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DEL2-Mannschaften am Sonntagabend in Torlaune

Heilbronn bleibt mit Derbysieg an der Tabellenspitze /Weißwasser feiert Derbyerfolg / Erneuter Hattrick von Tyler Gron bringt Sieg für Bayreuth / Dresden und Bad Tölz mit Erfolgen in der Overtime / Kassel und Ravensburg bejubeln Heimsiege

DEL2-Mannschaften am Sonntagabend in Torlaune
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Der 15. Spieltag ist beendet und dabei zeigten sich die DEL2-Clubs in bester Torlaune. Insgesamt 53  Treffer erzielten die Teams. Dies macht einen Schnitt von 7,6 Toren pro Partie. Im Vergleich: In der vergangenen Spielzeit lag der Gesamtschnitt bei 6,8 Toren pro Spiel.

Heilbronner Falken – Bietigheim Steelers

Die Zuschauer in der ausverkauften Kolbenschmidt-Arena sahen bereits nach 24 gespielten Sekunden das erste Powerplay der Falken, da Steeler Eric Stephan wegen Haltens in die Kühlbox musste. Die Hausherren agierten druckvoll und Stefan Della Rovere fälschte die Scheibe zum 1:0 ab (2). Kurz darauf hatten die Bietigheimer eine Kontermöglichkeit, aber Falken-Goalie Matthias Nemec war zur Stelle. Die Käthchenstädter verbuchten weitere gute Möglichkeiten, konnten die Scheibe aber nicht im Tor von Cody Brenner unterbringen. Wegen übertriebener Härte kassierten Bietigheims René Schoofs und Falke Michael Knaub jeweils eine Strafe. Die Mannschaften waren gerade wieder komplett, da sorgte Frédérik Cabana für den Ausgleichstreffer (9.) der Schwaben. In Folge hatten beide Teams Torgelegenheiten. Yannik Valenti versuchte Heilbronn in Front zu bringen, scheiterte aber knapp. Kurz darauf fiel dann der nächste Treffer. In der 16. Minute netzte Falken-Kapitän Derek Damon das Spielgerät zur Führung ein. Nach einem Check an Bietigheims Matt McKnight musste der Stürmer verletzt vom Eis und er konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Mit dem 2:1-Zwischenstand ging es dann in die Pause. Im Mittelabschnitt hatten die Gäste in der 23. Minute eine Chance, aber der Alleingang war nicht von Erfolg gekrönt, da Heilbronns Schlussmann den Versuch parierte. Die Hausherren agierten torgefährlich und das mit Erfolg. In Minute 26 reagierte Alexander Nikiforuk goldrichtig und markierte das 3:1. Auch in der folgenden Spielzeit hatten die Falken gute Toraktionen. Eine davon nutzte Damon zum 4:1 (31.). Bietigheim versuchte zu verkürzen – aber ohne Erfolg. Somit ging es mit dem Drei-Tore-Vorsprung in die letzte Pause. Im Schlussdrittel verpassten es die Hausherren ihre Chancen zu nutzen. Die gefährlichen Kontermöglichkeiten der Bietigheimer vereitelte Falken-Goalie Nemec. Somit sicherte sich Heilbronn den 4:1-Sieg im Derby und bleibt damit an der Tabellenspitze.

Steelers-Coach Hugo Boisvert: „Wir haben derzeit viele Probleme Tore zu schießen. Der Ausfall von Matt McKnight tat uns richtig weh. Die Jungs haben gekämpft, darauf bin ich stolz.“

Falken-Cheftrainer Alexander Mellitzer: „Ich bin besonders stolz auf meine Jungs. Ich war mit der Laufbereitschaft sehr zufrieden. Und gerade die jungen Spieler haben dem Druck vor der tollen Kulisse Stand gehalten.“

Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau

Offensiv ging es in das Derby und es waren noch nicht einmal drei Minuten gespielt, als das erste Tor fiel. Fuchs Mike Hammond gewinnt das Bully und Clarke Breitkreuz nutzte einen Rebound zur Führung der Hausherren. Die Eispiraten ließen sich von dem Tor nicht beirren und nur 39 Sekunden später markierte Ole Olleff den Ausgleich. Crimmitschau versuchte nachzulegen, aber Weißwasser verteidigte gut. Die Füchse nutzten eine weitere Chance und Jordan George schoss die Lausitzer wieder in Front (7.). In Folge verbuchten die Gäste weitere gute Möglichkeiten, aber Felix Thomas, Adrian Grygiel und André Schietzold scheiterten an Füchse-Goalie Mac Carruth. Somit ging es mit dem 2:1 in die Pause. Auch im Mitteldrittel gab es auf beiden Seiten gute Torgelegenheiten, lange Zeit blieb es aber bei der knappen Führung der Weißwasseraner. In der 30. Minute fiel dann durch Eispirat Patrick Pohl der Ausgleich. Mit einem Doppelschlag binnen 35 Sekunden ließen die Lausitzer ihre Fans jubeln. Zunächst brachte Sebastian Streu die Hausherren in Front, bevor Darcy Murphy den Spielstand auf 4:2 erhöhte (36.). In Folge versuchte Crimmitschau zu verkürzen, aber am Schlussmann der Füchse war kein Vorbeikommen. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber gingen die Mannschaften in die Kabinen. Im Schlussdrittel übernahmen die Lausitzer immer mehr das Spielgeschehen. In der 48. Minute netzte Breitkreuz die Scheibe zum 5:2 ein und Mychal Monteith machte mit seinem Treffer in Minute 56 den 6:2-Derbyerfolg perfekt.   

Eispiraten-Cheftrainer Daniel Naud: „Wir hatten einen guten Start und hätten in Führung gehen müssen. Im Powerplay hatten wir gute Chancen, waren aber nicht hungrig genug. Unsere Chancenverwertung war heute mangelhaft. Die zwei Tore im Mitteldrittel haben uns weh getan. Wir hatten nach unserer Statistik 41:27 Torschüsse, aber Weißwasser hatte mit Mac Carruth einen sehr guten Torhüter. Er hat großen Anteil an den drei Punkten. Es tut weh, weil es eben auch ein Derby war.“

Füchse-Coach Corey Neilson: „Es war eine großartige Atmosphäre. Die Zuschauer waren laut und es war toll. Crimmitschau hat uns im ersten Drittel immer wieder vor Probleme gestellt. Die Kids hatten heute viel Eiszeit. Im zweiten Drittel waren wir etwas fahrig, aber die Atmosphäre und Energie des Publikums haben uns geholfen. Im letzten Drittel konnten wir die Kontrolle übernehmen. Mac Carruth hat sehr gut gehalten. Es gehört ja zu unserem System, dass die Schüsse nur von der blauen Linie zugelassen werden sollen. Manchmal kassiert er dann ein dummes Tor, aber hält im Gegenzug die unhaltbaren.“

Die Ergebnisse im Überblick:

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