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Text: DEL2

Bietigheim vor dem Einzug in die Finalserie – Heimrecht für Frankfurt

Steelers führen nach 7:2 gegen Landshut in der Serie mit 3:0 / Löwen siegen 4:2 in Bremerhaven

Bietigheim vor dem Einzug in die Finalserie – Heimrecht für Frankfurt
Sven Peter/Hansepixx

Die Bietigheim Steelers sind auf dem Weg in ihre dritte Finalserie in der DEL2 nicht zu stoppen. Der Hauptrunden feierte mit dem 7:2 am Ostermontag den dritten Kantersieg gegen den EV Landshut und kann bereits am Mittwoch den zweiten Sweep in den diesjährigen Playoffs perfekt machen. Bereits gegen Dresden im Viertelfinale benötigte Bietigheim nur vier Spiele. In der zweiten Halbfinalserie erkämpften sich die Löwen Frankfurt mit einem 4:2 beim Meister aus Bremerhaven das Heimrecht. In der Playdownserie übernahmen gingen die Heilbronner Falken gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:1 in Führung.

Bietigheim Steelers - EV Landshut 7:2 (4:2, 2:0, 1:0) - Serie: 3:0

Nach nicht einmal fünf Minuten nahm Landshuts Trainer Toni Krinner eine Auszeit. Das ist zu einem solch frühen Zeitpunkt eines Spiels generell kein gutes Zeichen. Krinner musste in Spiel 3 am Ostermontag seinen Cracks in der Tat eine Verschnaufpause geben angesichts des Wirbels, den der Hauptrundenmeister einmal mehr gegen den EVL verursachte. Drei Gegentore innerhalb von 92 Sekunden kassierte Marco Eisenhut, der anstelle von Tyler Weiman zwischen den Pfosten stand. Die Auszeit half – zumindest für eine kurze Episode. Nach zwölf Gegentoren in Serie brach Landshuts Paradereihe den Bann. Paul-John Fenton und Peter Abstreiter sorgten mit zwei Toren innerhalb von 39 Sekunden wieder für Hoffnung bei den Bayern. Aber dann füllte sich erneut die Strafbank der Gäste, was die Steelers in gewohnter Manier nutzten. Dominic Auger traf in doppelter Überzahl. In der Folge spielten die Gastgeber, die ohne den gesperrten Kapitän Adam Borzecki auskommen mussten,  ihre Routine aus. Vergangenes Jahr war der EVL im Halbfinale in Spiel 7 unglücklich in Bremerhaven ausgeschieden, am Mittwoch droht der Sweep. Angesichts der bisherigen Vorstellungen wie auch beim 2:5 zum Auftakt und dem 0:6 am Samstag daheim mag kaum jemand so recht an ein Comeback glauben.

Tore: 1:0 Jason Pinizzotto (3:18/PP1), 2:0 Chris St. Jacques (4:25), 3:0 Justin Kelly (4:50), 3:1 Paul-John Fenton (12:00), 3:2 Peter Abstreiter (12:39), 4:2 Dominic Auger (15:42/PP2), 5:2 Archie Skalbeck (25:27), 6:2 Dominic Auger (33:09/PP1), 7:2 Justin Kelly (53:37)
Zuschauer: 4.125

Fischtown Pinguins - Löwen Frankfurt  2:4 (0:0, 0:2, 2:2) - Serie: 1:2

Die zuweilen überharte und handfeste Gangart in Spiel 2 hatte für den Meister Folgen. Nach Tim Miller im Auftaktspiel handelten sich auch Jaroslav Hafenrichter und Felix Stokowski Sperren ein, wie auch Norman Martens auf Frankfurter Seite. Am Ostermontag konzentrierten sich beide Teams wieder mehr auf Eishockey. Und das gelang dem Löwen-Team von Trainer Tim Kehler in den ersten 40 Minuten optisch besser. Die heimstarken Gastgeber kamen anders als sonst nicht zu den zwingenden Aktionen. Das nutze der Aufsteiger. Überragender Mann war Förderlizenz-Spieler David Elsner mit drei Toren, zwei davon im Powerplay. Bei Bremerhaven kam erst im Schlussabschnitt ein wenig Leben in die Bude. Andrew McPherson sorgte mit seinem Doppelpack nochmals für Hoffnung, aber es sollte nicht reichen. Frankfurt hat damit nach dem 5:3 am 24. Februar erneut die Festung am Wilhelm-Kaisen-Platz genommen. Diesmal holte sich der Hauptrundenvierte aber das wichtige Heimrecht.

Tore: 0:1 David Elsner (26:42), 0:2 David Elsner (37:29/PP2), 1:2 Andrew McPherson (40:27/SH1), 1:3 David Elsner (49:40/PP1), 2:3 Andrew McPherson (53:45), 2:4 Nick Mazzolini (59:56/SH1/EN)
Zuschauer: 4.422

Heilbronner Falken - ESV Kaufbeuren 4:0 (2:0, 0:0, 2:0) – Serie: 2:1

Das Heimrecht scheint im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 derzeit ein wichtiger Faktor zu sein. Zwei Tage nach dem 4:6 in Kaufbeuren lieferten die Falken wieder eine kompakte Vorstellung ab. Ein früher Doppelschlag innerhalb von 63 Sekunden gab der Mannschaft von Trainer Gerd Wittmann am Ostermontag die nötige Ruhe, um auch das Fehlen des gesperrten T.J. Fast zu kompensieren. Und Heilbronns Goalie Florian Proske erwischte einen sehr guten Tag. Er machte den Gästen aus Kaufbeuren wie schon beim 4:1 im Spiel 1 das Leben schwer. Für das Team von ESVK-Trainer Juha Nokelainen rächten sich auch die Strafzeiten. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des Schlussabschnitts, als Joshua Lunden wegen zu hohen Stocks eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt und es eine Fünfminutenstrafe gab. Danach mussten auch Daniel Oppolzer und Michael Fröhlich in die Kühlbox. Die minutenlange 5:3-Überzahl nutzen Thomas Gödtel und Dominik Tiffels zur Vorentscheidung.

Tore: 1:0 Alexander Janzen (4:19/PP1), 2:0 Dominik Tiffels (5:21), 3:0 Thomas Gödtel (44:05/PP2), 4:0 Dominik Tiffels (46:57/PP2)
Zuschauer: 2.043

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