenig später besser und nutzten ihre Möglichkeit in Minute 31 zum 3:1. Den Treffer erzielte Michael Boivin. Es folgte noch jeweils ein Powerplay, aber kein Team konnte dies nutzen. Mit dem 3:1 verabschiedeten sich die Clubs in die Kabinen.

Im dritten Spielabschnitt konnte lange Zeit keine Mannschaft einen Treffer erzielen. In Minute 55 landete dann der Puck im Tor der Hausherren. Es war Simon Karlsson, der das Spielgerät einnetzte. Dresden nahm noch eine Auszeit und ihren Goalie Jonas Neffin zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Marcel Müller zum 4:2-Sieg. Damit geht die Serienführung an Krefeld.

 

Eispiraten Crimmitschau – Bayreuth Tigers

Beide Mannschaften schenkten sich in der Playdown-Partie nichts und kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis. Insgesamt erspielten sich die Hausherren ein Chancenplus, aber Tigers-Goalie Brandon Halverson agierte stark zwischen den Pfosten. Somit verabschiedeten sich beide Teams torlos in die erste Pause.

Lange Zeit blieb es auch im Mitteldrittel bei dem 0:0. Als die 33. Minute lief, konnte Alexis D`Aoust den Führungstreffer für die Eispiraten erzielen. Die Bayreuther hatten danach eine gute Chance zum Ausgleich, aber Crimmitschaus Goalie Ilya Sharipov verhinderte das 1:1. Kurz vor Drittelende, hatten die Hausherren mehrfach das 2:0 auf der Kelle, aber Halverson war stets mit starken Saves zur Stelle. Mit dem 1:0 verabschiedeten sich die Teams in die Pause.  

Lange Zeit blieb es im dritten Spielabschnitt bei dem 1:0. Die Hausherren spielten gerade in Überzahl, da traf Patrick Pohl in der 59. Minute zum 2:0. Mit einem Empty-Net-Treffer besiegelte Timo Gams den 3:0-Erfolg und die Serienführung.

Heilbronner Falken – Selber Wölfe

Im Kampf um den Ligaverbleib bejubelten die Gäste den ersten Treffer. Es war Daniel Schwamberger, der die Wölfe in der neunten Minute in Führung brachte. Kurz vor der Pausensirene gab es die erste Strafe in dem Duell und Selbs Egils Kalns musste wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen. Ein Tor sollte jedoch nicht fallen, sodass es mit der knappen Wölfe-Führung in die Pause ging.

Zu Beginn des Mitteldrittels saß Kalns noch 46 Sekunden in der Kühlbox. Von der Strafbank kommend konnte er dann den nächsten Treffer für die Wölfe erzielen. Als bei den Gästen Nikita Naumann wegen Schwalbe oder Täuschung auf der Strafbank saß, traf Heilbronns Frédérik Cabana (31.) zum Anschluss. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts und mit der 2:1-Führung für die Wölfe verabschiedeten sich die Teams nach 40 gespielten Minuten in die Kabinen.

Im dritten Spielabschnitt konnte kein Team die Scheibe einnetzen. Als noch gut anderthalb Minuten zu spielen waren, folgte die Auszeit aufseiten Heilbronns. Zudem blieb wenig später Goalie Florian Mnich zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – aber ohne Erfolg. Selb gewann die Partie mit 2:1 und reist mit einer Serienführung nach Hause.

Die Ergebnisse im Überblick:


ECK

4 - 1

(1:0;2:1;1:0)
Schüsse:
36:30 (11:10,16:14,9:6)


LFX
EC Kassel Huskies Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Maximilian Faber (12:02/EQ), 2:0 Lars Reuß (23:02/EQ), 3:0 Maximilian Faber (29:06/EQ), 3:1 Eric Hördler (32:54/EQ), 4:1 Tristan Keck (42:33/EQ)
Zuschauer: 4.231 Strafminuten: 6 / 33 Powerplay: 0-4 / 0-2
Schiedsrichter: Seedo Janssen, Nikolas Neutzer, Chris Otten, Tobias Treitl, Grunzke, Torsten


RVT

4 - 1

(1:1;0:0;3:0)
Schüsse:
43:33 (14:10,16:10,13:13)


EVL
Ravensburg Towerstars Statistiken EV Landshut
Tore: 0:1 Jack Olin Doremus (2:50/EQ), 1:1 Louis Latta (6:30/EQ), 2:1 Robbie Czarnik (50:30/PP1), 3:1 Julian Eichinger (53:19/PP1), 4:1 Robbie Czarnik (58:19/EQ/EN)
Zuschauer: 2.285 Strafminuten: 13 / 13 Powerplay: 2-3 / 0-3
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Martin Holzer, Tobias Züchner, Dominik Spiegl, Nidens, Irina


ESV

2 - 4

(1:1;1:2;0:1)
Schüsse:
38:18 (14:6,14:5,10:7)


ECN
ESV Kaufbeuren Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 John Lammers (4:06/EQ), 1:1 Fabian Herrmann (19:13/PP1), 2:1 Sebastian Gorcik (24:58/EQ), 2:2 Patrick Seifert (25:43/EQ), 2:3 Grayson Pawlenchuk (29:17/EQ), 2:4 Tim Coffman (54:07/EQ)
Zuschauer: 3.100 Strafminuten: 10 / 14 Powerplay: 0-5 / 1-3
Schiedsrichter: Michael Klein, Aleksander Polaczek, Michael Zettl, Alexander Pletzer, Geil, Nico


KEV

4 - 2

(2:1;1:0;1:1)
Schüsse:
26:33 (14:14,11:6,1:13)


DRE
Krefeld Pinguine Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 1:0 Alexander Weiß (0:08/EQ), 2:0 Mike Fischer (11:41/EQ), 2:1 David Suvanto (13:37/PP1), 3:1 Michael Boivin (30:33/EQ), 3:2 Simon Karlsson (54:33/EQ), 4:2 Marcel Müller (59:07/EQ/EN)
Zuschauer: 5.504 Strafminuten: 25 / 19 Powerplay: 0-4 / 1-7
Schiedsrichter: Mischa Apel, Tony Engelmann, Dominic Borger, Tom Giesen, Holtmann, Jan


EPC

3 - 0

(0:0;1:0;2:0)
Schüsse:
40:24 (11:7,12:10,17:7)


BTT
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Bayreuth Tigers
Tore: 1:0 Alexis D`Aoust (32:13/EQ), 2:0 Scott Feser (58:26/PP1), 3:0 Timo Gams (59:05/EQ/EN)
Zuschauer: 1.883 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 1-3 / 0-1
Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt, Bastian Steingross, Lukas Pfriem, Tim Laudenbach, Tänzer, Sandra


HNF

1 - 2

(0:1;1:1;0:0)
Schüsse:
31:24 (7:8,14:13,10:3)


SEL
Heilbronner Falken Statistiken Selber Wölfe
Tore: 0:1 Daniel Schwamberger (8:26/EQ), 0:2 Egils Kalns (20:52/EQ), 1:2 Frédérik Cabana (30:16/PP1)
Zuschauer: 2.061 Strafminuten: 10 / 8 Powerplay: 1-3 / 0-4
Schiedsrichter: Daniel Kannengießer, Marcus Brill, Dominik Pfeifer, Denis Menz, Feldmann, Andreas

 

 

Link teilen: