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Vertragsverlängerungen in Bayreuth
06.03.2020Bild: Peter Kolb

Vertragsverlängerungen in Bayreuth

Kevin Kunz und Ville Järveläinen bleiben bei den Tigers

Die Bayreuth Tigers haben frühzeitig mit zwei Angreifern aus dem aktuellen Kader die laufenden Verträge verlängert.

3 Jahre Tigers! Ville Järveläinen wird in den kommenden drei Spielzeiten für Bayreuth aufs Eis gehen. Der 27-jährige Finne, vor der letzten Spielzeit nach Oberfranken gekommen, entpuppte sich sehr schnell als Leistungsträger im Team der Tigers. Järveläinen, der in seiner Heimat Finnland alle Nachwuchs-Nationalteams durchlaufen hat, kann auf die Erfahrung von insgesamt 129 Spielen in Finnlands höchster Liga zurückblicken. In der DEL2 ist er in über 150 Spielen aufgelaufen und erzielte im Schnitt einen Punkt pro Partie. Mit 57 Punkten (22 Toren) – davon sieben wichtigen Punkte in der Serie gegen Deggendorf – war er in der vorangegangenen Saison Top-Scorer im Team der Bayreuther. Aktuell steht der technisch starke Rechtsschütze bei 29 Treffern – darunter drei Shorthanded-Goals sowie zehn Treffer im Powerplay – und weiteren 27 Torvorlagen.

„Ville hat sich sehr gut integriert in Bayreuth und im Team. Er ist beliebt bei seinen Mitspielern, bei den Fans und bringt sich auf dem Eis voll ein, ist über die beiden Spielzeiten, bei welchen er in unseren Reihen steht, absoluter Leistungsträger. Er kann und soll zur Leitfigur und Gesicht der künftigen Bayreuther Mannschaft werden. Er und seine Familie sind sehr zufrieden und glücklich in Bayreuth und für uns ist er sportlich wie auch menschlich von großem Wert. So erklärt sich auch die für Eishockeyverhältnisse lange Vertragslaufzeit“, erklärt Matthias Wendel die erste Vertragsverlängerung zur kommenden Saison.

„Gerade in letzter Zeit hat Ville erneut bewiesen, wie wichtig er für das Team ist. Er ist ein Teamplayer, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und trotzdem ordentlich scort, was seine derzeit 29 Tore belegen. Zudem liegen seine besten Eishockey-Jahre noch vor ihm“, begründet Petri Kujala die Weiterverpflichtung des Außenstürmers.

„Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich auch in Zukunft ein Teil der Bayreuth Tigers sein werde. Wir werden besser und entwickeln uns und daher bin ich der Meinung, dass wir in den nächsten Spielzeiten ein Playoff-Team sein können. Zudem fühlen meine Familie und ich uns sehr wohl hier. Wir sind all den Menschen dankbar, die viel dafür tun, dass wir uns in Bayreuth wie zu Hause fühlen können“, freut sich Ville Järveläinen auf die künftigen Aufgaben im Team der Tigers.

 

In seine ebenfalls dritte Spielzeit bei den Tigers wird Kevin Kunz gehen. Der junge, erst 21 Jahre alte Stürmer wird eine weitere Saison seine Schlittschuhe für Bayreuth schnüren. Seine Juniorenzeit verbrachte der gebürtige Bad Muskauer in Weisswasser und bei den Eisbären Berlin, wo er in der dortigen DNL-Mannschaft zu den Leistungsträgern gehörte. Im Anschluss ging es in den Norden nach Timmendorf und danach zu den Tigers. Hier wurde zum damaligen Zeitpunkt der Verpflichtung mit der Oberliga geplant, doch auch in der DEL2, in der sich der junge Rechtsschütze dann wiederfand, stand er seinen Mann. In der vorangegangenen Saison zu großen Teilen mit den Routiniers Bartosch und Kolozvary eingesetzt, erarbeitete sich Kunz ein hohes Standing innerhalt des Teams und konnte sich 23 Mal auf dem Scoreboard eintragen lassen – er hatte dabei mit vier Treffern in den wichtigen Spielen der Playdown-Serie gegen Deggendorf großen Anteil am Erfolg der „Overtime-Monster“.

„Die Einstellung von Kevin zum Eishockey ist vorbildlich. Egal ob im Training oder Spiel, er gibt immer 100%. Zudem ist er vielschichtig einsetzbar. Im Forecheck oder in der Abwehr – Kevin ist immer da, wo er sein soll. Mit 21 Jahren ist hat er zudem noch einiges an Entwicklungs-Potential“, so Trainer Kujala zur weiteren Zusammenarbeit mit dem jungen Stürmer.

Kevin Kunz zur neuerlichen Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich einfach wohl in Bayreuth, in der Stadt und vor allem im Team. Ich denke, dass ich mich daher hier gut weiterentwickeln kann. Erstmal gilt es aber natürlich den Klassenerhalt zu sichern, egal wie!“

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