Bremerhaven will in Landshut erneut bestehen – Bietigheim hofft auf Heimsieg
Halbfinale, der zweite Akt: Nach der Auftaktniederlage vom Freitag möchte Landshut die Serie gegen Bremerhaven (Foto: Georg Gerleigner) ausgleichen und mit den Fans im Rücken das 0:2 in der Serie vermeiden. Bremerhaven hofft unterdessen gegen den EVL und seinen frenetischen Anhang bestehen zu können. Auch Meister Bietigheim liegt in seiner Serie gegen Rosenheim hinten und vor heimischer Kulisse soll der Ausgleich her. In der Qualifikationsrunde herrscht unterdessen Lagertrennung: Kaufbeuren erwartet Crimmitschau zum DEL2-Duell, während die Oberligisten unter sich sind.
EVL Landshut – Fischtown Pinguins (17.00 Uhr)
Bremerhaven geht die Mission „Titelgewinn“ mit vollem Elan an: Bereits am Samstag reisten die Seestädter im 865 Kilometer entfernten Landshut an, um am Sonntag keine „Busbeine“ zu haben. Ein erstes Training stand in Niederbayern bereits auf dem Programm und auch am Sonntag steht noch eine kleine Einheit auf dem Programm. Andrew McPherson ist nach abgesessener Sperre bei den Fischtownern wieder im Kader, dafür wird Jaroslav Hafenrichter fehlen. Mike Stewart plant unterdessen eine „Überraschung in der Aufstellung“, mehr wollte der Pinguine-Coach dazu noch nicht preisgeben. Die Gründe nannte er jedoch: „Auf uns kommt wie schon im ersten Spiel eine schwere Aufgabe zu. Landshut ist ein unangenehmer, kompakter Gegner und hier kommen auch noch die Zuschauer als psychologisches Plus dazu. Dennoch hoffen wir, die Serie auf 2:0 stellen zu können.“
Die bisherigen Vergleiche:
04.10.13: Landshut – Pinguins 5:1
31.10.13: Pinguins – Landshut 3:4 (OT)
22.12.13: Landshut – Pinguins 3:6
10.01.14: Pinguins – Landshut 4:3
28.03.13: Pinguins – Landshut 3:2
Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim (18.00)
Mit einer 1:0-Führung in der Serie starten die Starbulls am Sonntag in die Operation- Auswärtssieg im Ellental. Wieviel Selbstvertrauen die Mannschaft von Franz Steer versprüht, wurde bereits beim 5:3-Heimsieg am Freitagabend in Rosenheim offensichtlich: Es war das Spiel der „Special- Teams“, so wie häufig, wenn zwei Spitzenmannschaften aufeinanderprallen. Mahnte noch vor der ersten Begegnung SBR- Coach Franz Steer seine Mannschaft an, keine unnötigen Strafzeiten zu ziehen, so war es nach der Begegnung an Steelers- Trainer Kevin Gaudet, der dieselbe Botschaft an sein Team adressierte.
Franz Steer sendete unterdessen eine Kampfansage ab: „Wir fahren am Sonntag nach Bietigheim und wollen versuchen den nächsten Sieg einzufahren.“. Von einer Favoritenrolle möchte der Rosenheimer Übungsleiter aber nach wie vor nichts wissen. „Von der kannst du dir nichts kaufen“, so der Starbulls Trainer gewohnt lapidar und gab sich betont fokussiert auf die kommende Aufgabe. Aber nicht nur Steer, sondern vor allem auch seine Mannschaft macht einen höchst konzentrierten Eindruck. Bereits im Kathreinstadion zeichnete sich deutlich ab, dass die Oberbayern ihren mit vier Reihen ausgestatteten, breiteren Kader voll zur Geltung bringen möchten. Genau dies soll auch in Bietigheim wieder der Fall sein.
Die bisherigen Vergleiche:
29.09.13: Starbulls – Steelers 2:1 (OT)
22.10.13: Steelers – Starbulls 2:4
01.12.13: Starbulls – Steelers 4:3
03.01.14: Steelers – Starbulls 2:3
28.03.14: Starbulls – Steelers 5:3
Qualifikationsrunde zur DEL2:
Selber Wölfe - Kassel Huskies (18.00 Uhr)
Eine klare Ansage aus Kassel: Mit 3:2 besiegten die Hessen den DEL2-Vertreter aus Kaufbeuren und haben damit schon einmal zwei wichtige Punkte eingefahren, die nicht unbedingt eingeplant werden. Selb hatte unterdessen am Freitag nichts zu bestellen. Nach 60 Minuten stand beim Gastspiel ein 0:6 aus Sicht der Wölfe auf der Anzeige.
EHC Freiburg - Löwen Frankfurt (18.00)
6:0! Frankfurt ließ zum Auftakt der Qualifikationsrunde keine Zweifel an seinen Ambitionen. Der Aufstieg soll her und zwar jetzt. Es war der 49. Sieg im 49. Spiel für die Löwen. Gegner Freiburg lieferte ebenfalls eine starke Leistung ab, führte lange im Sahnpark zu Crimmitschau, zahlte aber am Ende Lehrgeld: Drei Gegentore im Schlussabschnitt bedeuteten ein 3:5 für den EHC.
ESV Kaufbeuren - Eispiraten Crimmitschau (18.00)
Das Duell der DEL2-Clubs: Bereits am zweiten Spieltag treffen Kaufbeuren und Crimmitschau aufeinander. Während die Eispiraten dank eines fulminanten Schlussspurts eine Auftaktniederlage gegen Aufstiegsaspirant Freiburg vermieden, musste sich Kaufbeuren Kassel geschlagen geben. 13 Sekunden vor der Schlusssirene fiel gegen die Hessen der entscheidende Treffer. Dabei zeigt sich, dass beim ESVK die Akkus nicht mehr frisch sind. Zeigten die Joker im ersten Durchgang noch eine starke Leistung, bauten sie zum Ende hin deutlich ab. Coach Uli Egen muss einen Weg finden, seinen Jungs wieder Kraft zu geben. Eine Möglichkeit wäre dieser Satz: Auf eigenem Eis ist Kaufbeuren gegen Crimmitschau in dieser Saison ungeschlagen.
Der 2. Qualifikationsrunden-Spieltag im Überblick:
Selber Wölfe - Kassel Huskies (18.00 Uhr)
EHC Freiburg - Löwen Frankfurt (18.00)
ESV Kaufbeuren - Eispiraten Crimmitschau (18.00)