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Text: DEL2

Bremerhaven sitzt Kassel im Nacken

Bremerhaven sitzt Kassel im Nacken
Sven Peter

Aufsteiger weiter Zweiter / Meister hat ein Nachholspiel / Ravensburg und Rosenheim Top-Kandidaten für direkten Einzug ins Viertelfinale / Bad Nauheim, Dresden, Weißwasser zittern

Die Mannschaften der Stunde setzten auch am vorletzten Wochenende der DEL2-Hauptrunde die Akzente. Aufsteiger Kassel Huskies hielt mit einem spektakulären 7:5 bei den Eispiraten Crimmitschau den zweiten Rang hinter Hauptrunden-Primus Bietigheim Steelers. Doch Meister Fischtown Pinguins sitzt den Huskies dank des 3:0 gegen den ESV Kaufbeuren im Kampf um die beste Ausgangsposition für die Playoffs hinter Bietigheim weiter im Nacken. „Natürlich wollen wir den zweiten Platz erringen aber bis dahin sind noch drei enorm wichtige und schwierige Partien zu bestreiten“, sagte Bremerhavens Coach Mike Stewart. Bereits am Dienstag steht das Nachholspiel gegen die Löwen Frankfurt an, mit dem 17. Heimsieg in Folge könnten die Seestädter Rang zwei übernehmen. (Foto: Alexander Grimm)

 


Hinter den für das Playoff-Viertelfinale bereits qualifizierten Bietigheim, Kassel, Bremerhaven und Frankfurt wird um jeden Zentimeter für die entscheidende Saisonphase gekämpft. Die Ravensburg Towerstars stoppten mit einem 4:3 in Bietigheim ihre Negativserie von zuvor drei Niederlagen und rückten wieder auf Rang fünf vor. Der garantiert die direkte Qualifikation für die Playoffs genauso wie Rang sechs. Dort stehen noch die Starbulls Rosenheim, die 2:3 beim SC Riessersee verloren. Auf zwei Zähler an Rosenheim herangerückt ist vor allem der EV Landshut durch das 5:2 gegen den EC Bad Nauheim, womit der EVL wieder alle Optionen hat. Toni Krinner feierte seinen ersten Erfolg als verantwortlicher Trainer  an der Bande.

Groß war nach dem Tohubawohu der vergangenen Wochen aber die Freude bei den Garmischern, die die Qualifikation für die Pre-Playoffs vor Augen haben. „Jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und seine Aufgabe top erfüllt. Wir können stolz darauf sein, was die Jungs geleistet haben“, sagte Geschäftsführer Ralph Bader. Prächtig war die Kulisse von 3.800 Zuschauern. Nach dem Abpfiff gab es im Eissportzentrum eine After-Game-Party mit Fans und Mannschaft. „Was unsere treuen Zuschauer alles auf die Beine gestellt haben war schon sensationell. Wir haben ein tolles Verhältnis zu unseren Fanclubs und es ist ein sehr gutes Miteinander“, sagte Bader.

Die letzten Reserven für das Erreichen der Pre-Playoffs mobilisieren müssen die sächsischen  Rivalen Lausitzer Füchse und Dresdner Eislöwen  sowie der EC Bad Nauheim. Alle drei Kontrahenten verloren am Sonntag - die Füchse 1:5 in Frankfurt und der Tabellenelfte Bad Nauheim in Landshut. Die beiden treffen am Freitag in der Lausitz aufeinander. „Jetzt geht es in Weißwasser für uns um alles", sagte EC-Coach Petri Kujala. Zwischen Bad Nauheim und Weißwasser liegt Dresden in der Tabelle. Die deutliche 1:5-Niederlage am Sonntag beim Tabellenvorletzten Heilbronner Falken war ein ordentlicher Wirkungstreffer. „Das Resultat ist für uns sehr deprimierend. Wir hatten das Team in der Vorbereitung auf das Spiel gewarnt, dass Heilbronn in der derzeitigen Phase eine andere Mannschaft ist. Scheinbar hat der eine oder andere Spieler nicht richtig zugehört“, sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch.

40. Spieltag, (Nachholspiel, Dienstag, 24. Februar 2015)

Fischtown Pinguins – Löwen Frankfurt (20.00 Uhr)

51. Spieltag (Freitag, 27. Februar 2015)

Fischtown Pinguins – Starbulls Rosenheim (19.30 Uhr)
SC Riessersee – Löwen Frankfurt (19.30)
Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim  (19.30)
Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau (19.30)
Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken (19.30)
Dresdner Eislöwen – EV Landshut (19.30)
Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren (19.30)

52. Spieltag (Sonntag, 01. März 2015)

EC Bad Nauheim – Ravensburg Towerstars (18.30 Uhr)
Eispiraten Crimmitschau – Fischtown Pinguins (18.30)
Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers (18.30)
Starbulls Rosenheim – Kassel Huskies (18.30)
ESV Kaufbeuren – Dresdner Eislöwen (18.30)
EV Landshut – Lausitzer Füchse (18.30)
Heilbronner Falken – SC Riessersee (18.30)

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