Bietigheim feiert Auftaktsieg im Halbfinale
Meister Bremerhaven startet ebenfalls mit Sieg / Heilbronn Feiert Erfolg in den Playdowns
Der Hauptrundensieger bleibt konzentriert: Auch fast zwei Wochen ohne Spiel brachten Bietigheim nicht aus dem Konzept. Zum Auftakt des Halbfinales in der DEL2 gewannen die Steelers gegen Herausforderer Landshut mit 5:2 und übernehmen damit die Führung zum Auftakt der Best of seven-Serie. Meister Bremerhaven erwischte ebenfalls einen guten Start und blieb beim 4:0 gegen Aufsteiger Frankfurt ohne Gegentor. In den Playdowns sicherte sich Heilbronn vor heimischer Kulisse den Sieg gegen Kaufbeuren.
Bietigheim Steelers – EV Landshut 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) | Serie: 1:0
Hauptrundensieger Bietigheim erwischte gegen Landshut einen perfekten Auftakt: David Wrigley (7.) schoss zur frühen Führung ein und Jason Pinizzotto (16.) baute den Vorsprung in Überzahl aus. Es folgte jedoch ein Sturmlauf Landshuts. Noch vor der Pause verkürzte Peter Abstreiter (18.) und ein Blitzstart nach dem Wiederbeginn durch Paul-John Fenton (21.) stellte wieder ein Remis her. Dank David Wrigley fanden sie Steelers jedoch wieder in die Spur. In der 30. und 42. Spielminute war der Stürmer erfolgreich und baute schoss mit seinem Hattrick wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Ein Powerplay-Tor von Frederik Cabana in der Schlussminute besiegelte die Niederlage des EVL.
Tore: 1:0 David Wrigley (6:30), 2:0 Jason Pinizzotto (15:01/PP1), 2:1 Peter Abstreiter (17:20/PP1), 2:2 Paul-John Fenton (20:52), 3:2 David Wrigley (29:37), 4:2 David Wrigley (51:12/PP1), 5:2 Frederik Cabana (59:11/PP1)
Zuschauer: 4.231
Fischtown Pinguins – Löwen Frankfurt 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) | Serie: 1:0
Die Arena in Bremerhaven bleibt die Festung der Pinguins. Die ersten 29 Minuten blieben noch ohne Treffer, doch dann legte der Titelverteidiger los. Ryan Martinelli (30.) markierte die Führung für die Pinguins und Tim Miller (37.) legte für die Seestädter nach, während die Löwen immer wieder an Benjamin Meisner im Tor der Hausherren scheiterten. Auch im Schlussabschnitt fand Frankfurt kein Rezept, um zum Erfolg zu kommen, während Bremerhaven die Sieg unter Dach und Fach brachte. Der Doppelschlag von Björn Bombis (50.) und Jan Kopecky (54.) brachte die Entscheidung.
Tore: 1:0 Ryan Martinelli (29:01), 2:0 Tim Miller (36:07), 3:0 Björn Bombis (49:04), 4:0 Jan Kopecky (53:31)
Zuschauer: 4.422
Heilbronner Falken – ESV Kaufbeuren 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) | Serie: 1:0
Gegen den Abstieg geht es in den Playdown zwischen Heilbronn und Kaufbeuren. Den besseren Start erwischten die Falken. Stefan Legein schoss die Gastgeber in Führung und diese sollte Heilbronn nicht mehr abgeben. Alexander Ackermann (30.) baute die Führung im zweiten Abschnitt aus, ehe Maximilian Hadraschek (43.) zum Start des dritten Drittels noch einmal für Spannung sorgte. Die Falken reagierten jedoch prompt: Nur 83 Sekunden später stellte Grant Toulmin den alten Abstand wieder her, ehe Thomas Gödtel (60.) per Emptynetter die Entscheidung besorgte.
Tore: 1:0 Stefan Legein (15:55), 2:0 Alexander Ackermann (29:32), 2:1 Maximilian Hadraschek (42:03), 3:1 Grant Toulmin (43:26), 4:1 Thomas Gödtel (59:54/EN)
Zuschauer: 1.736
Der Spieltag im Überblick:
Playoffs:
Bietigheim Steelers – EV Landshut 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) | Serie: 1:0
Fischtown Pinguins – Löwen Frankfurt 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) | Serie: 1:0
Playdowns:
Heilbronner Falken – ESV Kaufbeuren 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) | Serie: 1:0