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Bietigheim unter Dauerdruck - Drittes Duell mit Meister Fischtown

Bietigheim unter Dauerdruck - Drittes Duell mit Meister Fischtown
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223.12.14 Vorbericht BietigheimFischtownVerfolger wollen Distanz verkürzen / Kassel zu Gast in Landshut / Spitzenduell zwischen dem Dritten Dresden und dem vierten Riessersee

Der Eishockey-Express setzt seine rasante Fahrt am Dienstag fort. Im Mittelpunkt des 29. Spieltages steht das dritte Saisonduell zwischen Meister Fischtown Pinguins und Spitzenreiter Bietigheim Steelers (Foto). Offenbar wird der Druck auf die Ausnahmemannschaft von Trainer Kevin Gaudet so langsam größer. Der erste Verfolger Kassel Huskies will nach dem Erfolg bei den Steelers nun beim EV Landshut nachlegen. Große Spannung herrscht auch beim Tabellendritten Dresdner Eislöwen vor dem Spitzenduell mit dem Vierten SC Riessersee. Am späten Dienstagabend geht es für die Eishockey-Gemeinde dann zu den Familien, um das Weihnachtsfest zu feiern. Aber schon Freitag folgt der 30. Spieltag.


EV Landshut – Kassel Huskies (19.30 Uhr)

Beim EV Landshut ist man weiter auf der Suche nach Kontinuität. Beim 0:1 in Bad Nauheim fehlte dem EVL nur das Quäntchen Glück zu einem Erfolgserlebnis. "Bad Nauheim kam aus der Kabine wie die Feuerwehr. Nach zehn Minuten haben wir uns freigerudert und gut dagegen gehalten. Im letzten Drittel war es dann wie ein Playoff-Spiel, in dem wir ein Tor und ein Punkt verdient gehabt hätten", sagte Landshuts Coach Ewald Steiger, der den erkrankten Trainer Andreas Brockmann vertrat. Von den vergangenen vier Spielen verloren die Landshuter drei. Nun steht am Dienstag das Duell gegen den Tabellenzweiten Kassel Huskies an. In den bisher zwei Duellen mit dem Aufsteiger war man auf Augenhöhe. Aber das Überraschungsteam von Trainer Rico Rossi hat einen Lauf, was der 3:2-Shootout-Sieg bei Spitzenreiter Bietigheim unterstrich. „Ich habe immer gesagt, dass wir einen guten Lauf starten können, wenn wir auch in den Special Teams stabiler werden“, sagte Rossi.  „Wir haben im Powerplay getroffen und in Unterzahl kein Tor kassiert. Noch dazu haben wir sehr gut gestanden, gut umgeschaltet und zu den entscheidenden Zeitpunkten Nadelstiche gesetzt. Es ist aber keine Zeit, sich wirklich auszuruhen.“ Das Rossi-Team holte aus den vergangenen neun Spielen Punkte.

Bisher:

10.10.2014: Landshut – Kassel 5:2
31.10: Kassel – Landshut 2:1

ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse (19.30)

Die Verbesserungen beim ESV Kaufbeuren sind sichtbar, leider bleiben aber häufig die Ergebnisse aus. Ein überragender Goalie Stefan Vajs hielt die Mannschaft von Trainer Kari Rauhanen  in Ravensburg lange im Spiel. Aber beim entscheidenden Tor vom ehemaligen Kaufbeurer Maury Edwards war auch er geschlagen. Fünf der acht Spiele unter Rauhanen gingen für den ESVK verloren, teilweise auch unnötig. Schwer wiegt in engen Spielen wie dem bei den Towerstars, wenn ein Stürmer wie Michael Fröhlich ausfällt. Für die Lausitzer Füchse waren die vergangenen zwei Wochen auch eher durchwachsen. Aber auswärts ist auf die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach durchaus Verlass. Von den vergangenen sieben Gastspielen gewannen die Füchse sechs.

Bisher:

14.09.2014: Füchse – Kaufbeuren 3:4
16.11.2014: Füchse – Kaufbeuren 6:1

Dresdner Eislöwen – SC Riessersee (19.30)

Der Gute Lauf der Eislöwen wurde beim 3:6 in Bremerhaven jäh gestoppt. Leider haben wir keinen kühlen Kopf bewahrt, denn unsere Powerplay-Blöcke haben nicht gut funktioniert. Mit Blick auf das gesamte Spiel geht der Sieg für Bremerhaven in Ordnung“, sagt Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch nach dem Spiel bei den Pinguins. Das Überzahl-Spiel gehört zweifelsohne zu den Stärken der Dresdner, die sechs Siege in Folge vor dem Bremerhaven-Spiel gefeiert hatten. Doch dem Tabellendritten kann nichts Besseres passieren, als bereits Dienstag wieder Fahrt aufzunehmen. Die Aufgabe ist allerdings knackig, zu Gast ist der Tabellenvierte SC Riessersee. Die Mannschaft von Trainer Toni Krinner feierte trotz angespannter Personallage ein 6:2 gegen die Pinguins und ein 6:4 in Crimmitschau und verkürzte den Rückstand zu den Eislöwen auf einen Punkt. Spannung ist garantiert.

Bisher:

12.10.2014: Dresden – Riessersee 2:1
02.11.2014: Riessersee – Dresden 7:4

Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim (19.30)

Ein rauschendes Wochenende war beste Einstimmung für die Löwen auf das Derby gegen Bad Nauheim. Die Halle dürfte proppenvoll werden. 19 Tore erzielten die Löwen in den Spielen in Weißwasser (7:5) und gegen Heilbronn. Gegen die Falken sorgte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler zugleich für den höchsten Sieg und das erste zweitstellige Ergebnis der laufenden Saison. Somit stellen die Löwen nun die zweitbeste Offensive der Liga (107 Tore) hinter Spitzenreiter Bietigheim. Aber die ersten beiden Duelle mit Bad Nauheim verloren die Löwen, wenn auch denkbar knapp. Die Roten Teufel zeigte am Sonntag beim 1:0 gegen den EV Landshut ihre Defensivqualitäten. "Wenn manche im Vorfeld von Krise gesprochen haben, so kann ich nur sagen, dass sicherlich viele Trainer nach neun Siegen aus den letzten 13 Spielen eine solche Krise gerne hätten", sagte EC-Coach Petri Kujala nach der Partie.  Und: fünf der vergangenen sechs Auswärtsspiele gewann Bad Nauheim, das den siebten Tabellenplatz belegt.

Bisher:

21.09.2014: Frankfurt – Bad Nauheim 4:5
14.11.2014: Bad Nauheim – Frankfurt 3:2 OT

Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim (20.00)

Den Eispiraten Crimmitschau fehlt derzeit auch ein wenig das Glück. Im Derby in Dresden führte die Mannschaft von Trainer Chris Lee mit 2:0 und verlor 4:6. Am Sonntag holte das Team zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand auf und verlor erneut mit 4:6 gegen den SC Riessersee. Das war die dritte Niederlage in Folge, fünf Niederlagen waren es für die Eispiraten in den vergangenen sechs Spielen. Bei den Starbulls lief es in den vergangenen Wochen auch nicht optimal, weil es auch zahlreiche Ausfälle gibt und angeschlagene Spieler nicht ihr volles Leistungsvermögen ausschöpfen konnten. „Man sieht, dass ein Beppo Frank acht Spiele nicht gespielt hat, dem fehlt noch die Spielkondition“, sagte Trainer Franz Steer zum lange gesperrten Verteidiger. „Ein Marcus Götz konnte die letzten Tage kaum gehen und hat trotzdem gespielt. Wir haben einige Spieler, die Verletzungen haben, die man zwar nicht sieht, die sie aber behindern. Und dann kommt noch der psychologische Faktor mit dem Negativerlebnis hinzu, dass unsere Ergebnisse gerade nicht passen.“ Fünf Niederlagen in Folge musste Rosenheim hinnehmen und rutschte auf den elften Rang ab. Der Abstand zu Crimmitschau beträgt aber immer noch zehn Punkte.

Bisher:

12.09.2014: Rosenheim – Crimmitschau 4:1
02.11.2014: Rosenheim – Crimmitschau 4:3 SO

Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken (20.00)

Die Ravensburg Towerstars bleiben mitten im Rennen um die Playoff-Plätze. Doch die Mannschaft von Trainer Daniel Naud muss wie beim 1:0 gegen den Vorletzten ESV Kaufbeuren hart für die Punkte kämpfen. Drei Siege gab es in den vergangenen vier Spielen. Die beiden Duelle gegen die Falken gingen letztendlich deutlich an die Towerstars. Bei den Falken dürfte die Stimmung nicht wegen der zwölften Niederlage in Folge wenig festlich sein. Das 2:12 in Frankfurt im vierten Spiel unter Interimstrainer Gerd Wittmann war vom Ergebnis her der vorläufige Tiefpunkt in einer bislang enttäuschenden Saison. Es kann bei Tabellenschlusslicht nur besser werden.

Bisher:

12.09.2014: Heilbronn – Ravensburg 2:5
26.10.2014: Ravensburg – Heilbronn 5:2

Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers (20.00)

Für Eishockey-Freunde ist das dritte Duell zwischen dem Meister und dem Vize ein Leckerbissen einen Tag vor dem Weihnachtsfest. Bei den Pinguins war das Aufatmen nach dem 6:3 gegen den Tabellendritten Dresden groß. "Dieser Sieg war Balsam für die Seelen meiner Spieler. Wir haben gut gespielt und verdient gewonnen", sagte Pinguins-Coach Mike Stewart, dessen Team damit die richtige Antwort auf das 2:6 am Freitag in Garmisch gegeben hatte.  Nach fünf Heimsiegen in Folge ist die Spannung in Bremerhaven natürlich groß, wie die Pinguins dem Spitzenreiter die Stirn bietet. „Sowohl Dresden als auch unsere Mannschaft haben den Beweis angetreten, dass Eishockey Entertainment vom Feinsten sein kann. Nun freuen wir uns auf das Duell gegen den Ligaprimus", sagte Teammanager Alfred Prey. Die Pinguins waren die neben Ravensburg die Mannschaft, die Bietigheim innerhalb der regulären Spielzeit schlagen konnte. In den anderen 26 Spielen gab es für die Mannschaft von Kevin Gaudet stets Punkte. Beim 2:3 im Shootout gegen Kassel sprang aber nur ein Zähler heraus, womit es nach elf Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage gab. Das erste Gastspiel an der Küste hatten die Steelers noch dominiert und einen 5:0-Sieg gefeiert.

Bisher:

12.10.2014: Pinguins – Bietigheim 0:5
02.11.2014: Bietigheim – Pinguins 3:4

Der 29. Spieltag (Dienstag, 23. Dezember 2014)

EV Landshut – Kassel Huskies (19.30 Uhr)
ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse (19.30)
Dresdner Eislöwen – SC Riessersee (19.30)
Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim (19.30)
Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim (20.00)
Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken (20.00)
Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers (20.00)

Der 30. Spieltag (Freitag, 26. Dezember 2014)

Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau (17.00 Uhr)
Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim (17.00)
Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse (17.00)
ESV Kaufbeuren – EV Landshut (18.30)
SC Riessersee – Löwen Frankfürt (18.30)
Heilbronner Falken – Fischtown Pinguins (18.30)
Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars (18.30)

Der 31. Spieltag (Sonntag, 28. Dezember 2014)

Fischtown Pinguins – Kassel Huskies (17.00 Uhr)
EV Landshut – Starbulls Rosenheim (17.00)
Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau (17.00)
SC Riessersee – ESV Kaufbeuren (18.30)
EC Bad Nauheim – Heilbronner Falken (18.30)
Löwen Frankfurt – Dresdner Eislöwen (18.30)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (18.30)

Der 32. Spieltag (Dienstag, 30. Dezember 2014)

Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers (19.30 Uhr)
Kassel Huskies – Löwen Frankfurt (19.30)
Lausitzer Füchse – EV Landshut (19.30)
Starbulls Rosenheim – SC Riessersee (19.30)
Eispiraten Crimmitschau – Heilbronner Falken (20.00)
Fischtown Pinguins – ESV Kaufbeuren (20.00)
Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim (20.00)

Der 33. Spieltag (Freitag, 02. Januar 2015)

Starbulls Rosenheim – Fischtown Pinguins (19.30 Uhr)
Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse (19.30)
EC Bad Nauheim – Kassel Huskies (19.30)
Löwen Frankfurt – EV Landshut (19.30)
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen (20.00)
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren (20.00)
SC Riessersee – Ravensburg Towerstars (20.00)

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