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Bietigheim kann herausragende Saison krönen

Bietigheim kann herausragende Saison krönen
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08.02.15 Vorbericht CityPressSieg gegen Rosenheim bedeutet Hauptrunden-Titel / Gutes Omen / Meister Bremerhaven greift in Landshut Rang zwei an / Kassel will in Heilbronn die Wende 

Nach einer Traum-Saison können die Bietigheim Steelers (Foto: City Press) erstmals die Korken knallen lassen. Mit einem Sieg gegen die Starbulls Rosenheim hätte die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet bereits sechs Spieltage vor dem Ende die Hauptrunden-Meisterschaft im Sack. Ein gutes Omen: Vor zwei Jahren ging Bietigheim ebenfalls als Nummer eins in die Playoffs und wurde Meister. Vergangene Saison scheiterten die Steelers bekanntlich erst in der Finalserie gegen die Fischtown Pinguins, die im Auswärtsspiel beim EV Landshut den sechsten Sieg in Serie im Visier haben. Die Kassel Huskies wollen nach zuletzt vier Niederlagen bei den Heilbronner Falken wieder ein Erfolgserlebnis.


SC Riessersee – Lausitzer Füchse (17.00 Uhr)

Die Rückkehr zu alter Stärke ist für den SC Riessersee ein schwerer Gang. Aber immerhin gibt es für die aktuellen Bemühungen dringend benötigte Punkte für die Playoffs. Am Freitag rettete Benedikt Kastner den Garmischern mit dem Siegtor zum 5:4 nach Verlängerung beim Tabellenletzten ESV Kaufbeuren zwei Zähler. Es war der dritte Sieg in Folge für die Mannschaft von Trainer Maurizio Mansi. Wie eng es ist, sieht man an der Tabelle. Dort steht der SCR nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem EC Bad Nauheim auf Rang zehn. Die in Kaufbeuren durchlebte Intensität wird gegen die Lausitzer Füchse nicht geringer werden. „Die Liga ist auf der Zielgeraden sehr eng“, sagte Weißwassers Trainer Dirk Rohrbach nach dem 4:3 gegen die Ravensburg Towerstars. Die Füchse feierten den vierten Sieg in Folge und schöpfen wieder ihr ganzes Potenzial aus. 

Bisher:

21.09.2014: Füchse – Riessersee 2:6
05.12.2014: Riessersee – Füchse 4:2
18.01.2015: Füchse – Riessersee 1:2 SO

EV Landshut – Fischtown Pinguins (17.00)

Der Grat ist sehr schmal für den EV Landshut. Bei einer Niederlage gegen Meister Fischtown Pinguins kann sich die Mannschaft von Co-Trainer Ewald Steiger plötzlich auf dem elften Rang wiederfinden. Der Druck im Kampf um die Playoffs wird in den verbleibendenden sieben Spielen immens sein. Das jüngste Duell mit Bremerhaven am Gutenbergweg verlor der EVL, der vier der letzten fünf Spiele gewann, mit 2:4. Der Meister ist derzeit in einer blendenden Verfassung – vor allem mental. Gegen Dresden am Freitag machte Trainer Mike Stewart seinen Spielern vor dem letzten Drittel eine klare Ansage. Die Pinguins drehten einen 3:5-Rückstand zum 14. Heimsieg in Folge (6:5 SO). Sieben Siege in den vergangenen acht Spielen waren es insgesamt, drei davon auswärts.

Bisher:

21.09.2014: Pinguins – Landshut 1:4
05.12.2014: Pinguins – Landshut 3:0
16.01.2015: Landshut – Pinguins 2:4

Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim (17.00)

In einer bislang überragenden Saison können sich die Bietigheim Steelers den ersten Lohn abholen. Mit einem Sieg gegen die Starbulls steht die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet vorzeitig als Hauptrunden-Meister fest. Viel wichtiger ist dabei, dass sich die Steelers für die gesamten Playoffs Heimrecht erkämpft haben. Der Vorrundentitel war in den vergangenen zwei Jahren immerhin ein gutes Omen. 2013 holte Bietigheim von Platz eins aus den Zweitliga-Titel, im vergangenen die Fischtown Pinguins. Die Überlegenheit Bietigheims in der laufenden Saison belegen die Zahlen: Beste Offensive, zweitbeste Defensive, zweitbeste Heimbilanz, beste Auswärtsbilanz, die Cracks David Wrigley, Matt McKnight und Robin Just auf den Plätzen 1, 2 und 4 der Scorerliste. Dieses Team ist nur schwer zu stoppen. Den Starbulls Rosenheim gelang diese in dieser Hauptrunde immerhin zweimal. Für Mannschaft von Trainer Franz Steer  ist noch alles drin. Derzeit liegen die Starbulls auf dem sechsten Tabellenplatz, der die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale bedeutet. Elf Siege in den vergangenen 16 Spielen brachten die Starbulls hierhin.

Bisher:

04.10.2014: Rosenheim – Bietigheim 4:3 SO
12.12.2014: Rosenheim – Bietigheim 2:3
09.01.2015: Bietigheim – Rosenheim 3:5

Heilbronner Falken – Kassel Huskies (18.30)

Eine halbe Stunde hielten die Falken in Landshut am Freitag recht gut mit. Dann aber kamen der Einbruch und die vierte Niederlage in Folge für das Team von Trainer Gerd Wittmann. Dennoch können die Falken an einem guten Tag jedem Gegner Probleme machen, wie sie beim Sieg gegen Ravensburg (4:3 SO) bewiesen. Die Kassel Huskies haben zuletzt ebenfalls viermal in Folge verloren. Die Nordhessen brauchen dringend ein Erfolgserlebnis, um den zweiten Rang zu verteidigen. Meister Fischtown Pinguins ist bis auf zwei Punkte an die Mannschaft von Trainer Rico Rossi herangerückt, nur einen weiteren Zähler zurück liegen die Ravensburg Towerstars.

Bisher:

02.10.2014: Heilbronn – Kassel 0:5
23.11.2014: Kassel – Heilbronn 4:1
11.01.2015: Kassel – Heilbronn 7:3

Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren (18.30)

Am ersten Spieltag des neuen Jahres feierten die Löwen Frankfurt mit dem 6:3 gegen den EV Landshut den siebten Sieg in Folge. Wenige Stunden zuvor hatte Trainer Tim Kehler seinen Kontrakt vorzeitig verlängert. In den zwölf Spielen seitdem gelangen nur fünf Siege. Vor allem die fünf Niederlagen in den acht Heimspielen dieser Spanne taten den Hessen weh. Insofern ist ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht ESV Kaufbeuren eminent wichtig im Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale. Der Vorsprung auf den siebten Rang ist auf drei Punkte zusammengeschmolzen. Dass Kaufbeuren trotz 19 Niederlagen in Folge gefährlich sein kann, zeigte das 4:5 nach Verlängerung gegen den SC Riessersee. Die neuformierte Mannschaft scheint unter dem Trainerduo Juha Nokelainen und Stefan Mayer zusammenzufinden.

Bisher:

02.10.2014: Kaufbeuren – Frankfurt 3:7
12.12.2014: Frankfurt – Kaufbeuren 5:3
09.01.2015: Kaufbeuren – Frankfurt 1:10

EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau (18.30)

Bei den Gastgebern sind bis auf die verletzten Daniel Ketter und Jonas Noske alle Mann an Bord. Trainer Petri Kujala kann somit auf das Team bauen, das am Freitag einen 5:2-Erfolg in in Kassel feierte. "Das ist ein Spiel, in dem wir natürlich unbedingt die Punkte benötigen - und diese auch holen werden", sagte EC-Coach Kujala zum Spiel gegen Crimmitschau. Mitte Januar hatten sich die beiden Konkurrenten bereits ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Damals gewannen die Roten Teufel, die mit dem Zehnten Riessersee punktgleich sind. Ein Sieg ist fast Pflicht, zumal Riessersee am kommenden Freitag der nächste Heimgegner ist. Die Eispiraten hingegen haben nur noch sehr vage Aussichten auf das Erreichen der Playoffs. Nach dem 4:6 gegen Bietigheim beträgt der Rückstand der Mannschaft von Trainer Chris Lee auf den zehnten Rang zwölf Punkte.

Bisher:

24.10.2014: Crimmitschau – Bad Nauheim 4:1
05.12.2014: Crimmitschau – Bad Nauheim 2:3
16.01.2015: Bad Nauheim – Crimmitschau 3:1

Ravensburg Towerstars – Dresdner Eislöwen (18.30)

Bei den Ravensburg Towerstars hat sich zuletzt wieder diese Auswärtsschwäche eingeschlichen. Zwei Niederlagen in Frankfurt (2:8) und Weißwasser (4:3) musste Trainer Daniel Naud mitansehen. Konsequenz war der Verlust des dritten Tabellenplatzes. In der Eissporthalle sammelte Ravensburg die nötigen Punkte, dort gab es zuletzt zehn Siege in Folge für das beste Heimteam der Liga. Die Eislöwen benötigen dringend Punkte. Im Kampf um die Playoffs hat die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch nach der Niederlage in Bremerhaven (5:6 SO) nur noch zwei Zähler Vorsprung auf den elften Rang. „Leider ist es unser Problem, dass wir aktuell keinen Weg finden, einen Vorsprung auch nach Hause zu bringen. Am Ende bekommen wir in Unterzahl den Ausgleich und gehen ins Penaltyschießen“, sagte Popiesch zum Spiel in Bremerhaven. Dort machte man einen 0:2-Rückstand wett, konnte aber eine 5:3-Führung nach zwei Dritteln nicht nach Hause bringen. Drei Auswärtsniederlagen in Folge musste Dresden hinnehmen. Beim letzten Auftritt in Ravensburg hielt Dresden ebenfalls gut mit, brach aber am Ende ein und verlor 4:8. „Bis zur Mitte des letzten Drittels haben wir gut mitgehalten. Es hat sich gezeigt, dass beide Torhüter der Ravensburger anfällig sind, wenn sie früh unter Druck gesetzt werden. Das ist unser Ziel“, sagte Popiesch.

Bisher:

19.10.2014: Dresden – Ravensburg 3:2
05.12.2014: Dresden – Ravensburg 6:3
09.01.2015: Ravensburg – Dresden 8:4

46. Spieltag (Sonntag, 08. Februar 2015)

SC Riessersee – Lausitzer Füchse (17.00 Uhr)
EV Landshut – Fischtown Pinguins (17.00)
Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim (17.00)
Heilbronner Falken – Kassel Huskies (18.30)
Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren (18.30)
EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau (18.30)
Ravensburg Towerstars – Dresdner Eislöwen (18.30)

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