Aufsteiger Bad Nauheim nicht zu bremsen
Was für ein Einstand für Bad Nauheim: Nur zwei Tage nach dem 4:1 in Ravensburg gewann der Aufsteiger gegen Bremerhaven 5:3 und führt nach dem ersten Wochenende die Tabelle an. Punktgleich dahinter liegen Rosenheim, durch ein 5:2 gegen Heilbronn, und Landshut, das die Lausitzer Füchse mit 2:0 besiegte. Die Dresdner Eislöwen ließen beim 4:3 nach Penaltyschießen gegen Bietigheim einen Punkt liegen – genau wie Crimmitschau, das gegen den SC Riessersee im Shootout gewann. Kaufbeuren unterlag Ravensburg mit 1:4.
Eispiraten Crimmitschau – SC Riessersee 4:3 (2:0, 1:1, 0:2, 0:0, 1:0) SO
Nach der Niederlage vom Freitag schienen sich die Eispiraten für das Spiel gegen den SC Riessersee viel vorgenommen zu haben. Die Westsachsen legten los wie die Feuerwehr und führten nach 23 Spielminuten mit drei Toren. Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen bäumten sich noch einmal auf, glichen aus und schickten die Partie in die torlose Verlängerung. Im fälligen Penaltyschießen sicherte sich Crimmitschau doch noch den Sieg.
Tore: 1:0 Philipp Gunkel (11:41), 2:0 Harrison Reed (12:56), 3:0 Max Campbell (22:30/PP1), 3:1 Peter Baumgartner (34:46/PP1), 3:2 Tim Regan ( 42:52/PP1), 3:3 Andrew Bohmbach (52:27), 4:3 Max Campbell (SO)
Zuschauer: 2.370
EVL Landshut Eishockey – Lausitzer Füchse 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Die Lausitzer Füchse spielten in Landshut gut auf, fanden jedoch keinen Weg, Brian Stewart im Tor der Bayern zu überwinden. Auf der anderen Seite wurde Riley Armstrong zum Matchwinner für den EVL. Zur „Halbzeit“ schoss der Stürmer die Hausherren in Front, um in der Schlussminute den Sack zu zu machen. Damit bleibt Weißwasser ohne Sieg, während sich Landshut mit der Optimalausbeute von sechs Punkten auf dem dritten Tabellenplatz einsortiert.
Tore: 1:0 Riley Armstrong (29:06), 2:0 Riley Armstrong (59:03)
Zuschauer: 2.579
Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0, 1:0) SO
Dresden und Bietigheim lieferten sich eine umkämpfte Partie und gingen nach wechselnden Führungen mit einem 2:2 in die spannende Schlussphase. Markus Gleich (57.) brachte die Steelers zunächst mit einem Shorthander in Front, aber nur Sekunden später bügelte Petr Macholda den Fehler für die Eislöwen aus. Die folgende Verlängerung blieb ohne Treffer und so sicherte Tomi Pöllänen den Sachsen im Shootout den Extrapunkt.
Tore: 0:1 Greg Squires (5:02), 1:1 André Mücke (34:51/PP1), 2:1 Thomas Ziolkowski (37:11), 2:2 Alexej Dmitriev (47:20), 2:3 Markus Gleich (56:01/SH1), 3:3 Petr Macholda (56:36/PP1), 4:3 Tomi Pöllänen (SO)
Zuschauer: 2.301
Starbulls Rosenheim – Heilbronner Falken 5:2 (0:2, 2:0, 3:0)
Nach einem guten Start und zwei frühen Toren von John-Paul Fenton lief für Heilbronn in Rosenheim nicht mehr viel zusammen. Zwar agierte der Meisterschafts-Mitfavorit auf Augenhöhe, aber nur noch die Starbulls brachten die Scheibe im Kasten unter. Ein Hattrick von Shawn Weller und ein Doppelpack von Josef Frank brachten den Bayern schließlich den Sieg, der nach dem ersten Wochenende den zweiten Platz bedeutet. Die Falken belegen ohne Zählbares den zehnten Rang.
Tore: 0:1 Paul-John Fenton (5:48/PP1), 0:2 Paul-John Fenton (7:45), 1:2 Josef Frank (26:03), 2:2 Shawn Weller (30:29/PP1), 3:2 Shawn Weller (53:46/PP1), 4:2 Josef Frank (56:56/PP1), 5:2 Shawn Weller (58:29/SH1)
Zuschauer: 2.082
EC Bad Nauheim – Fishtown Pinguins 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)
Mit einer druckvollen Spielweise erarbeitete sich Bremerhaven eine knappe Führung zum Start des Schlussabschnitts, doch im Anschluss leisteten sich die Pinguine zu viele Strafen und der Aufsteiger aus Bad Nauheim ließ sich nicht zweimal bitten. Mit drei Toren in den letzten zehn Minuten sicherten sich die Teufel den zweiten Sieg im zweiten Spiel.
Tore: 0:1 Sergej Stas (10:50), 1:1 Sean McMonagle (13:15/PP2), 2:1 Kevin Lavallee (38:33), 2:2 Jaroslav Hafenrichter (40:21), 2:3 Brendan Cook (44:43), 3:3 Sean McMonagle (49:23/PP1), 4:3 Jason Pinizzotto (55:45/PP1), 5:3 Harry Lange (59:10/EN)
Zuschauer: 2.640
ESV Kaufbeuren – Ravensburg Towerstars 1:4 (1:1, 0:0, 0:3)
In einer flotten Partie legte Kaufbeuren mit einem Blitzstart los und führte nach nur 57 Sekunden. Ravensburg nutzt noch im selben Durchgang ein Powerplay zum Ausgleich. Weitere Treffer ließen bis zum Schlussabschnitt auf sich warten. Hier erarbeiteten sich die Towerstars ein Übergewicht und fuhren nach 60 Minuten einen 4:1-Erfolg ein.
Tore: 1:0 Marcel Brandt (0:57), 1:1 Konstantin Schmidt (13:22/PP1), 1:2 Stephan Vogt (42:43), 1:3 Justin Kelly (46:15), 1:4 Brian Maloney (58:28/EN)
Zuschauer: 2.201
Die Ergebnisse des 2. Spieltags im Überblick:
ESV Kaufbeuren – Ravensburg Towerstars 1:4 (1:1, 0:0, 0:3)
EC Bad Nauheim – Fishtown Pinguins 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)
Starbulls Rosenheim – Heilbronner Falken 5:2 (0:2, 2:0, 3:0)
Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0, 1:0) SO
EVL Landshut Eishockey – Lausitzer Füchse 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Eispiraten Crimmitschau – SC Riessersee 4:3 (2:0, 1:1, 0:2, 0:0, 1:0) SO