Aufsteiger Bayreuth aktuell das drittbeste Heimteam der DEL2
Tabellenmittelfeld noch enger zusammengerückt
Es war ein Wochenende mit einigen Comeback-Siegen und auch überraschenden Ergebnissen. Dabei sind vor allem die Plätze sieben bis elf noch enger zusammengerückt und somit hart umkämpft. Vor dem Spieltagswochende betrug der Abstand zwischen Platz sieben und Rang elf acht Punkte. Nach den vergangenen zwei Spieltagen sind es lediglich sechs Zähler. Ein Wochenende kann das Mittelfeld ordentlich durcheinander wirbeln. Der Kampf um die Pre-Playoff-Plätze ist schon längst eröffnet – aber er wird immer spannender. Zwar ist der Vorsprung eines sicheren Playoff-Platz von drei auf fünf Punkte angewachsen, dennoch kann auch hier ein Wochenende allein die Platzierungen durcheinander bringen und niemand kann sich auf den Plätzen sicher fühlen. Das ist auch den Clubs bekannt – jede Mannschaft kämpft bis zur letzten Sekunde auf dem Eis. So auch der EHC Freiburg. Am Freitag drehten die Mannen um Kapitän Philip Rießle einen 1:4-Rückstand und drehten die Partie binnen weniger Minuten beim Tabellenzweiten. Diesen Aufschwung haben die Freiburger bewahrt und gestalteten auch ihre Sonntagspartie gegen den ESV Kaufbeuren erfolgreich. Mit einem perfekten Wochenende kletterte die Mannschaft von Trainer Leos Sulak von Rang neun auf den siebten Tabellenplatz.
Genauso erfolgreich fiel auch das Wochenende des Tabellenführers aus. Die Steelers sicherten sich die maximale Punkteausbeute. Am Sonntag feierte Bietigheim den fünften Sieg in Folge. Damit konnten die Ellentäler den Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Frankfurt ausbauen.
Zwei Siege holten auch die Starbulls Rosenheim und feierten am Sonntag den ersten Derby-Erfolg in dieser Saison gegen den SC Riessersee. Zudem jubelten die Starbulls über den vierten Sieg in Folge. Mit fünf Punkten vom Wochenende kletterten die Rosenheimer auf den zwölften Tabellenrang.
Bis zum Sonntag waren die Kassel Huskies in den Duellen mit ihren hessischen Rivalen immer als Sieger vom Eis gegangen. Doch diese Serie fand ein Ende. Die Löwen Frankfurt drehten einen 0:2-Rückstand bei den Schlittenhunden und die Mainstädter gewannen am Ende mit 3:2. Auffällig in dieser Spielzeit ist, dass jedes Derby zwischen Kassel und Frankfurt lediglich mit einem Tor Unterschied gewonnen wurde.
Eine beachtliche Heimstärke in dieser Saison weist der EHC Bayreuth auf. Von insgesamt 58 Punkten holte der Aufsteiger 42 Zähler im Tigerkäfig. Damit sind die Wagnerstädter das drittstärkste Heimteam in dieser Saison. Einzig Bietigheim und Dresden rangieren vor den Bayreuthern.