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Der Meister kehrt mit „Riesenerfolg“ zurück in den Liga-Alltag

Der Meister kehrt mit „Riesenerfolg“ zurück in den Liga-Alltag
DEL2

DEL2-Meister Fischtown Pinguins lieferte am Wochenende im Continental Cup ein perfektes Heimturnier ab und qualifizierte sich für die dritte Runde in Ritten. In Südtirol spielt die Mannschaft von Trainer Mike Stewart vom 21. bis 23. November um die Teilnahme am Finalturnier um den Titel (9. bis 11. Januar 2015). Abgesehen davon betrieben die Norddeutschen beste Werbung für einen Erhalt des Startplatzes für den DEL2-Meister.

Als die erfolgreiche Qualifikation für das Halbfinal-Turnier in Ritten, gab Meistertrainer Mike Stewart seinen Spielern erst einmal zwei Tage frei. „Für unsere Mannschaft ist das Weiterkommen ein Riesenerfolg. Wir haben damit bewiesen, dass wir uns auch international sehen lassen können. Mein Team hat, besonders im Finale gegen Belfast, eine hervorragende Leistung abgeliefert“, sagte Stewart nach dem Heimturnier. Mit drei Siegen in der Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz gegen ZSKA Sofia (6:2), die Tilburg Trappers (4:0) und den Turnierfavoriten Belfast Giants (4:2) zog der DEL2-Titelträger in die Runde der letzten acht Mannschaft im Continental Cup ein.


In Ritten, das vis a vis der spektakulären Dolomiten-Kulisse mit Gebirgsformationen wie Schlern oder Rosengarten Gruppe liegt, kämpfen die Pinguins vom 21. bis 23. November gegen Yertis Pawlodar  (Kasachstan), Gastgeber Ritten Sport (Italien) und Herning Blue Fox (Dänemark) um den Einzug in das Super Final (9. bis 11. Januar 2015). Damit hat der Club aus Bremerhaven als einziges deutsches Team das Weiterkommen auf internationaler Bühne realisiert und auch Werbung für die zweithöchste Klasse im deutschen Eishockey betrieben. "Eine tolle Leistung von Bremerhaven. Ein verdienter Einzug in die nächste Runde. Auch die exzellente Turnierorganisation stellt Visitenkarte für das Deutsche Eishockey dar“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl.

Clubs und Verantwortliche würden den Startplatz für den DEL2-Meister gerne erhalten, der internationale Verband IIHF hat dies aber nicht weiter vorgesehen. "Zunächst muss man die Fischtown Pinguins beglückwünschen. Sie haben ein qualitativ hochwertiges Turnier gespielt und haben dies zu Recht gewonnen. Gleichzeitig wurde das Turnier perfekt organisiert und umgesetzt, ein Beweis für die Leistungsfähigkeit der DEL2-Clubs", sagte auch DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. "Leider ist in den aktuellen Planungen auf Seiten des internationalen Verbandes eine Teilnahme eines deutschen Zweitligisten nicht mehr vorgesehen. Inwiefern dies endgültig ist und inwiefern wir Alternativen anbieten können, ist jedoch noch nicht abschließend besprochen", erklärte Rudorisch.

Die Pinguins müssen nun wieder den Focus auf die Liga richten. Dort hat man nach zuletzt zwei Punkten aus fünf Spielen Nachholbedarf. Und die Gegner sind nicht von Pappe. Am Freitag kommt der bärenstarke Aufsteiger Kassel Huskies, derzeit Tabellendritter. Am Sonntag folgt das Gastspiel bei den aufstrebenden Dresdner Eislöwen . „Wir hoffen, dass wir die positiven Momente mit in die Liga nehmen und unser zuletzt kleines Tief wieder ausgleichen können. Die Mannschaft hat am Wochenende gezeigt, zu welchen Leistungen sie im Stande ist“, sagte Teammanager Alfred Prey.

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