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Den Steelers reicht ein starkes erstes Drittel

Den Steelers reicht ein starkes erstes Drittel
DEL2

02.01.15 Spielbericht RosenheimFischtown LudwigSchirmerSpitzenreiter gewinnt gegen die Füchse mit 6:2 / Kassel dreht Spiel in Bad Nauheim und bleibt Zweiter / Siebter Sieg in Folge für Frankfurt / Rosenheim siegt in Overtime

Das Jahr 2015 begann in der DEL2 spektakulär. Tabellenführer Bietigheim Steelers siegte dank eines starken ersten Drittels im Spitzenspiel mit 6:2 gegen den Dritten Lausitzer Füchse und baute den Vorsprung an der Spitze auf Kassel auf 17 Punkte aus. Die Huskies feierten im Derby in Bad Nauheim nach einem 0:2-Rückstand ein großartiges Comeback und siegten mit 3:2 19 Sekunden vor Ende der Verlängerung. Die Löwen Frankfurt verbesserten sich auf den dritten Platz dank eines 6:3 gegen den EV Landshut und dem siebten Sieg in Folge. Hinter den Füchsen etablierte sich der SC Riessersee als Fünfter mit dem 6:3 gegen die Ravensburg Towerstars. Die Starbulls Rosenheim kommen langsam wieder in die Spur dank eines 3:2-Sieges nach Verlängerung in einem spannenden Duell mit Meister Fischtown Pinguins (Foto: Ludwig Schirmer). Die Dresdner Eislöwen hatten ebenfalls einen Start nach Maß ins neue Jahr mit einen 4:3 bei den Heilbronner Falken. Und die Eispiraten Crimmitschau feierten einen 4:2-Sieg gegen den ESV Kaufbeuren.


Starbulls Rosenheim – Fischtown Pinguins 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)

Die Starbulls Rosenheim kommen dank immer weiter wachsender Nervenstärke langsam wieder in die Spur. Die Mannschaft von Trainer Franz Steer setzte sich nach einer guten Leistung in einem intensiv geführten Duell mit dem Meister durch Tyler McNeelys Powerplay-Tor sechs Sekunden vor Ende der Verlängerung durch. Schon das bayrische Derby vor dem Jahreswechsel gegen Riessersee hatten die immer wieder durch Ausfälle gebeutelten Starbulls 3:2 im Shootout gewonnen. Mit dem dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen bleibt Rosenheim dicht an den Playoff-Plätzen. Meister Fischtown will auswärts derzeit einfach kein Sieg gelingen. Für die Mannschaft von Trainer Mike Stewart war es die fünfte Auswärtsniederlage in Folge. Immerhin rettete Andrew McPherson den Pinguins in einem dramatischen Finish mit seinem Tor vier Sekunden vor dem Ende einen Zähler.  
Tore: 1:0 Marinus Kritzenberger (7:53), 1:1 Brock Hooton (37:11), 2:1 Manuel Edfelder (46:54), 2:2 Andrew McPherson (59:56), 3:2 Tyler McNeely (64:54/PP1)
Zuschauer: 2.001

Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse 6:2 (4:0, 1:2, 1:0)

Der Spitzenreiter brannte zum Jahresauftakt ein Feuerwerk ab. Innerhalb von sechs Minuten  legte die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet mit vier Toren den Grundstein zum ersten Sieg des Jahres und zum zweiten in Folge. Gaudet hatte anders als beim 4:1 in Dresden einen Tag vor Sylvester, als nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen, wieder etwas mehr personelle Möglichkeiten. Und Neuzugang Frederik Cabana, der von den Hamburg Freezers kam, erzielte in seinem ersten Spiel mit dem 1:0 auch gleich sein erstes Tor für die Steelers. Ungewöhnlich am Sieg war die Tatsache, dass die Gastgeber gleich im ersten Drittel für die Vorentscheidung sorgten. Beim 5:2 gegen Dresden oder 5:3 gegen Riessersee hatte Bietigheim in starken Schlussdritteln den Spieß umgedreht. Die Steelers vergrößerten den Vorsprung auf den ersten Verfolger auf den ersten Verfolger Kassel auf 17 Punkte. Für die auswärtsstarken Füchse war das erste Drittel ein Desaster. Die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach, die bis Ende Januar ohne den verletzten Team-Topscorer Jonas Johannsson auskommen muss, hatte zuvor drei Auswärtssiege in Folge gefeiert und war in acht der letzten neun Gastspiele als Sieger vom Eis gegangen. 
Tore: 1:0 Frederik Cabana (6:41), 2:0 David Wrigley (8:12), 3:0 Jason Pinizzotto (10:08), 4:0 Benjamin Kronawitter (11:46), 4:1 André Mücke (27:09/PP1), 4:2 Scott King (31:57/SH1), 5:2 Robin Just (36:56/PP2), 6:2 Jason Pinizzotto (56:04)
Zuschauer: 3.416

EC Bad Nauheim – Kassel Huskies 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) OT

Zweieinhalb Drittel drohte den Kassel Huskies die dritte Niederlage in Folge. Doch dann vollbrachte die Mannschaft von Trainer Rico Rossi im hessischen Derby ein Husarenstück. 19 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung erzielte Matt Tomassoni den umjubelten Siegtreffer für die Nordhessen, die damit nach zwei Enttäuschungen in Bremerhaven (4:6) und gegen Frankfurt (2:5) wieder obenauf sind und den zweiten Platz verteidigten. Für die Gastgeber aus Bad Nauheim war die Wende im Kampf um die Playoff-Plätze ein Schock. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala verpasste den vierten Heimsieg in Folge und hat nach der dritten Niederlage gegen Kassel als Zehnter nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Starbulls Rosenheim.
Tore: 1:0 Dusan Frosch (2:53/PP1), 2:0 Tim May (7:02), 2:1 Sebastian Alt (50:39), 2:2 Manuel Klinge (55:21), 2:3 Matt Tomassoni (64:41)
Zuschauer: 4.270

Löwen Frankfurt – EV Landshut 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)

Der Tag begann für die Löwen Frankfurt perfekt und endete wie im Bilderbuch. Der Aufsteiger aus Hessen gab zunächst die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Trainer Tim Kehler bis 2016 bekannt und stürmte am Abend zum siebten Sieg in Serie. Der Grundstein gegen den EV Landshut war ein starkes erstes Drittel und eine erneut gute Leistung von Goalie Antti Ore. Der von HIFK Helsinki ausgeliehene Finne wird den Löwen noch bis zum 31, Januar als Vertreter des noch verletzten US-Amerikaners Bryan Hogan zur Verfügung stehen. Frankfurt verbesserte sich mit 58 Zählern auf den dritten Platz und ist nun punktgleich mit den Kassel Huskies. Einen Dämpfer hingegen mussten die Landshuter hinnehmen, die zum Jahresabschluss noch einen 1:3-Rückstand in ein 4:3 nach Verlängerung bei den Lausitzer Füchsen drehten und dort den dritten Sieg in Folge feierten.
Tore: 1:0 Ken Magowan (13:23/PP1), 2:0 Nick Mazzolini (14:40/PP1), 3:0 Richard Mueller (15:51), 3:1 Paul-John Fenton (20:22/PP1), 4:1 Marc Schaub (39:39/SH1), 5:1 Clarke Breitkreuz (48:43/PP1), 5:2 Patrick Jarrett (49:53), 6:2 David Elsner (51:16/PP1), 6:3 Patrick Jarrett (57:37/PP1)
Zuschauer: 5.114

Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 3:4 (0:0, 1:3, 2:1)

Nach drei Niederlagen in Folge zum Jahresabschluss und dem Verlust von Topscorer Kris Sparre an die Düsseldorfer EG feierten die Dresdner Eislöwen einen dringend benötigten Start nach Maß. In einem lebhaften Duell mit dem Tabellenschlusslicht legte die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch im zweiten Drittel den Grundstein zum Sieg. Damit kletterten die Eislöwen wieder um einen Rang auf Position sechs. Die Heilbronner Falken zeigten sich gegenüber dem 0:8 in Crimmitschau stark verbessert. Der Mannschaft von Trainer Gerd Wittmann fehlte nicht viel zu einem Erfolgserlebnis. Dennoch stand am Ende die 17. Niederlage in den vergangenen 18 Spielen.
Tore: 0:1 Vincent Schlenker (23:17), 0:2 Carsten Gosdeck (30:01/EA), 1:2 Marcel Kurth (34:41), 1:3 Arturs Kruminsch (37:26), 2:3 Fabian Krull (44:23/PP2), 2:4 Feodor Boiarchinov (55:13), 3:4 Marcel Kurth (56:00)
Zuschauer: 1.268

Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)

Die Saison hat noch ein paar Spiele. Wenn die Eispiraten an Konstanz gewinnen, kann vielleicht noch etwas in Richtung Playoffs gehen. Die Mannschaft von Trainer Chris Lee feierte mit dem Sieg gegen den Vorletzten aus Kaufbeuren den dritten Heimsieg in Folge und den vierten in den vergangenen fünf Auftritten im Sahnpark. Ein Spaziergang wie beim 8:0 vor dem Jahreswechsel gegen Heilbronn war es für die Eispiraten diesmal nicht.  Denn der ESVK wehrte sich wie schon zuletzt in Bremerhaven. Doch die Mannschaft von Trainer Kari Rauhanen konnte am Ende erneut nichts Zählbares mitnehmen und kassierte die siebte Niederlage in Folge. 
Tore: 1:0 Alexander Hutchings (3:27), 2:0 Ralf Rinke (21:08), 2:1 Max Schmidle (31:12), 3:1 Jamie MacQueen (31:44), 3:2 Max Schmidle (46:27), 4:2 Martin Heinisch (48:10)
Zuschauer: 2.778

SC Riessersee – Ravensburg Towerstars 6:3 (2:0, 3:3, 1:0)

Ein starkes erstes Drittel war die Basis für den Wunschstart der Garmischer. Die Mannschaft von Trainer Toni Krinner hielt den fünften Tabellenplatz und hat nur fünf Punkte Rückstand auf den zweiten Kassel Huskies. Basis für diese bisher tolle Saisonbilanz ist die Konstanz des SC Riessersee trotz personeller Probleme. In den vergangenen elf Spielen gab es nur zweimal keine Punkte. Bei den Ravensburgern wechseln sich Licht und Schatten ab. Einer guten Vorstellung daheim folgte eine Enttäuschung auswärts. Ein dreifacher Torschütze Radek Krestan war zu wenig am Freitag, die Mannschaft von Trainer Daniel Naud musste die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Auswärtsspielen hinnehmen. 
Tore: 1:0 Lubor Dibelka (3:17/PP1); 2:0 Tim Regan (8:49), 3:0 Tim Regan (24:27), 3:1 Radek Krestan (27:10/SH1), 3:2 Radek Krestan (28:28), 4:2 Maximilian Kastner (30:33/PP1), 5:2 Mark Kosick (31:07), 5:3 Radek Krestan (33:59), 6:3 Andreas Pauli (59:20/EN)
Zuschauer: 2.526

Der 33. Spieltag (Freitag, 02. Januar 2015)

Starbulls Rosenheim – Fischtown Pinguins 3:2(1:0, 0:1, 1:1, 1:0) OT
Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse 6:2 (4:0, 1:2, 1:0)
EC Bad Nauheim – Kassel Huskies 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) OT
Löwen Frankfurt – EV Landshut 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 3:4 (0:0,1:3, 2:1)
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)
SC Riessersee – Ravensburg Towerstars 6:3 (2:0, 3:3, 1:0)

Der 34. Spieltag (Sonntag, 04. Januar 2015)

Fischtown Pinguins – EC Bad Nauheim (17.00 Uhr)
Dresdner Eislöwen – Starbulls Rosenheim (17.00)
Kassel Huskies – SC Riessersee (17.00)
EV Landshut – Eispiraten Crimmitschau (17.00)
Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken (17.00)
ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers (18.30)
Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt (18.30)

Der 35. Spieltag (Dienstag, 06. Januar 2015)

Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren (17.00 Uhr)
Kassel Huskies – Lausitzer Füchse (19.30)
Löwen Frankfurt – Eispiraten Crimmitschau (19.30)
Bietigheim Steelers – EV Landshut (19.30)
Fischtown Pinguins – Ravensburg Towerstars (20.00)
Heilbronner Falken – SC Riessersee (20.00)

(Mittwoch, 19. November 2014/16.00)

Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim 2:3 OT

Der 36. Spieltag (Freitag, 09. Januar 2015)

ESV Kaufbeuren – Löwen Frankfurt (19.30 Uhr)
Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim (19.30)
Heilbronner Falken – EV Landshut (20.00)
Eispiraten Crimmitschau – Kassel Huskies (20.00)
Ravensburg Towerstars – Dresdner Eislöwen (20.00)
SC Riessersee – EC Bad Nauheim (20.00)

Der 37. Spieltag (Sonntag, 11. Januar 2015)

EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse (16.00 Uhr)
Starbulls Rosenheim – Ravensburg Towerstars (17.00)
Kassel Huskies – Heilbronner Falken (17.00)
Dresdner Eislöwen – ESV Kaufbeuren (17.00)
EV Landshut – SC Riessersee (17.00)
Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers (18.30)

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