Bad Nauheim legt nach - Starbulls auf der Verfolgung
Lausitzer Füchse – Fischtown Pinguins 1:4 (0:0 1:1 0:2)
Die Partie in der Lausitz war lange Zeit offen. In einem temporeichen Spiel standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Die 2:1-Führung für Bremerhaven im letzten Drittel stellte aber die Weichen auf Sieg für die Gäste. Diese spielten hocheffizient, während das Team von Dirk Rohrbach mehrfach an Gäste-Torwart Brett Jaeger scheiterte. Bei den Füchsen feierte Lukas Pozivil sein Debüt. Dem Tschechen fehlte in seiner ersten Partie aber noch etwas die Bindung zu den Teamkollegen.
Tore: 0:1 Stanislav Fatyka (24:15/PP1), 1:1 Dirk Joachim Jelitto (37:56), 1:2 Andrei Teljukin (44:14/PP1), 1:3 Jan Kopecky (51:07), 1:4 Jan Kopecky (57:21)
Zuschauer: 1.737
Starbulls Rosenheim – Ravensburg Towerstars: 4:2 ( 1:1, 0:1, 3:0)
Eine hart geführte Partie entschied Rosenheim mit viel Einsatz mit 4:2 für sich. Die Towerstars waren jederzeit auf Augenhöhe und konnten sogar zweimal in Führung gehen. Die Hausherren hatten jedoch immer wieder die richtige Antwort parat und erhöhten dann im letzten Drittel den Druck auf das Ravensburger Gehäuse. Geburtstagskind und Starbulls-Kapitän Stephan Gottwald blieb es an seinem Ehrentrag vorbehalten den letzten Treffer des Abends per Emptynetter zu erzielen, um damit seine Mannschaft auch weiterhin ohne Verlustpunkt zu halten.
Tore: 0:1 Daniel Menge (00:46), 1:1 Andrej Strakhov (09:31), 1:2 Andreas Gawlik (35:20/SH1), 2:2 Tyler McNeely (45:04SH1) , 3:2 Max Renner ( 55:44), 4:2 Stephan Gottwald ( 59:54/PP1, EN)
Zuschauer: 1.841
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)
Nach abwartender Startphase gingen die Eispiraten in der neunten Minute in Führung und dominierten fortan. Im Mitteldrittel zogen die Westsachsen weiter davon und ließen sich auch vom zwischenzeitlichen Anschlusstreffer nicht aus dem Konzept bringen. In den letzten 20 Minuten kontrollierte Crimmitschau die Partie und ließ Kaufbeuren nicht mehr zurück in die Partie kommen.
Tore: 1:0 Martin Heinisch (9:06), 2:0 Cameron Keith (26:11/PP1), 3:0 Harrison Reed (29:30); 3:1 Stephen Schultz (29:42), 4:1 Harrison Reed (31:58), 5:1 Maximilian Faber (42:14), 5:2 Alexander (52:34/PP1)
Zuschauer: 1.889
EVL Landshut Eishockey – Dresdner Eislöwen 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 0:0, 1:0) SO
Spannend ging es vor 2.359 Zuschauern in Landshut zu: Der EVL und die Gäste aus Dresden agierten auf Augenhöhe und lieferten sich einen Krimi. Eine Zwei-Tore-Führung der Hausherren zum Start des zweiten Durchgangs drehte Dresden bis zur 54. Spielminute in ein 2:3. Landshut legte jedoch noch einmal nach und schickte die Partie mit dem Ausgleich in die torlose Verlängerung. Im fälligen Penaltyschießen behielten die Bayern, die alle drei Versuche versenkten, die Oberhand.
Tore: 1:0 Ty Morris (19:42/EA), 2:0 Martin Davidek (21:28), 2:1 Artus Kruminsch (21:58), 2:2 Artus Kruminsch (29:02/PP1), 2:3 Thomas Ziolkowski (53:05), 3:3 Bill Trew (56:15), 4:3 Martin Davidek (SO)
Zuschauer: 2.359
EC Bad Nauheim - Heilbronner Falken 4:3 (2:1, 2:0, 0:2)
Bad Nauheim war im ersten Abschnitt bissiger und spielerisch besser. Lohn war eine 2:1-Führung vor dem zweiten Durchgang. Hier legte der Aufsteiger zwei Tore nach und erspielte sich eine komfortablen Vorsprung. Bad Nauheim kontrollierte in der Folge Geschehen von hinten heraus. Die Abwehr stand sicher, während die Vorderleute konterten. Bis in die 52.Minute hielt der Vorsprung, doch ein Doppelschlag von Fenton machte es noch einmal spannend. Aus einem sicher geglaubten Sieg wurde noch einmal ein Krimi, aber die Hessen brachten das Resultat über die 60-Minuten-Marke. „Eine Minute hat mein Team geschlafen, aber ansonsten haben wir sehr gut gearbeitet", kommentierte Rote Teufel-Coach Frank Carnevale das Spiel.
Tore: 1:0 Matt Beca (4:07), 1:1 Adriano Carciola (9:10), 2:1 Kevin Lavallee (13:41),3:1 Taylor Carnevale (22:26/PP1), 4:1 Daniel Oppolzer (39:25), 4:2 Paul-John Fenton (51:06), 4:3 Paul-John Fenton (51:32)
Zuschauer: 2.598
SC Riessersee – Bietigheim Steelers 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)
Bietigheim, amtierender Meister der Liga, wurde zu Beginn der Partie seiner Favoritenrolle speziell bei der Effizienz gerecht: Greg Squires und René Schoofs nutzten zwei der wenigen guten Steelers-Chancen zur 2:0-Führung nach dem ersten Abschnitt. Der SC Riessersee hatte seinerseits einige Möglichkeiten in Überzahl, die allerdings von Bietigheims Schlussmann Joey Vollmer zunichte gemacht wurden. Im Mittelabschnitt zogen die Gäste sogar auf 0:3 davon, ehe kurz vor der Pausensirene Lubor Dibelka eine Kombination mit Andy Bohmbach zum 1:3 abschließen konnte. Für die Entscheidung sorgte David Wrigley mit einem Überzahltor früh im Schlussabschnitt.
Tore: 0:1 Greg Squires(05:38); 0:2 Philipp Quinlan (17:52); 0:3 David Wrigley (34:44); 1:3 Dibelka (39:44); 1:4 David Wrigley (41:03/PP1)
Zuschauerzahl: 1.150
Die Ergebnisse des dritten Spieltags im Überblick:
Lausitzer Füchse – Fischtown Pinguins 1:4 (0:0 1:1 0:2)
Starbulls Rosenheim – Ravensburg Towerstars: 4:2 ( 1:1, 0:1, 3:0)
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)
EVL Landshut Eishockey – Dresdner Eislöwen 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 0:0, 1:0) SO
EC Bad Nauheim - Heilbronner Falken 4:3 (2:1, 2:0, 0:2)
SC Riessersee – Bietigheim Steelers 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)