Die Außenseiter wollen dranbleiben
Optimismus in Kaufbeuren vor dem vierten Duell mit Bad Nauheim / Heilbronn will auf erstes Heimspiel aufbauen
Bislang konnten die Auswärtsteams noch keine Erfolgserlebnisse in den Playdowns erzielen. Der Druck lastet vor Spiel 4 aber auf dem ESV Kaufbeuren und den Heilbronner Falken.
ESV Kaufbeuren - EC Bad Nauheim (20.00 Uhr) - Serie: 1:2
Kaufbeurens Trainer Juha Nokelainen muss in Spiel 4 am Freitag einen wichtigen Mann ersetzen. Der bislang überragende Neuzugang Jordan Knackstedt, der insgesamt fünf Scorerpunkte sammelte und beim 6:3 gegen Bad Nauheim am vergangenen Sonntag dreimal traf, wird wegen einer Sperre nicht dabei sein. Ebenfalls noch gesperrt ist Daniel Pfaffengut wegen eines Checks gegen Bad Nauheims Drew Paris. Für Nokelainen sind die Sperren aber kein Grund zur Klage. "Am Freitag werden wir aber zurückkommen", sagte der Finne selbstbewusst. Seine Mannschaft hinterließ bislang auch einen guten Eindruck. Bad Nauheims Coach Petri Kujala sah in Spiel 3 eine Leistungssteigerung seines Teams. "Wir wollten nach dem Spiel am Sonntag antworten und haben von Anfang an Druck gemacht. Zu bemängeln ist einzig die Torausbeute im zweiten Drittel, als wir stolze 25:2 Torschüsse zu verzeichnen hatten. Ansonsten bin ich zufrieden mit dem Spiel meines Teams", sagte der EC-Coach.
Bisher:
13.03.2015: Bad Nauheim – Kaufbeuren 4:3 OT
15.03.2015: Kaufbeuren – Bad Nauheim 6:3
17.03.2015: Bad Nauheim – Kaufbeuren 5:2
Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau (20.00) - Serie: 1:2
Torarm ging es bislang nicht zu. 29 Treffer durften die Fans in den ersten drei Spielen zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Heilbronner Falken bejubeln. Die Trainer Chris Lee und Gerd Wittmann hätten es sicherlich gerne gesehen, wenn ihre Teams in der Defensive etwas kompakter stehen. Aber am Ende zählt schließlich das Ergebnis. „Beiden Mannschaften steckten die vergangenen zwei Spiele noch in den Knochen. Insofern gab es einige Konzentrationsschwächen. Aber wir führen jetzt 2:1“, sagte Crimmitschaus Kapitän André Schietzold. Da kann beiden Teams der eine Tag mehr Pause natürlich entgegengekommen sein. In Heilbronn kann man durchaus optimistisch in das Heimspiel gehen, in dem Gerd Wittmann erneut auf den gesperrten Thomas Gödtel verzichten muss. Am vergangenen Sonntag gewannen die Falken deutlich 6:2. Aber auch im Sahnpark stellte der Vorrunden-Vorletzte immer wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis.
Bisher:
13.03.2015: Crimmitschau – Heilbronn 6:5 OT
15.03.2015: Heilbronn – Crimmitschau 6:2
17.03.2015: Crimmitschau – Heilbronn 6:4