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50. Spieltag: Steelers und Towerstars direkt für die Playoffs qualifiziert
01.03.2026Bild: Birgit Häfner

50. Spieltag: Steelers und Towerstars direkt für die Playoffs qualifiziert

Kassel gewinnt Drama gegen Rosenheim. Weiden und Bad Nauheim müssen für Playdowns planen.

Zwei Spieltage vor dem Ende der DEL2-Hauptrunde sind weitere Entscheidungen gefallen. Während sich die Bietigheim Steelers und die Ravensburg Towerstars die direkte Playoff-Qualifikation sicherten, steht für die Blue Devils Weiden und den EC Bad Nauheim nach Niederlagen gegen Crimmitschau und Regensburg der Gang in die Playdowns fest. Dahinter bleibt das Rennen um Rang sechs weiter spannend – Regensburg, die Lausitzer Füchse und der EV Landshut dürfen noch hoffen.

EC Bad Nauheim – Eisbären Regensburg


ECN

1 - 4

(1:1;0:0;0:3)
Schüsse:
45:24 (13:8,13:7,19:9)


EBR
EC Bad Nauheim Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 1:0 Sebastian Bengtsson (1:46/EQ), 1:1 Corey Trivino (14:54/EQ), 1:2 Kevin Slezak (45:17/EQ), 1:3 Jeremy Bracco (52:41/EQ), 1:4 Samuel Payeur (52:59/EQ)
Zuschauer: 2.582 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 0-3 / 0-1
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Tony Engelmann, Jan Lamberger, Jonas Dietrich, Winkes, Doris

Dank eines späten Erfolgs lebt der Regensburger Traum von der direkten Playoff-Qualifikation auch zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde weiter. Die Hausherren erwischten zunächst den besseren Start: Nach knapp zwei Minuten traf Sebastian Bengtsson zur Führung für die Roten Teufel. In der 15. Minute glich Corey Trivino für die Eisbären aus. In der Folge erhöhte Bad Nauheim die Intensität deutlich, doch Regensburg konnte sich auf einen starken Jonas Neffin im Tor verlassen. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste die Kontrolle. Kevin Slezak brachte Regensburg in der 46. Minute in Führung, ehe Jeremy Bracco und Samuel Payeur innerhalb von 18 Sekunden (53.) auf 4:1 stellten. Damit steht fest, dass Bad Nauheim Rang zehn nicht mehr erreichen kann und in die Playdowns muss.

Eispiraten Crimmitschau – Blue Devils Weiden


EPC

5 - 2

(0:0;1:1;4:1)
Schüsse:
35:30 (7:10,10:9,18:11)


BDW
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Blue Devils Weiden
Tore: 0:1 Tommy Muck (32:12/PP1), 1:1 Dylan Wruck (36:15/EQ), 1:2 Noah Samanski (49:02/EQ), 2:2 Louis Brune (53:43/EQ), 3:2 Philipp Kuhnekath (56:18/EQ), 4:2 Corey Mackin (58:07/EQ/EN), 5:2 Tim McGauley (59:49/EQ/EN)
Zuschauer: 3.603 Strafminuten: 6 / 4 Powerplay: 0-2 / 1-3
Schiedsrichter: Daniel Todam, Sebastian Lehmann, Kenneth Englisch, Markus Paulick, Tänzer, Sandra

Für die Blue Devils war es die letzte Chance, den Playdowns noch zu entgehen, nachdem die Eispiraten vor der Partie sieben Punkte Vorsprung hatten. Zunächst sah es gut aus für die Gäste: In der 33. Minute brachte Tommy Muck Weiden in Überzahl in Führung. Dylan Wruck sorgte jedoch noch vor der zweiten Pause für den Ausgleich (37.). Im Schlussdrittel legte Noah Samanski für Weiden erneut vor (50.), doch Louis Brune stellte wenig später wieder auf Gleichstand (54.). In der Schlussphase nutzten die Gastgeber ihre Möglichkeiten konsequent: Philipp Kuhnekath traf zur Führung (57.), Corey Mackin (59.) und Tim McGauley (60.) erhöhten jeweils ins leere Tor zum 5:2-Endstand. Damit ist der Gang in die Playdowns für Weiden besiegelt, während Crimmitschau Rang zehn verteidigt.

Düsseldorfer EG – Bietigheim Steelers


DEG

1 - 4

(1:0;0:3;0:1)
Schüsse:
34:26 (10:7,7:11,17:8)


SCB
Düsseldorfer EG Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Nick Baptiste (19:09/EQ), 1:1 Alex Dostie (20:36/EQ), 1:2 Jack Dugan (27:16/EQ), 1:3 Bastian Eckl (28:47/EQ), 1:4 Cole Fonstad (59:32/EQ/EN)
Zuschauer: 6.856 Strafminuten: 6 / 12 Powerplay: 0-5 / 0-2
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Jeroen Klijberg, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Hännig, Andreas

Es ist gelungen! Nach einem schwierigen Saisonstart mit nur zwei Punkten aus den ersten acht Spielen haben sich die Bietigheim Steelers die direkte Playoff-Qualifikation gesichert. Zunächst brachte Nick Baptiste die Gastgeber kurz vor der ersten Pause in Führung (20.). Im Mitteldrittel drehten die Steelers die Partie: Alex Dostie glich 36 Sekunden nach Wiederbeginn aus, Jack Dugan traf in der 28. Minute zur Gästeführung. Nur eineinhalb Minuten später erhöhte Bastian Eckl auf 3:1. Düsseldorf erhöhte im Schlussabschnitt den Druck, blieb aber ohne weiteren Torerfolg. Cole Fonstad setzte 28 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt. Während Bietigheim jubelt, kann Düsseldorf für die Pre-Playoffs planen.

EV Landshut – ESV Kaufbeuren


EVL

5 - 2

(0:1;2:0;3:1)
Schüsse:
35:22 (10:11,13:4,12:7)


ESV
EV Landshut Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Tyson McLellan (3:31/EQ), 1:1 David Stieler (32:50/PP1), 2:1 Tobias Lindberg (33:29/EQ), 3:1 Trevor Gooch (45:14/EQ), 3:2 Vincent Schlenker (55:42/EQ), 4:2 Tor Immo (56:09/EQ), 5:2 Tobias Lindberg (58:28/EQ/EN)
Zuschauer: 4.287 Strafminuten: 15 / 21 Powerplay: 1-5 / 0-1
Schiedsrichter: Lukas Voit, Thorsten Lajoie, Matthäus Riemel, Norbert van der Heyd, Fabian Dobmeier

Landshut darf weiter hoffen: Nach dem Sieg gegen den ESV Kaufbeuren ist die direkte Playoff-Qualifikation weiter möglich. Die Weichen dafür stellte eine starke Schlussphase der Niederbayern. Tyson McLellan brachte Kaufbeuren früh in Führung (4.). Erst in der 33. Minute gelang David Stieler im Powerplay der Ausgleich, wenig später drehte Tobias Lindberg die Partie zugunsten des EVL. Trevor Gooch erhöhte im Schlussabschnitt auf 3:1 (46.). Vincent Schlenker verkürzte noch einmal (57.), doch Tor Immo (57.) und erneut Lindberg (59., Empty Net) sorgten für die Entscheidung zum 5:2. Der Sieg bringt den EVL auf fünf Punkte an Rang 6 heran, es bleibt also weiter spannend.

Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse


KEV

4 - 2

(1:1;2:1;1:0)
Schüsse:
25:21 (8:7,13:4,4:10)


LFX
Krefeld Pinguine Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Jonathan Matsumoto (13:45/EQ), 1:1 Charlie Jahnke (15:02/EQ), 2:1 Jonathan Matsumoto (25:01/EQ), 2:2 Charlie Jahnke (25:59/EQ), 3:2 Mathew Santos (37:00/EQ), 4:2 Marcel Müller (59:18/EQ/EN)
Zuschauer: 6.868 Strafminuten: 6 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-3
Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Erich Singaitis, Frederic Van Himbeeck, Tobias Treitl, Holtmann Jan

Wie vorab bereits prophezeit war es ein spannendes Spiel zwischen Krefeld, die seit Freitag als Hauptrundensieger feststehen, und bissigen Füchsen, die zuletzt sieben Siege aus acht Partien verzeichnen konnten. Jonathan Matsumoto erzielte nach knapp 14 Minuten die Führung für die Gastgeber, doch Charlie Jahnke glich wenig später aus. Im zweiten Abschnitt wiederholte sich das Bild: Matsumoto traf erneut (26.), Jahnke antwortete 58 Sekunden später. Kurz vor der zweiten Pause brachte Mathew Santos die Pinguine wieder in Führung, dieses Mal ohne direkte Reaktion der Gäste. Marcel Müller stellte in der Schlussminute mit einem Empty-Net-Treffer den 4:2-Endstand her. Die Füchse bleiben dennoch in Schlagdistanz zu Rang sechs.

EC Kassel Huskies – Starbulls Rosenheim


ECK

3 - 2 OT

(1:1;0:1;1:0/1:0)
Schüsse:
35:25 (10:6,17:8,7:11/1:0)


SBR
EC Kassel Huskies Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Ville Järveläinen (2:50/PP1), 1:1 Darren Mieszkowski (8:35/EQ), 1:2 Charlie Sarault (35:45/EQ), 2:2 Dominic Turgeon (40:34/EQ), 3:2 Hunter Garlent (0:08/OT/EQ)
Zuschauer: 4.642 Strafminuten: 10 / 2 Powerplay: 0-1 / 1-5
Schiedsrichter: Andreas Gawlik, Bastian Steingross, Yannick Müller-Osten, Yannick Lindner, Krimm, Oliver

Es war das vierte Duell beider Mannschaften gegeneinander in der laufenden Spielzeit – und das vierte Mal wurde die Partie erst im Nachsitzen entschieden. Den besseren Start erwischten die Starbulls: In Überzahl brachte. Ville Järveläinen sein Team in Führung (3.). Doch Kassel blieb dran und so erzielte Darren Mieszkowski in der 9. Minute den Ausgleich. In Drittel 2 stand das Rosenheimer Bollwerk stabil und ließ keine Treffer zu – dafür ging man selbst durch einen Treffer von Charlie Sarault wieder in Führung (36.). Nur 34 Sekunden nach Start des Schlussabschnitts glich Dominic Turgeon für Kassel wieder aus und so blieb es bis zur 60. Minute ein Krimi, der einmal mehr in die Overtime führte. Diese fiel reichlich kurz aus, nach nur 8 Sekunden traf Hunter Garlent für die Huskies und sicherte seinem Team so den Extrapunkt.

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars


FRB

1 - 3

(0:0;1:1;0:2)
Schüsse:
27:37 (8:12,8:15,11:10)


RVT
EHC Freiburg Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 1:0 Lynden McCallum (21:37/PP2), 1:1 Thomas Reichel (31:27/PP1), 1:2 Alec Ahlroth (57:45/EQ), 1:3 Odeen Peter Tufto (59:42/EQ/EN)
Zuschauer: 2.487 Strafminuten: 29 / 12 Powerplay: 1-4 / 1-2
Schiedsrichter: Michael Klein, Thomas Kalnik, Soeren Kriebel, Moritz Bösl, Plöger,Alexander

Schon bevor die Partie in Freiburg überhaupt richtig in Fahrt geraten war, hatten die Towerstars sich bereits freuen dürfen: Denn die Niederlage der Lausitzer Füchse beim Tabellenführer besiegelte die direkte Playoff-Qualifikation für Ravensburg. Dennoch wollte man die Partie gegen Freiburg natürlich gewinnen. Das erste Drittel blieb trotz Chancen auf beiden Seiten torlos. Kurz nach der Pause traf Lynden McCallum in doppelter Überzahl zur Gästeführung (22.), musste wenig später nach einem Check gegen Kopf oder Nacken jedoch vorzeitig vom Eis. Im folgenden Powerplay glich Thomas Reichel für Freiburg aus (32.). Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase: Alec Ahlroth und Odeen Tufto sorgten für den 3:1-Erfolg der Towerstars. Freiburg liegt damit zwei Spieltage vor Hauptrundenende sechs Punkte hinter Crimmitschau und benötigt Ausrutscher der Konkurrenz, um die Playdowns noch zu vermeiden.

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