Blick auf die Tabellenspitze
Sechs-Punkte-Wochenende für Bietigheim, Kassel, Bad Nauheim und den SC Riessersee
Sechs Spiele – sechs Siege – sechs Gegentore: Das ist die Bilanz der Bietigheim Steelers nach drei absolvierten Spielwochenenden. Mit sechs Punkten Vorsprung halten sich die Steelers weiter an der Tabellenspitze. Derweil können die Bietigheimer immer noch nicht auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Am Sonntag musste das Team zusätzlich auf Verteidiger Bastian Steingroß, Andreas Schwarz und Stürmer Mike Weigandt verzichten. Dabei ist die Fitness eine wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg bei den Grün-Weißen. Trainer Gaudet: „Großes Lob an die Fitnesstrainerin, meine Frau, die Spieler müssen nicht nur auf dem Eis fit sein, sondern auch Außerhalb. Dies gelingt ihr hervorragend – wir sind fit.“
Die Punktejagd ist durch das Verfolgertrio - SC Riessersee, Löwen Frankfurt, EC Bad Nauheim – eröffnet: Am vergangenen Sonntag traf der SCR auf die Frankfurter. Auch diesmal zeigten die Löwen ihre Qualitäten im Überzahlspiel – alle drei Treffer erzielten die Hessen im Powerplay. In einem hart umkämpften Spiel behielt die Mannschaft aus Garmisch-Partenkirchen letztlich jedoch die Oberhand. 38 Sekunden vor Schluss gelang den Blau-Weißen der Siegtreffer zum 4:3 durch Louke Oakley.
Durch einen 6:3 Erfolg in Heilbronn und einem 4:1 Sieg vor heimischer Kulisse gegen den ESV Kaufbeuren fahren die Bad Nauheimer ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison ein. „Die sechs Punkte sind gut für das Selbstvertrauen, so dass wir nun einigermaßen entspannt nach Bietigheim fahren können", sagte EC-Coach Petri Kujala.
Maximale Punkteausbeute für die Kassel Huskies: Nach dem etwas holprigen Start des amtierenden Meisters feierten die Schlittenhunde am vergangenen Sonntag gegen die Dresdner Eislöwen ihren dritten Sieg in Folge und arbeiteten sich damit auf Platz fünf in der Tabelle. Huskies-Spieler Feodor Boiarchinov: „Es sind viele neue Spieler nach Kassel gekommen und es braucht seine Zeit die persönliche Taktik von Trainer Rico Rossi zu verinnerlichen. Wir kommen langsam in unseren Spielfluss und es läuft bei uns besser.“