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Text: DEL2

17. Oktober 2014 - ein völlig verrücktes Sachsen-Derby in Crimmitschau

Eispiraten führten 3:1 und 6:3 bis dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Dann erzielte Dresden unglaubliche vier Tore in 172 Sekunden.

17. Oktober 2014 - ein völlig verrücktes Sachsen-Derby in Crimmitschau
Robin Trettin

Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen (14.00 Uhr/Live bei Sprade TV)

Die etwas ungewöhnliche Zeit für den Start des ersten Sachsenderbys in dieser Saison zwischen Crimmitschau und Dresden passt ein wenig zu dem, was sich fast genau vor einem Jahr am 17. Oktober 2014 im Sahnpark abspielte. Woran sich die Fans und Verantwortlichen mit Graus erinnern und diesen Tag wahrscheinlich am liebsten aus dem Kalender streichen würden, hat Dresdens Trainer Thomas Popiesch noch so in Erinnerung: "Es war ein verrücktes Spiel, über das im Nachgang viel gesprochen wurde.“ Allerdings. Der Spielfilm dieses damals ersten Sachsenduell der Saison war atemberaubend. 13 Tore fielen insgesamt, alleine neun im Schlussdrittel! Das Popiesch-Team lag zweimal scheinbar entscheidend in Rückstand, 1:3 – und 3:6 bis 3:21 Minuten vor dem Ende des Spiels. Dannn passierte das schier Unglaubliche: Die Gäste erzielten unfassbare vier Tore innerhalb von 172 Sekunden durch Sami Kaartinen, Kris Sparre, Joni Tuominen und Arturs Kruminsch. Die Eispiraten-Fans und auch der Rest der Zuschauer im Sahnpark trauten ihren Augen nicht angesichts dessen, was sich auf dem Eis abspielte. Am Ende stand für die Eislöwen seinerzeit der vierte Sieg in Folge – einer, an den man sich noch lange erinnern wird. Hier nochmals die Torfolge. Die meisten der Schützen werden am Sonntag nicht auf dem Eis stehen.

Tore: 1:0 Matthew Mac Kay (12:06), 1:1 Kris Sparre (19:30), 2:1 Mike Card (33:40/PP1), 3:1 Marvin Tepper (39:24), 3:2 Arturs Kruminsch (41:10/PP1), 3:3 Sami Kaartinen (41:27/PP1), 4:3 Matthias Forster (43:34), 5:3 Jakub Langhammer (47:59/PP2), 6:3 Jakub Langhammer (52:28/PP1), 6:4 Sami Kaartinen (56:39), 6:5 Kris Sparre (58:10), 6:6 Joni Tuominen (59:14/PP1), 6:7 Arturs Kruminsch (59:31)
Zuschauer: 3.073

„Am Sonntag können wir uns von diesem Erfolg allerdings nichts mehr kaufen. Es steht wieder 0:0 und wir müssen von Beginn an mit Leidenschaft in das Derby gehen. Dann können wir auch das Nervenkostüm unserer Fans schonen", sagte Popiesch mit Blick auf den 4. Oktober 2015.

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