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Text: DEL2

Continental Cup: Interview mit DEB-Präsident Franz Reindl

Continental Cup: Interview mit DEB-Präsident Franz Reindl
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DEB ReindlFranzReindl: „Bremerhaven hat das Zeug, das Turnier zu gewinnen“

DEB-Präsident Franz Reindl ist optimistisch, dass die Fischtown Pinguins als Gastgeber des Continental Cups sportlich die dritte Runde erreichen können. Das wäre, so Reindl, auch ein gutes Argument dafür, die IIHF von einer dauerhaften Teilnahmeberechtigung für deutsche Zweitligisten zu überzeugen.

Franz Reindl, die Fischtown Pinguins sind Ausrichter eines Zweitrunden-Turniers im Continental Cup. Welche Bedeutung hat der Wettbewerb im internationalen Kalender?

Franz Reindl: Der Continental Cup ist ein großer Clubevent mit Tradition. Damit hat er für die Teilnehmer auch eine große Bedeutung. Natürlich ist die Champions Hockey League wieder eingeführt worden. Dennoch bleibt der Continental Cup ein fester Bestandteil im internationalen Kalender. Der Anreiz, den Titel zu holen, wurde schließlich noch erhöht. Der Sieger erhält einen Platz in der CHL.


Die Fischtown Pinguins gehen wie zuvor schon der EV Landshut als Zweitligist in dieses Turnier. Landshut schaffte den Sprung in die 3. Runde. Welche Chancen räumen Sie den Pinguins ein?

Reindl: Es sind interessante Mannschaften dabei wie Tilburg und Belfast. Vor allem die Giants haben einen sehr starken Kader, sie sind eine große Herausforderung. Aber ich glaube, dass Bremerhaven das Zeug dazu hat, dieses Turnier zu gewinnen.

IIHF-Vertreter Hans Dobida, Chairman des Turniers in Bremerhaven, erklärte, dass es in Zukunft keine Zweitligisten im Continental Cup mehr geben wird. Dennoch will die DEL2 weiterhin dabei sein, um auch einen Anreiz für die Meisterschafts-Entscheidung zu haben. Kann man in weiteren Gesprächen doch eine Lösung pro DEL2 finden?

Reindl: Zunächst muss man einmal festhalten, dass die Regularien sind wie sie sind und eine Teilnahme von Zweitligisten nicht mehr zulassen. Natürlich sind die Zeiten auch schwieriger geworden, weil dem Continental Cup mit der CHL eine Konkurrenz entstanden ist. Aber ich habe von der IIHF auch gehört, dass die Vorbereitungen des Turniers in Bremerhaven auf einem Topniveau sind – auch dank des Organisationstalents eines Alfred Prey. Das freut mich insbesondere deswegen, weil das auch erstklassige Werbung für uns als Gastgeber der IIHF-WM 2017 ist. Grundsätzlich gibt es kein besseres Argument als sportlichen Erfolg. Deswegen hoffe ich, dass Bremerhaven wie zuvor Landshut das Turnier gewinnt und die dritte Runde erreicht. Und dann greifen wir noch einmal an.

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