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Text: DEL2

Bad Nauheim macht den Sack zu – Kaufbeuren muss nachsitzen

Rote Teufel gewinnen Spiel 6 und verabschieden sich in den Urlaub / ESVK kämpft gegen Heilbronn um den Klassenerhalt

Bad Nauheim macht den Sack zu – Kaufbeuren muss nachsitzen
City Press

Favorit EC Bad Nauheim machte in den Playdowns der DEL2 gegen den ESV Kaufbeuren den Sack zu. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala gewann am Mittwochabend Spiel 6 im Allgäu deutlich und verabschiedete sich damit in den Urlaub. Für den ESVK geht es nun gegen die Heilbronner Falken um den Erhalt der Klasse.

ESV Kaufbeuren - EC Bad Nauheim 3:6 (1:2, 1:3, 1:1) - Serie: 2:4

In den ersten beiden Spielen in Kaufbeuren hatte Bad Nauheim nicht viel zu melden. 13 Gegentore musste die Mannschaft von Trainer Petri Kujala hinnehmen. Grund genug für  die Vereinsspitze, die Profis nach den Spielen 2 (3:6) und 4 (4:7) ins Gebet zu nehmen. Nach dem knappen 1:0 am Sonntag und der 3:2-Führung in der Serie gab Dusan Frosch die Richtung vor und forderte endlich einen Sieg im Allgäu. Und der Stürmer ging mit gutem Beispiel voran. Die schnelle Führung der Gastgeber durch Joshua Lunden beantwortete Frosch ebenso schnell mit dem Ausgleich. Auch auf das 2:2 der Gastgeber durch Jordan Knackstedt zu Beginn des Mittelabschnitts reagierten die Gäste in Person von Vitalij Aab umgehend. Matt Beca und Frosch sorgten wenig später für die frühe Vorentscheidung in einem Spiel, für das sich die Kaufbeurer erneut viel vorgenommen hatten. Aber die Mannschaft von Juha Nokelainen verlor im zweiten Drittel den Faden. Die Bad Nauheimer Führungsspieler Frosch, Aab oder Beca spielten in dieser Phase ihre ganze Routine aus. Nimmt man die Hauptrunde dazu, gewannen die Kurstädter acht der zehn Duelle mit Kaufbeuren. Eine deutliche Bilanz. Allerdings wurden auch vier Spiele erst in der Verlängerung zugunsten Bad Nauheims entschieden. Der ESVK zeigte gegen die Hessen, dass auch sie in die DEL2 gehören. Aber auch die Heilbronner Falken bewiesen in der mit 1:4 verlorenen Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau immer wieder Klasse. Die Fans dürfen sich auf große Spannung freuen.

Tore: 1:0 Joshua Lunden (11:42), 1:1 Dusan Frosch (12:23), 1:2 Max Campbell (18:13/PP1), 2:2 Jordan Knackstedt (23:17), 2:3 Vitalij Aab (25:02). 2:4 Matt Beca (28:46/PP1), 2:5 Dusan Frosch (32:43), 3:5 Tim Richter (42:11), 3:6 Harry Lange (44:36)
Zuschauer: 2.078

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