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DEL2 geht mit Bayern-Kracher auf die Zielgerade

DEL2 geht mit Bayern-Kracher auf die Zielgerade
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Starbulls erwarten Spitzenreiter Landshut / Brisanz im Mittelfeld zwischen Pinguins und Towerstars / Riessersee will mit Eislöwen gleich ziehen

Mit dem Kracher auf die Zielgeraden: Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn sich am 35. DEL2-Spieltag Verfolger Starbulls Rosenheim und Tabellenführer EV Landshut ihr prestigeträchtiges Treffen liefern werden. Um mit den Niederbayern wieder auf Augenhöhe zu kommen, brauchen die Oberbayern den Dreier. Im dicht gestaffelten Mittelfeld dürfte das Duell des Dritten Ravensburg bei den Fischtown Pinguins den meisten Zündstoff bergen. Derweil Meister Bietigheim in der Lausitz drei der noch möglichen 30 Zähler einfahren will, hofft Riessersee in Dresden auf ein Erfolgserlebnis, um mit den Sachsen nach Punkten gleich zu ziehen. Neuling Bad Nauheim braucht im Kampf um einen Playoff-Platz gegen Kaufbeuren den Sieg ebenso wie die Eispiraten Crimmitschau, die sich durch einen Erfolg in Heilbronn gar zu gern des Schlussplatzes schnellstmöglich wieder entledigen würden.


Dresdner Eislöwen - SC Riessersee (16.00 Uhr)

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2014 empfangen die Dresdner Eislöwen mit dem SC Riessersee ein Team, das sich gar zu gern noch etwas Luft nach unten verschaffen würde. Dies zumal sich die Garmischer durch ihren Sieg zuletzt bis auf drei Zähler an die Eislöwen auf Rang sechs heranpirschen konnten. Die Oberbayern starten in der Sachsenmetropole einen wahren Auswärtsmarathon: Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen stehen in fremden Gefilden an. In Dresden tat sich der SCR indes immer schwer, aus den letzten sechs Spielen sprang nur ein Sieg bei den heimstarken Sachsen heraus. Auf Seiten der Eislöwen erlebt Patrick Cullen seine Heimpremiere. Der amerikanische Stürmer wird die Blau-Weißen in den nächsten drei Partien verstärken. Gegen den SCR erwartet Eislöwen-Trainer Popiesch eine sehr intensive Partie: „Die Mannschaft spielt eine gute Saison, präsentiert sich immer sehr kompakt." Einen 6:1-Heimsieg konnten die Eislöwen in dieser Saison dennoch schon feiern. „Ich denke allerdings, dass die Höhe des Erfolges am Ende nicht dem Spielverlauf entsprach", relativiert Popiesch.

Die bisherigen Ergebnisse:
29.09.: Riessersee - Eislöwen 2:1
31.10.: Riessersee – Eislöwen 5:3
20.11.: Eislöwen – Riessersee 6:1

Lausitzer Füchse - Bietigheim Steelers (17.00)

Not mach erfinderisch: Weil Füchse-Trainer Dirk Rohrbach für das Heimspiel gegen den Meister mit Markus Lehnigk (Hüfte) und Pavel Brendl (Hand) zwei wichtige Stürmer fehlen, wird Casey Pierro-Zabotel kurzfristig reaktiviert. Zwar war der Vertrag mit dem Kanadier zum 31. Dezember aufgelöst worden, da der Angreifer aber ohnehin erst am kommenden Freitag die Heimreise antreten wollte, läuft er gegen Bietigheim noch einmal für die Füchse auf. Eventuell wird er auch noch beim wichtigen Auswärtsspiel in Bad Nauheim am Dienstag dabei sein. Das hängt davon ab, wie sich die Situation mit Lehnigk und Brendl weiterentwickelt. Fehlen werden gegen den amtierenden Meister auch Jonathan Boutin und Robert Bartlick. Boutin macht planmäßig Platz für Dustin Strahlmeier. Verteidiger Bartlick dürfte mit einem Sehnen-Riss im Bein bis zum Ende der Hauptrunde ausfallen. Die „Eisenmänner“ wollen nach der ärgerlichen Penalty-Niederlage gegen Rosenheim zum dritten Mal in dieser Saison gegen Weißwasser gewinnen. Fehlen werden dabei Matt McKnight und David Wrigley.

Die bisherigen Ergebnisse:
29.09.: Steelers - Füchse 5:1
05.11.: Füchse - Steelers 2:3
29.11.: Steelers - Füchse 3:4

Fischtown Pinguins - Ravensburg Towerstars (17.00)

Die Nordsee ist für die Oberschwaben ziemlich oft eine Reise wert: Denn in Bremerhaven gab es so manches Mal für den Tabellen-Dritten etwas zu holen – wenn denn die Emotionen im Griff bleiben und das erste Drittel wegen der langen Anfahrt nicht verschlafen wird. Das ist nicht unbedingt  einfach, bei einer Reise, die 03.00 Uhr in der Nacht zum Samstag gestartet ist. Doch der Sieg zuletzt gegen Dresden hat den Towerstars nicht nur wertvolle Punkte gegen einen scharfen Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze beschert, sondern vor allem auch Selbstvertrauen. Besonders der Umstand, dass alle drei Sturmreihen getroffen haben, macht Ravensburg Mut und könnte zum entscheidenden Faktor werden. Zumal, wenn sich – wie zuletzt so oft – die Top-Reihen weitestgehend neutralisieren. Auf Seiten der Gäste tritt zwar der neue Try-out-Stürmer Stefan Chaput die Reise in den hohen Norden an, ob er aber dabei sein kann, ist noch offen. Bei den Pinguins fehlen weiterhin Dejdar, Beck und Kosick. Nach zuletzt vier Siegen in fünf Partien wollen die Pinguine ihren ersten Saisonerfolg gegen die Towerstars perfekt machen. Dabei dürfen sich die Norddeutschen wieder der Unterstützung ihrer Fans sich sein. In der Seestadt freut man sich vor allem auf Radek Krestan, der seine Karriere in Bremerhaven begonnen hat und der noch immer einen großen Freundeskreis bei den Pinguins-Fans hat.

Die bisherigen Ergebnisse:
11.10.: Ravensburg – Fischtown 2:1
02.11.: Fischtown – Ravensburg 2:3 (SO)
06.12.: Ravensburg – Fischtown 3:2 (SO)

Starbulls Rosenheim - EVL Landshut (18.00)

Derbytime die Vierte! Gleich zu Beginn des neuen Jahres kommt es im Rosenheimer Kathreinstadion zu einem Knaller der besonderen Art. Mit dem EVL Landshut gastiert der Tabellenführer beim Tabellenzweiten in Rosenheim. Nach wechselseitiger Tabellenführung beider Teams im vergangenen Jahr, haben nun die Oberbayern mit einem Sieg wieder die Chance nach Punkten mit den Niederbayern gleichzuziehen und auch das neue Jahr ganz in den Bann dieses Fernduells der besonderen Art zu stellen. Natürlich wird dieses Spiel wieder ausverkauft sein und selbstverständlich fiebern beide Fanlager diesem Ereignis wieder entgegen. Noch haben die Starbulls in der diesjährigen Derby-Bilanz mit 2:1 Siegen und 12:7 Toren die Nase vorn, ein Umstand den die Rot-Weißen von Trainer Jiri Ehrenberger natürlich nicht auf sich sitzen lassen wollen.  Zumal die Oberbayern nicht nur die letzten beiden Partien, sondern vor allem zuletzt jene in der Dreihelmenstadt für sich entscheiden konnten. Ein Fakt, der zusätzlich für Brisanz sorgen dürfte.

Die bisherigen Ergebnisse:
29.09.: Landshut – Starbulls 4:2
25.10.: Starbulls – Landshut 4:3
08.12.: Landshut – Rosenheim 2:4

Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau (18.30)

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schließlich sind noch immer 30 Punkte zu vergeben. Und so haben sowohl das Schlusslicht als auch die Falken die Playoffs noch nicht ganz abgeschrieben. Dafür muss in einem Sechs-Punkte-Spiel aber ein Dreier her. Kurzfristig würden die Eispiraten die Rote Laterne natürlich am liebsten so schnell wie möglich wieder los werden. Dafür braucht es aber für das in fremden Gefilden mit 15 Niederlagen schwächste Team den dritten Auswärtssieg. Ein Hoffnungsschimmer: Zwar unterlagen die Eispiraten bis dato zwei mal gegen die Falken, doch liegt man in der Torwertung mit 13:12 hauchdünn vorn. Bei den Falken fehlen Steven Bär, Marco Habermann und Frantisek Mrazek. Dafür gibt Yannis Walch sein Heimdebüt. Den ersten Einsatz hatte der mit einer Förderlizenz ausgestattete Jungadler bereits am Freitag gegen Landshut.

Die bisherigen Ergebnisse:
22.09.: Falken – Eispiraten 4:3
25.10.: Eispiraten – Falken 2:4
08.12.: Eispiraten – Falken 8:4

EC Bad Nauheim – ESV Kaufbeuren (18.30)

Nachdem die direkten Konkurrenten der Bad Nauheimer um den achten Playoff-Platz ebenfalls am Freitag verloren haben, ist die Konstellation vor dem Heimspiel gegen Kaufbeuren für die Mittelhessen im Grunde genommen unverändert. Ärgerlich vor allem deshalb, weil sich das Team aus der Wetterau zuletzt beim SCR etwas ausgerechnet hatte: „Wir hätten in Garmisch Boden gut machen können, die Chancen hatten wir", sagt Interimscoach Daniel Heinrizi, der auch gegen die Allgäuer sowie am Dienstag gegen Weißwasser an der Bande stehen wird. „Jetzt müssen wir gegen beide Heimgegner punkten, sonst wird es sehr schwer", so Heinrizi, der am Samstag ein klärendes Gespräch mit dem zuletzt ausgemusterten Kevin Lavallee geführt hat. „Er wird nächste Woche wieder im Training sein und kann sich dann empfehlen", sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein, der sich intensiv um die Verpflichtung eines neuen Headcoaches kümmert. Nächste Woche soll der Nachfolger von Frank Carnevale gefunden sein. Bis dahin will das Team seinem neuen Vorgesetzten die bestmögliche Ausgangslage im Kampf um Platz acht - am besten mit zwei Siegen - bescheren.

Die bisherigen Ergebnisse:
25.10.: Bad Nauheim – Kaufbeuren 6:2
29.11.: Kaufbeuren – Bad Nauheim 3:4 (SO)

Der 35. DEL2-Spieltag im Überblick:

Dresdner Eislöwen - SC Riessersee (16.00 Uhr)
Lausitzer Füchse - Bietigheim Steelers (17.00)
Fischtown Pinguins - Ravensburg Towerstars (17.00)
Starbulls Rosenheim - EVL Landshut (18.00)
Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau (18.30)
EC Bad Nauheim – ESV Kaufbeuren (18.30)

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