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48. Spieltag: Rosenheim sichert sich Playoff-Platz
22.02.2026Bild: Ludwig Schirmer

48. Spieltag: Rosenheim sichert sich Playoff-Platz

Kaufbeuren stark gegen Regensburg. Kassel gewinnt in Krefeld.

Am 48. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gab es mal wieder eine faustdicke Überraschung, aber auch ein Playoff-Ticket wurde gebucht. Kaufbeuren fertigte Regensburg ab. Rosenheim ist fix in den Playoffs. Kassel gewann das Topspiel in Krefeld. Ravensburg beendete die Siegesserie der Füchse. Die DEG holte den Extrapunkt gegen Bad Nauheim. Crimmitschau feierte einen wichtigen Sieg im Kampf um Platz 10 und Bietigheim setzte im Abendspiel seine Serie fort.

Krefeld Pinguine – EC Kassel Huskies
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Beim Spitzenspiel in Krefeld setzten sich die Gäste aus Kassel in einem engen und intensiven Duell knapp durch. Dabei ging Krefeld in Überzahl durch Philip Gogulla früh in Führung (8.). Bis zum Ende des 2. Drittels gab es aber nur wenige Chancen. Vielmehr ging es hart zur Sache. Doch selbst in Überzahl fiel vorerst kein weiterer Treffer. Das änderte sich erst in der 48. Minute, als Yannik Valenti im Powerplay zum 1:1 traf. Ein Doppelschlag von Tristan Keck (52., 58.) brachte Kassel auf die Siegerstraße, wenngleich Marcel Müller es nochmal spannend machte (59.).

Düsseldorfer EG – EC Bad Nauheim


DEG

3 - 2 OT

(0:0;1:1;1:1/1:0)
Schüsse:
37:27 (5:7,14:10,16:8/2:2)


ECN
Düsseldorfer EG Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Emil Quaas (22:03/EQ), 1:1 Jordan Hickmott (25:35/EQ), 2:1 Kevin Norén (45:39/EQ), 2:2 Ryan Olsen (55:03/PP1), 3:2 Erik Bradford (2:53/OT/EQ)
Zuschauer: 7.728 Strafminuten: 4 / 2 Powerplay: 0-1 / 1-2
Schiedsrichter: Daniel Todam, Andreas Gawlik, Jonas Dietrich, Priebsch, Jan Philipp, Hännig, Andreas

Die Düsseldorfer EG feiert einen wichtigen Sieg nach Verlängerung gegen Bad Nauheim. In einem umkämpften Spiel fiel das erste Tor erst in der 23. Minute traf Emil Quaas zur DEG-Führung. Den Ausgleich besorgte Jordan Hickmott in der 26. Minute. Kevin Norén brachte die Gastgeber wieder in Front (46.). Doch Ex-DEG-Stürmer Ryan Olsen markierte im zweiten Spiel für Bad Nauheim bereits seinen dritten Treffer (56.). Die Entscheidung fiel in der Overtime, als Erik Bradford einen schönen Angriff der DEG erfolgreich abschloss.

ESV Kaufbeuren – Eisbären Regensburg


ESV

7 - 3

(1:1;4:0;2:2)
Schüsse:
32:38 (10:8,14:18,8:12)


EBR
ESV Kaufbeuren Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 0:1 Corey Trivino (6:54/PP1), 1:1 Nikolaus Heigl (9:18/PP1), 2:1 Travis Turnbull (30:41/EQ), 3:1 Alec Zawatsky (31:53/EQ), 4:1 Pavels Nikitins (32:40/EQ), 5:1 Travis Turnbull (39:11/PP1), 6:1 Maximilian Kislinger (43:50/EQ), 7:1 Nikolaus Heigl (45:23/EQ), 7:2 Donát Péter (54:21/EQ), 7:3 Constantin Ontl (55:01/EQ)
Zuschauer: 2.260 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 2-2 / 1-3
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Jeroen Klijberg, Simon Hintermeier, Koziol, Yannik, Meier, Lena

Nach dem Überraschungssieg in Kassel feierte der ESV Kaufbeuren auch gegen Regensburg einen „Dreier“ und damit das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison. Dabei begann die Partie gar nicht gut für die Allgäuer: Corey Trivino brachte die Eisbären in Führung (PP1, 7.). Doch Nikolaus Heigl glich wenig später aus (PP1, 10.). Im Mitteldrittel trafen die Joker dann drei Mal binnen drei Minuten durch Travis Turnbull, Alec Zawatsky und Pavels Nikitins. Turnbull erhöhte kurz vor der Pause sogar auf 5:1 in Überzahl. Ein erneuter Doppelschlag zu Beginn des 3. Drittels machte alles klar für den ESVK, ehe Regensburg noch etwas Ergebniskosmetik betrieb.

Starbulls Rosenheim – EHC Freiburg


SBR

5 - 1

(1:0;2:1;2:0)
Schüsse:
28:22 (7:10,10:6,11:6)


FRB
Starbulls Rosenheim Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 Dominik Tiffels (7:03/EQ), 1:1 Nikolas Linsenmaier (24:58/EQ), 2:1 Scott Feser (31:20/EQ), 3:1 Lewis Zerter-Gossage (34:05/EQ), 4:1 Scott Feser (43:55/PP1), 5:1 Ville Järveläinen (58:06/EQ/EN)
Zuschauer: 3.648 Strafminuten: 6 / 2 Powerplay: 1-1 / 0-3
Schiedsrichter: Lukas Voit, Rohatsch, Marian, Yannick Müller-Osten, Jonas Reinold, Staber Petra

Mit dem vierten Sieg in Folge machten die Starbulls Rosenheim die direkte Qualifikation für die Playoffs perfekt. Dominik Tiffels markierte den ersten Treffer der Partie (8.). Doch Freiburg kam durch Nikolas Linsenmaier zum Ausgleich (25.). Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage sorgten mit einem Doppelschlag fürs 3:1 für die Rosenheimer. Im Schlussdrittel traf Feser erneut (PP1, 44.) und Ville Järveläinen sorgte mit einem Empty-Netter für den Endstand.

Lausitzer Füchse – Ravensburg Towerstars


LFX

0 - 3

(0:1;0:1;0:1)
Schüsse:
25:21 (6:5,9:12,10:4)


RVT
Lausitzer Füchse Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Erik Jinesjö Karlsson (3:06/EQ), 0:2 Mark Rassell (33:20/EQ), 0:3 Robbie Czarnik (40:22/PP1)
Zuschauer: 2.648 Strafminuten: 10 / 10 Powerplay: 0-4 / 1-4
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Sirko Hunnius, Yannick Lindner, Cepik, Maksim, Grünler, Anna-Lisa

Nach sechs Siegen in Serie und der Chance vor der Brust, die Top6 der Tabelle anzugreifen, mussten die Lausitzer Füchse einen Rückschlag hinnehmen. Ravensburg festigte hingegen Platz 4 in der Tabelle. Erik Jinesjö Karlsson brachte die Towerstars früh in Führung (4.). Mitte des Spiels erhöhte Mark Rassell (34). Die Füchse kämpften, doch direkt nach Beginn des 3. Drittels sorgte Robbie Czarnik für den Dolchstoß (41.).

Eispiraten Crimmitschau – EV Landshut


EPC

2 - 0

(1:0;1:0;0:0)
Schüsse:
22:30 (9:8,6:9,7:13)


EVL
Eispiraten Crimmitschau Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Adam McCormick (14:53/EQ), 2:0 Adam McCormick (36:22/PP1)
Zuschauer: 2.587 Strafminuten: 0 / 2 Powerplay: 1-1 / 0-0
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Vladislav Gossmann, Kenneth Englisch, Lukas Pfriem, Schuster,Gerd

Wichtiger Sieg im Kampf um einen Platz unter den Top10 für die Eispiraten Crimmitschau. In einem engen Duell mit dem EV Landshut setzten die Westsachsen das erste Ausrufezeichen. Adam McCormick traf in der 15. Minute zum 1:0. Für sehr effektive Eispiraten besorgte McCormick auch den zweiten Streich (PP1, 37.). Im Schlussdrittel wehrte Kevin Reich alle 13 Schüsse der Gäste ab und sicherte damit den Sieg.

Blue Devils Weiden – Bietigheim Steelers


BDW

2 - 5

(0:1;2:2;0:2)
Schüsse:
32:29 (6:3,13:14,13:12)


SCB
Blue Devils Weiden Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 0:1 Cole Fonstad (3:52/EQ), 1:1 Neal Samanski (22:27/EQ), 1:2 Mick Hochreither (31:46/EQ), 2:2 Maximilian Kolb (36:50/EQ), 2:3 Marek Racuk (38:25/EQ), 2:4 Tim Schüle (57:51/EQ/EN), 2:5 Marek Racuk (58:58/EQ/EN)
Zuschauer: 1.767 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Thomas Kalnik, Marius Wölzmüller, Moritz Bösl, Kieran Schuster, Daubenmerkl, Sabine

Die Bietigheim Steelers feierten gegen zuletzt siegreiche Blue Devils Weiden ihren fünften Erfolg in Serie. Weidens Alan Letang musste in seinem ersten Heimspiel als Cheftrainer mit ansehen, wie Cole Fonstad sich den Puck im gegnerischen Drittel eroberte und zur Bietigheimer Führung traf (4.). Kurz nach Beginn des 2. Drittels glich Neal Samanski aus (23.). Marek Racuk (32.) brachte die Steelers wieder nach vorn. Doch nur fünf Minuten später jubelten wieder die Blue Devils dank Maximilian Kolbs Tor (37.). Racuks zweiter Treffer brachte noch vor der zweiten Pause Bietigheim ein drittes Mal in Front. Tim Schüle sicherte den Sieg mit einem Empty-Netter (58.) ab, ehe Racuk seinen dritten Hattrick in vier Spielen erzielte.

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