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Bayreuth kann die Rote Laterne zum Jahresende abgeben

Erfolge gab es zum Abschluss für Kaufbeuren, Dresden, Kassel und Freiburg / einen Overtime-Sieg sicherten sich Heilbronn und Landshut

Bayreuth kann die Rote Laterne zum Jahresende abgeben
Tommy Valdivia Castro

Eispiraten Crimmitschau - Bayreuth Tigers

In einem gut besuchten Sahnpark verbuchten die Gäste die erste Chance in der Partie, aber Eispiraten-Goalie Mark Arnsperger war zur Stelle. Wenig später kassierte Bayreuths Martin Heider eine Strafe wegen Beinstellens. Im Powerplay hatte Crimmitschaus Patrick Pohl die große Chance zur Führung, aber der Puck traf das Lattenkreuz. Danach verpasste Mitch Wahl das 1:0. Die Bayern waren wieder komplett, da schoss Ville Järveläinen auf das Tor und traf den Schlussmann der Gastgeber an der Maske. Die Sachsen erarbeiteten sich mehr Spielanteile und ein Chancenplus, konnten jedoch die Scheibe nicht im Tor unterbringen. In Minute 15 fälschte Bayreuths Ivan Kolozvary die Scheibe ab und der Puck traf den Pfosten. Doch kurz darauf kassierte Eispirat André Schietzold eine Strafe wegen Stockschlags. Das Powerplay nutzte Heider gekonnt zur Pausenführung der Tigers.

Im Mitteldrittel hatte Bayreuths Drew Melanson die große Chance die Führung auszubauen, aber der Puck traf nur den Pfosten. Eispirat Wahl saß gerade wegen Beinstellens auf der Strafbank, als Tomas Schmidt in das Tor der Hausherren traf (29.). Auch das nächste Überzahlspiel der Bayreuther war erfolgreich. Järveläinen schraubte das Ergebnis in der 31. Minute in die Höhe. Anderthalb Minuten später traf der Finne erneut. Zwar hatten auch die Pleißestädter einige Möglichkeiten, doch diese konnten nicht genutzt werden. Mit dem Vier-Tore-Vorsprung ging es in die letzte Pause.

Es lief gerade die 43. Minute, da traf Bayreuths Tyler Gron zum 5:0 aus Sicht der Gäste. Die Effektivität im Überzahlspiel der Tigers lag auch im Schlussdrittel bei 100 Prozent. Eispirat Wahl pausierte wegen eines Stockschlags und Järveläinen machte seinen Hattrick in Minute 52 perfekt. Somit bejubelten die Wagnerstädter den 6:0-Erfolg und konnten die Rote Laterne an Crimmitschau abgeben. Für die Eispiraten war es die zweite Zu-Null-Niederlage in Folge.

ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim

Beide Mannschaften neutralisierten sich und die ganz großen Chancen blieben zu Beginn Mangelware. In Minute sieben hatte Joker Calvin Pokorny die beste Möglichkeit, aber EC-Goalie Felix Bick glänzte mit einer Parade. Im Gegenzug verpassten die Gäste die Führung. Kurz darauf gab es die erste Strafzeit in der Partie und Kaufbeurens Denis Pfaffengut musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Die Hausherren überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. In Folge kam es für die Joker zu insgesamt drei Powerplay-Situationen. Alle Strafen der Roten Teufel wurden wegen Beinstellens ausgesprochen – Robin Palka, Simon Gnyp und Marcel Kahle wechselten sich in der Kühlbox ab. Am Ende konnte der ESVK keines der Überzahlspiele nutzen. Nach 20 gespielten Minuten gingen die Teams mit einem 0:0 in die Kabinen.  

In Minute 25 gab es erneut eine Strafe nach Beinstellen von Joker Antti Kerälä. Zum Ende des Powerplays hatte Teufel Dani Bindels die große Gelegenheit für den ersten Treffer an diesem Abend, aber das Spielgerät traf lediglich den Pfosten. Kurz darauf musste Bad Nauheims Huba Sekesi wegen Behinderung pausieren. Diesmal konnten die Allgäuer das Powerplay nutzen, als Sami Blomqvist seine Mannschaft in Front brachte (30.). Kurz darauf verpasste Jesper Kokkila den Ausgleich. Die Gäste zeigten sich von dem Rückstand nicht beeindruckt und agierten druckvoller als die Hausherren. ESVK-Spieler Florin Ketterer saß wegen Beinstellens auf der Strafbank und EC-Kapitän Marc El-Sayed markierte den Ausgleich (34.). In einem weiteren Überzahlspiel hatte Kaufbeurens Max Schmidle die erneute Führung auf der Kelle, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Mit dem 1:1 ging es in die zweite Pause.

In der 45. Minute brachte Andrej Bires die Gäste in Front. In Folge verteidigte Bad Nauheim gut und lange Zeit blieb es bei der knappen Führung. Dann nutze Tobias Wörle einen Fehler der Hessen und markierte den Ausgleich (54.). Somit war die Partie wieder offen. Es lief die letzte Spielminute und alles deutete auf eine Verlängerung hin, als clever fit Top Scorer Blomqvist 39 Sekunden vor Spielende den Führungstreffer erzielte. Bad Nauheim nahm Goalie Bick vom Eis und diesen Umstand nutzte der Finne mit seinem Treffer in das leere Tor zum 4:2-Erfolg der Kaufbeurer.

Die Ergebnisse im Überblick:

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