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Derby in Dresden toppt den 30. Spieltag

Derby in Dresden toppt den 30. Spieltag
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26.12.14 Vorschau DresdenRiessersee RobinTrettinEislöwen haben gegen die Füchse eine Rechnung offen / Wie reagiert Bietigheim auf die zwei Niederlagen? / Starbulls wollen endlich die Wende

Einen Tag Ruhe und Besinnlichkeit – dann wurde die Spannung in der DEL2 schon wieder für den 30. Spieltag aufgebaut. Ganz besonders in Dresden (Foto: Robin Trettin), wo das Schlagerspiel gegen den sächsischen Rivalen Lausitzer Füchse steigt. Und die Eislöwen haben noch eine Rechnung, die 2:6-Heimniederlage am 31. Oktober war schmerzhaft. Spannend wird zudem sein, wie sich Spitzenreiter Bietigheim nach nunmehr zwei Niederlagen in Folge gegen die Eispiraten Crimmitschau präsentiert. Und die Starbulls Rosenheim wollen der langen Misere mit einem Sieg gegen den EC Bad Nauheim nun endlich ein Ende setzten.


Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau (17.00 Uhr)

Trainer Kevin Gaudet hatte im Spitzenspiel bei den Pinguins nur 13 gesunde Feldspieler zur Verfügung. Unter anderem fehlte in David Wrigley der drittbeste Liga-Scorer. Dann fiel nach zwei Dritteln auch noch Verteidiger Markus Gleich aus. Insofern zog man sich beim 2:3 noch mehr als achtbar aus der Affäre. Wie groß der Kader am Freitagabend gegen die Eispiraten Crimmitschau ist, wird sich zeigen. Eines ist aber klar: Die Steelers wollen nach nun zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Bei den Eispiraten sind Siege im Moment harte Arbeit. Das zeigte sich beim 4:3 im Shootout gegen die Starbulls Rosenheim, gegen die man mit einer scheinbar sicheren 3:1-Führung ins Schlussdrittel ging. Zuletzt hatte das Team von Trainer Chris Lee drei Auswärtsniederlagen in Folge hinnehmen müssen. Die Leistungen gegen die Steelers in dieser Saison waren aber nicht so schlecht. Schwer wiegt allerdings die Sperre gegen Eric Lampe, der durch Jakub Langhammer ersetzt wird.

Bisher:

28.09.2014: Bietigheim – Crimmitschau 3:0
23.11.2014: Crimmitschau – Bietigheim 1:2

Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim (17.00)

Bei den Starbulls heißt es angesichts der Verletztenmisere „Augen zu und durch“. “Ich versuche abzuschalten. Es hat schon andere Zeiten gegeben, da hab ich nicht mehr schlafen können, aber so weit bin ich noch nicht”, sagte Starbulls-Trainer Franz Steer. Unter anderem wiegen die Ausfälle von Florian Gaschke, Max Renner und Simon Fischhaber schwer. Sechs Niederlagen in Folge hatten die ambitionierten Rosenheimer zuletzt zu verdauen und rutschten dadurch auf den elften Tabellenplatz ab. Aufgrund der Ausfälle fehlt auch ein wenig das Glück des Tüchtigen in den engen Spielen. “Solche Spiele haben wir letzte Saison noch gewonnen, das ist jetzt nicht mehr so. Wir machen immer einen Fehler zu viel, und das ist zwar bedauerlich, aber das ist nun mal so. Trotzdem: Die Mannschaft ist willig und bereit, Spiele zu entscheiden”, sagte Steer. Das soll nun gegen den EC Bad Nauheim gelingen. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala musste am Tag vor Heiligabend eine schmerzhafte 3:6-Niederlage im Derby in Frankfurt hinnehmen. "Nach dem ersten Gegentor haben wir aufgehört das umzusetzen, was uns zuletzt stark gemacht hat. Nach dem 3:1 war es eine Kopfsache und wir waren nicht in der Lage, diese Situation umzukehren. Frankfurt hat am Ende verdient gewonnen", sagte EC-Coach Petri Kujala. Trotzdem kann sich die Auswärtsbilanz der Roten Teufel mit fünf Siegen in den vergangenen sieben Spielen durchaus sehen lassen.   

Bisher:

14.09.2014: Bad Nauheim – Rosenheim 3:4
26.10.2014: Bad Nauheim – Rosenheim 5:2

Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse (17.00)

Das zweite Derby in Dresden – und die Energieverbund Arena ist mit über 4.000 Zuschauern proppenvoll. Die Fans dürfen packendes Spiel erwarten zwischen dem Tabellendritten und –vierten, mit viel Emotionen. Das erste Spiel in Dresden hatten die Füchse klar mit 6:2 gewonnen, wie schon die beiden Derbys in der vergangenen Saison. Das soll für die Mannschaft von Thomas Popiesch nun ein Ende haben. „Ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben, am Ende den Sieg zu holen, auch wenn es spielerisch sicher kein Highlight war“, sagte Popiesch nach dem 2:1 nach Penaltyschießen gegen den von ausfällen gebeutelten SC Riessersee. Es war für Dresden der siebte Sieg in den vergangenen acht Spielen. Auch für die Füchse lief es zuletzt blendend – vor allem auswärts. Das 6:2 beim ESV Kaufbeuren war der siebte Sieg in den vergangenen acht Gastspielen. Ein großes Fragezeichen steht allerdings hinter dem Doppeltorschützen Maxime Legault, der sich offenbar eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hat.

Bisher:

10.10.2014: Füchse – Dresden 2:4
31.10.2014: Dresden – Füchse 2:6

ESV Kaufbeuren – EV Landshut (18.30)

Nicht nur das 2:6 gegen die Lausitzer Füchse war für den ESV Kaufbeuren ernüchternd. Auch die Verletzung von Torwart Stefan Vajs drückte aus Gemüt. Der zuletzt gute Goalie zog sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Mitspieler eine Gehirnerschütterung zu. Somit stand wieder Maximilian Sigl im Fokus. Trainer Kari Rauhanen, für den in nunmehr neun Spielen an der Bande drei Siege herauskamen, ermutigte sein Team, weiter hart zu arbeiten. Vor allem seien die Leistungen im Spiel fünf gegen fünf ansprechend. Der ESVK trifft am Freitag auf einen Gegner, der auch nicht frei von Sorgen ist. Vier der letzten fünf Spiele verlor der EVL, genauso wie die vergangenen drei Auswärtsspiele. Auf die Stimmung drückt aber vor allem die Situation mit Trainer Andreas Brockmann. Der Coach ist bis auf weiteres krankgeschrieben. „Das ist auch für mich eine schwere Situation. Aber ich bin momentan gesundheitlich nicht in der Lage, an der Bande zu stehen. Wann sich eine Besserung einstellt, ist nicht absehbar“, erklärte  Brockmann. Der 47-Jährige wird weiter von Co-Trainer Ewald Steiger vertreten, der schon in den Spielen in Bad Nauheim und beim 2:4 am Dienstag gegen Kassel die Verantwortung hatte.

Bisher:

19.09.2014: Landshut – Kaufbeuren 1:2
26.10.2014: Kaufbeuren – Landshut 3:6

SC Riessersee – Löwen Frankfurt (18.30)

Beim SC Riessersee staunen die Verantwortlichen, was trotz der Personalmisere möglich ist. „Wir konnten vor diesem schweren langen Wochenende sicherlich nicht erwarten, dass wir sensationelle sieben Punkte holen. Auf diese Mannschaft kann jeder SCR-Anhänger sehr, sehr stolz sein“, sagte Trainer Toni Krinner. Schon beim 6:2 gegen Meister Fischtown Pinguins am vergangenen Freitag war der SCR arg dezimiert, beim 6:4 in Crimmitschau fehlten sieben Stammspieler, beim 1:2 nach Penaltyschießen in Dresden gar acht. Gegen die Löwen wird Center David Brine wieder zurückkehren. Andreas Pauli und Mark Kosick waren bereits wieder auf dem Eis, über ihren Einsatz wird Toni Krinner kurzfristig entscheiden. Der kürzlich verpflichtete slowakische Goalie Thomas Tomek wird erstmals zum Kader der Garmischer gehören. Für den SCR gab es zuletzt drei Heimsiege in Folge. Der Gegner allerdings befindet sich gerade in einem Rausch. Die Löwen feierten einen 6:3-Triumph im Derby gegen den EC Bad Nauheim und erzielten in den vergangenen drei Spielen 25 Tore. Damit stellt die Mannschaft von Trainer Tim Kehler, die fünf der vergangenen sechs Spiele gewann, die zweitbeste Offensive der Liga. 

Bisher:

12.09.2014: Frankfurt – Riessersee 2:4
26.10.2014: Frankfurt – Riessersee 3:2

Heilbronner Falken – Fischtown Pinguins (18.30)

13 Niederlagen in Folge mussten die Falken mittlerweile hinnehmen. Das Team von Interimstrainer Gerd Wittmann zeigte aber beim 4:6 in Ravensburg Anzeichen einer Besserung. Immerhin gelang bei den heimstarken Towerstars eine schnelle 2:0-Führung und eine offensiv durchaus ansprechende Leistung. Allerdings wackelt die schlechteste Defensive der Liga weiter bedenklich. In den beiden Spielen gegen den Meister riefen die Falken aber ihre besten Leistungen ab, gewannen das erste Duell in Bremerhaven und verloren im zweiten denkbar knapp. Die Gelegenheit scheint günstig. Zwar feierten die Pinguins einen 6:3-Sieg gegen das Spitzenteam aus Dresden und ein 3:2 gegen Tabellenführer Bietigheim sowie insgesamt sechs Heimsiege in Folge. Aber auswärts lief überhaupt nicht prall: Vier Heimniederlagen in Folge gab es. Personell nachlegen musste Trainer Mike Stewart nach dem Ausfall von Jonas Langmann auf der Torhüterposition. Es wurde der Deutsch-Kanadier Benjamin Meisner verpflichtet.

Bisher:

04.10.2014: Pinguins – Heilbronn 3:5
28.11.2014: Pinguins – Heilbronn 4:3

Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars (18.30)

Die Kassel geben derzeit ein wenig den Ton an in der DEL2. In den vergangenen zehn Spielen verlor der Aufsteiger nur zweimal, holte aber auch da Punkte. Dazu kam am vergangenen Sonntag der 3:2-Sieg im Shootout bei Spitzenreiter Bietigheim. Der Rückstand des Tabellenzweiten zu den Steelers schrumpfte auf 15 Punkte. Und nun steht das zweite Duell mit Ravensburg in eigener Halle an. An das erste Aufeinandertreffen haben die Huskies noch beste Erinnerungen – 7:2 endete die eiseitige Begegnung. Das zweite Drittel gewann Kassel seinerzeit gar mit 6:0. Daran können (und wollen) sich die Towerstars sicher nicht mehr erinnern… Die Mannschaft von Trainer Daniel Naud ist vor allem dank ihrer Heimstärke weiter gut im Rennen. Aber auch auswärts sind die Towerstars durchaus zu sehr guten Leistungen imstande. Das zeigen zum Beispiel die Siege bei den Löwen Frankfurt (7:3) und in Weißwasser (3:2 SO).

Bisher:

21.09.2014: Kassel – Ravensburg 7:2
02.11.2014: Ravensburg – Kassel 4:1

Der 30. Spieltag (Freitag, 26. Dezember 2014)

Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau (17.00 Uhr)
Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim (17.00)
Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse (17.00)
ESV Kaufbeuren – EV Landshut (18.30)
SC Riessersee – Löwen Frankfurt (18.30)
Heilbronner Falken – Fischtown Pinguins (18.30)
Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars (18.30)

Der 31. Spieltag (Sonntag, 28. Dezember 2014)

Fischtown Pinguins – Kassel Huskies (17.00 Uhr)
EV Landshut – Starbulls Rosenheim (17.00)
Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau (17.00)
SC Riessersee – ESV Kaufbeuren (18.30)
EC Bad Nauheim – Heilbronner Falken (18.30)
Löwen Frankfurt – Dresdner Eislöwen (18.30)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (18.30)

Der 32. Spieltag (Dienstag, 30. Dezember 2014)

Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers (19.30 Uhr)
Kassel Huskies – Löwen Frankfurt (19.30)
Lausitzer Füchse – EV Landshut (19.30)
Starbulls Rosenheim – SC Riessersee (19.30)
Eispiraten Crimmitschau – Heilbronner Falken (20.00)
Fischtown Pinguins – ESV Kaufbeuren (20.00)
Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim (20.00)

Der 33. Spieltag (Freitag, 02. Januar 2015)

Starbulls Rosenheim – Fischtown Pinguins (19.30 Uhr)
Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse (19.30)
EC Bad Nauheim – Kassel Huskies (19.30)
Löwen Frankfurt – EV Landshut (19.30)
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen (20.00)
Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren (20.00)
SC Riessersee – Ravensburg Towerstars (20.00)

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