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Bietigheim ist gerüstet für den Meister

Bietigheim ist gerüstet für den Meister
DEL2

10.10.14 Spielbericht SteelersTabellenführer siegt 5:2 gegen Bad Nauheim und Fordert nun Fischtown / Pinguins feiern knappen Heimsieg gegen Frankfurt / Rosenheim nach 4:2 im Derby in Riessersee Zweiter

Die Bietigheim Steelers (Foto) sind für das Duell bei Meister Fischtown Pinguins am Sonntag gerüstet. Am 9. Spieltag verteidigte der Vizemeister seinen Vier-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze durch ein 5:2 gegen den EC Bad Nauheim. Auf Rang zwei stehen nun die Starbulls Rosenheim, die das bayrische Derby beim SC Riessersee mit 4:2 gewannen. Die Pinguins liegen nach einem 2:1 gegen die Löwen Frankfurt nach Verlängerung als Vierter hinter den Ravensburg Towerstars (3:2 gegen den ESV Kaufbeuren) und haben sechs Punkte Rückstand auf Bietigheim. Mit dem Riessersee nach Punkten gleichgezogen (15) hat der EV Landshut mit dem 5:2 gegen die Kassel Huskies.  Die Dresdner Eislöwen sind auf den Geschmack gekommen und feierten mit dem 4:2 bei den Lausitzer Füchsen den zweiten Auswärtssieg nacheinander. Den ersten Heimsieg gab es für die Heilbronner Falken, die 5:2 gegen Schlusslicht Eispiraten Crimmitschau gewannen.


Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)

Bei den Dresdner Eislöwen hat der erste Auswärtssieg am vergangenen Wochenende Geschmack auf mehr gemacht. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch ließ feierte fünf Tage nach dem 6:4 bei Aufsteiger Frankfurt am Freitagabend den Prestige-Erfolg im Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen. Den Grundstein legten Arturs Kruminsch und Jonas Müller mit einem Doppelschlag innerhalb von 34 Sekunden. Kruminsch ragte mit zwei Scorer-Punkten ebenso heraus, wie Eislöwen-Rekordtorschütze Sami Kaartinen. Der Stürmer machte ein Tor und einen Assist. Bei den Füchsen ist nach der dritten Heimniederlage der Saison wieder Ernüchterung eingetreten. Zuletzt hatte man vor heimischer Kulisse noch den Lauf des EV Landshut gestoppt. 
Tore: 0:1 Arturs Kuminsch (14:51), 0:2 Jonas Müller (15:25), 1:2 Scott King (15:48), 1:3 Sami Kaartinen (28:07/PP1), 2:3 Markus Lehnigk (45:34), 2:4 Steven Rupprich (55:02)
Zuschauer: 2.979

EV Landshut - Kassel Huskies 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)

Vergangene Woche wurde der EV Landshut nach zuvor vier Siegen in Serie von den Lausitzer Füchsen (3:6) gestoppt. Am Freitagabend ließ man Aufsteiger Kassel die Luft raus – und überwand die „Mauer“ Mika Järvinen. Der Huskies-Goalie aus Finnland war 155 Minuten ohne Gegentor, bis Bill Trew ihn überwand. Danach rappelte es mächtig in seinem Kasten. Andreas Geipel stockte sein Scorerkonto mit einem Tor und einer Vorlage auf zwölf Punkte, Paul-John Fenton verteidigte die Spitze in dieser Wertung mit zwei weiteren Assists (17 Punkte). Kassel war nach zuvor drei Siegen in Folge, davon zwei Shutouts in Heilbronn (5:0) und gegen Kaufbeuren (4:0), bis auf Rang vier vorgerückt.
Tore: 1:0 Bill Trew (11:40), 2:0 Andreas Geipel (15:56), 3:0 Patrick Jarrett (26:26), 3:1 Marco Müller (26:42), 4:1 Peter Baumgartner (28:09/PP1), 5:1 Patrick Jarrett (40:19), 5:2 Jens Meilleur (47:52/PP1)
Zuschauer: 2.498

Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim 5:2 (1:0, 4:1, 0:1)

Fünftes Heimspiel, fünfter Sieg, 15 Punkte: Vizemeister Bietigheim ist weiter Herr im eigenen Haus. Vor allem mit einem starken zweiten Drittel legte die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet den Grundstein zum Erfolg und feierte eine perfekte Generalprobe für das erste Duell mit Meister Fischtown Pinguins seit der Playoff-Finalserie am Sonntag. Mit 22 Punkten stehen die Steelers, bei denen Marcus Sommerfeld  mit zwei Treffern herausragte, zurzeit unangefochten an der Spitze. Für Bad Nauheim läuft es auswärts noch nicht nach Wunsch, es war die dritte Niederlage im vierten Spiel auf fremdem Eis. Von der Offensivgewalt, die das Team von Petri Kujala in den Heimspielen gegen Dresden (7:4) und Ravensburg (6:4) demonstrierte, war nur wenig zu sehen. 
Tore: 1:0 Robin Just (15:46/PP1), 2:0 Marcus Sommerfeld (20:29), 3:0 Max Pommersberger (28:28), 4:0 Marcus Sommerfeld (30:42/SH1), 4:1 Patrick Strauch (34:53), 5:1 Robin Just (39:27)
Zuschauer: 2.076

Fischtown Pinguins – Löwen Frankfurt 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) OT

Mit einem Arbeitssieg hat der Meister die Heim-Festspiele eröffnet. Nach dem vergangenen Wochenende mit zwei Niederlagen gegen die Kellerclubs Crimmitschau (2:4) und Heilbronn (3:5) lief es am Freitagabend auch nicht optimal. Doch Marian Dejdar sorgte für das erlösende Erfolgserlebnis. Es war das erste von insgesamt fünf Spielen innerhalb von einer Woche für die Mannschaft von Trainer Mike Stewart, die am kommenden Wochenende Gastgeber im Rahmen des Continental Cups ist. Doch der Fokus liegt natürlich zunächst auf das erste Wiedersehen mit Vizemeister Bietigheim, den man in der Playoff-Finalserie bezwungen hatte. Aufsteiger Frankfurt musste die dritte Auswärtsniederlage hinnehmen, wurde aber für eine gute Leistung wenigstens mit einem Punkt belohnt.
Tore: 1:0 Jaroslav Hafenrichter (51:32/PP1), 1:1 Richard Mueller (54:41), 2:1 Marian Dejdar (62:44)
Zuschauer: 3.248

Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Alex Leavitt brachte die Ravensburg Towerstars mit seinem Siegtor wieder auf Kurs. Wer sonst, wenn nicht der Top-Ten-Scorer der Towerstars. Es war ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Daniel Naud, die in den fünf Spielen zuvor 25 Gegentore hatte hinnehmen müssen. Mit 17 Punkten rückte man nun wieder auf Position drei vor. Die Gäste wiederum wurden ein wenig um den Lohn ihres Einsatzes gebracht. Es war die bereits die Fünfte Niederlage in Folge, die Talfahrt nach dem Traumstart mit vier Siegen und der Tabellenführung ging weiter. Trainer Uli Egen hatte weiter mit Personalproblemen zu kämpfen, mit Michael Fröhlich und Tim Richter fehlten weiter wichtige Spieler. Am Sonntag will der ESV nun den Negativlauf gegen die zuletzt starken Heilbronner Falken stoppen.
Tore: 0:1 Max Schmidle (1:22), 1:1 Shawn Weller (20:19/PP1), 1:2 Daniel Menge (30:18), 2:2 Maximilian Brandl (39:59), 3:2 Alex Leavitt (44:34)
Zuschauer: 2.345

SC Riessersee – Starbulls Rosenheim 2:4 (0:2, 2:0, 0:2)

Das bayrische Spitzenderby zwischen dem Zweiten Riessersee und dem punktgleichen Dritten Rosenheim hielt, was es versprach: Spannung, Kampf und ein wenig Dramatik. Die Gäste gingen im Duell der Altmeister schnell mit 2:0 in Führung, doch die Gastgeber kamen ganz groß zurück. Doch gegen Mario Valery-Trabucco war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Seine zwei Tore entschieden dieses Derby, mit einem weiteren Assist schraubte Valery-Trabucco sein Scorerkonto auf zehn Punkte. Mit nunmehr 18 Punkten sind die Starbulls, bei denen Trainer Franz Steer nochmals Timo Herden für den angeschlagenen Patrick Ehelechner im Tor spielen ließ, nun erster Verfolger von Spitzenreiter Bietigheim.  Riessersee (15 Punkte) rutschte in der Tabelle nach der zweiten Heimniederlage ein wenig ab, bleibt aber in der Verfassung einer der heißen Anwärter auf die Playoff-Qualifikation.
Tore: 0:1 Timothy Kunes (12:57/PP1), 0:2 Marcus Götz (16:32), 1:2 Tim Regan (30:03/PP1), 2:2 Florian Vollmer (32:57), 2:3 Mario Valery-Trabucco (53:25), 2:4 Mario Valery-Trabucco (59:27/EN)
Zuschauer: 3.331

Heilbronner Falken – Eispiraten Crimmitschau 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)

Das Duell der Meisterbezwinger endete mit dem ersten Heimsieg der Falken in der laufenden Saison. Die Erleichterung bei Trainer Igor Pavlov und seinen Spielern muss groß gewesen sein. Sachar Blank und Dustin Cameron mit je zwei Toren waren die Matchwinner für die Gastgeber, die sechs Tage zuvor mit einem 5:3 bei Titelträger Fischtown Pinguins gewonnen hatten. Dieses Erfolgserlebnis hatten die Eispiraten  am 7. Spieltag. Doch danach holte die Mannschaft von Trainer Chris Lee wieder das Auswärtsdilemma ein. Fünf Spiele, fünf glatte Niederlagen und nur fünf Tore – damit ist Crimmitschau weiter Tabellenletzter.
Tore: 1:0 Sergej Janzen (7:54), 1:1 Robin Slania (8:10), 2:1 Sachar Blank (13:02), 3:1 Sachar Blank (21:44), 4:1 Dustin Cameron (31:35), 4:2 Dominic Walsh (36:40), 5:2 Dustin Cameron (47:08)
Zuschauer: 1.286

Der 9. DEL2-Spieltag (10. Oktober 2014) im Überblick:

Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)
EV Landshut - Kassel Huskies 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)
Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim 5:2 (1:0, 4:1, 0:1)
Fischtown Pinguins – Löwen Frankfurt 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) OT
Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)
SC Riessersee – Starbulls Rosenheim 2:4 (0:2, 2:0, 0:2)
Heilbronner Falken – Eispiraten Crimmitschau 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)

Der 10. DEL2-Spieltag (12. Oktober 2014) im Überblick:

Dresdner Eislöwen – SC Riessersee (16.00 Uhr)
Starbulls Rosenheim - Lausitzer Füchse (17.00)
Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars (17.00)
Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers (17.00)
EC Bad Nauheim – EV Landshut (18.30)
ESV Kaufbeuren - Heilbronner Falken (18.30)
Kassel Huskies – Löwen Frankfurt (18.30)

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