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Bill Stewart: „Schritt in Richtung“ direkte Playoff-Teilnahme

Dresden feiert in den ersten sechs Spielen unter dem neuen Coach fünf Siege. Dienstag Nachholspiel gegen Kaufbeuren – danach Bietigheim, Kassel, Bad Nauheim, Rosenheim

Bill Stewart: „Schritt in Richtung“ direkte Playoff-Teilnahme
Ronny Krause

In einer langen Eishockey-Saison kann viel passieren. Bietigheims Meistercoach Kevin Gaudet spricht gerne von der Bestform zum richtigen Zeitpunkt. Die Steelers scheinen nach 14 Siegen in den vergangenen 15 Spielen die Form für eine erfolgreiche Titelverteidigung zu haben. Nach einem langen Hänger kommen die 33 Punkte hinter dem Spitzenreiter liegenden Dresdner Eislöwen allmählich ins Rollen – und wollen in den 13 verbleibenden Spielen in den Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale eingreifen.

„Wir haben mit Leidenschaft gekämpft und Druck in der offensiven Zone gemacht. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Zudem hat unser Torwart sehr stark gehalten“, sagte der neue Trainer Bill Stewart nach dem 5:2 bei den Lausitzer Füchsen am Sonntag. Seitdem der Kanadier am 3. Januar die Nachfolge von Thomas Popiesch antrat, holten die Sachsen in sechs Spielen fünf Siege – besondere Energie scheint das 4:3 nach Verlängerung im Winter Game gegen die Füchse gegeben zu haben. Mit einem Erfolg im Nachholspiel am Dienstag gegen den ESV Kaufbeuren soll der Lauf nun ausgebaut werden. „Wir haben jetzt fünf Spiele in den nächsten Tagen. Die werden für die direkte Playoff-Teilnahme sehr wichtig werden. Mit dem Sieg heute haben wir einen Schritt in diese Richtung gemacht“, erklärte Stewart weiter.

Die ersten sechs Plätze garantieren die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale. Im vergangenen Jahr hatten die Eislöwen über die Pre-Playoffs gehen müssen und Reserven angegriffen, die man in der Viertelfinal-Serie gegen Bietigheim sicher benötigt hätte. Zurzeit liegt Dresden auf Rang acht und kann den Rückstand auf die sechstplatzierten Löwen Frankfurt mit einem Sieg gegen Kaufbeuren auf sieben Zähler reduzieren. Dann folgen das Heimduell gegen Spitzenreiter Bietigheim sowie die Auswärtsspiele gegen den Dritten Kassel, den Fünften Bad Nauheim, den Siebten Rosenheim und Frankfurt.

Zurück zu alter Form finden wollen die Fischtown Pinguins. Der Vizemeister und Tabellenzweite machte am Sonntag auf spektakuläre Weise einen Anfang. Nach 20 Minuten lag das Team von Trainer Ben Doucet in Kaufbeuren mit 0:3 zurück und steuerte auf die sechste Niederlage in Folge zu. Doch dann drehten die Pinguins die Partie zu einem 4:3-Erfolg. „Wir hatten einen unsicheren Start, haben dann aber Charakter gezeigt und überragende 40 Minuten gespielt“, sagte Doucet. Damit hielt Bremerhaven im Kampf um die Hauptrundenmeisterschaft den Rückstand von fünf Punkten auf Bietigheim.

39. Spieltag, Nachholspiel (Dienstag, 26. Januar 2016)

Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren (19.30 Uhr/Live bei Sprade TV)

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