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Text: DEL2

Die Bayern jubeln! Riessersee und Rosenheim erzwingen ein Spiel 3

SCR gewinnt nach 0:2-Rückstand 5:2 in Dresden, Fischhaber trifft für Starbulls in der Overtime zum 3:2 in Weißwasser

Die Bayern jubeln! Riessersee und Rosenheim erzwingen ein Spiel 3
Robin Trettin

Die Spannung wurde in den Pre-Playoffs schon am Sonntag auf die Spitze getrieben. Die Dresdner Eislöwen waren im Spiel 2 nach dem ersten Drittel bereits auf dem Weg ins Playoff-Viertelfinale, dann schlug der SC Riessersee im Mittelabschnitt eiskalt zurück und rettete sich dank eines 5:2 in ein entscheidendes drittes Spiel am Dienstag in Garmisch. Dramatisch ging es in der Lausitz zu: Die Füchse führten zweimal, die Starbulls Rosenheim erzwangen die Verlängerung, und Simon Fischhaber ließ die Mannschaft von Trainer Franz Steer mit einem Unterzahltor zum 3:2 jubeln. Somit fällt die Entscheidung im Kathrein-Stadion!

Dresdner Eislöwen – SC Riessersee 2:5 (2:0, 0:4, 0:1)


Für die Gäste aus Garmisch begann das Gastspiel in Sachsen denkbar schlecht. Der Doppelschlag der Füchse innerhalb von zwei Minuten im Auftaktdrittel war eine bittere Pille. Doch die Gast-Mannschaft von Trainer Maurizio Mansi ließ sich nicht entmutigen. Die Matchstrafe gegen Dresdens Leistungsträger Stefan Chaput wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken Mitte des zweiten Abschnitts spielte  Riessersee in die Karten. Im fünfminütigen Powerplay traf Lubor Dibelka zum Ausgleich. Und der Topscorer der Gäste legte in der Schlussminute des zweiten Drittels nach, Tim Regan erhöhte sogar 22 Sekunden vor der Pausensirene. Auch die Spieldauerdisziplinarstrafe für Maximilian Kastner im Schlussabschnitt konnten die Gäste kompensieren. Damit legten die Garmischer den Grundstein für das entscheidende dritte Spiel am kommenden Dienstag.  Für die Eislöwen war die Entwicklung des Spiels ein Dämpfer. Trainer Thomas Popiesch hatte das 2:0 am Freitag zwar „intensiv“ ausgewertet. Aber die geschlossene Mannschaftsleistung, die er seinem Team im ersten Spiel attestierte, war am Sonntag im Mittelabschnitt  verloren gegangen. Popiesch musste zudem erneut auf Sami Kaartinen verzichten, am Dienstag nun wird Stefan Chaput fehlen.

Tore: 1:0 Vincent Schlenker (11:12), 2:0 Arturs Kruminsch (13:01), 2:1 Florian Vollmer (21:53), 2:2 Lubor Dibelka (33:47/PP1), 2:3 Lubor Dibelka (39:03), 2:4 Tim Regan (39:38), 2:5 Markus Eberhardt (58:41/EN)
Zuschauer: 3.103

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) OT

Das zweite Duell zwischen den Füchsen und Rosenheim war nichts für schwache Nerven. Die 2.337 Zuschauer sahen eine spannende Auseinandersetzung, in der die Gastgeber zweimal die Nase vorn hatten. Aber Rosenheim ließ sich nicht entmutigen. Am Freitag hatte die Mannschaft von Trainer Franz Steer das Spiel praktisch im ersten Drittel verloren. Am Sonntag nun lieferten die Gäste eine konzentriertere Leistung über die gesamte Spieldauer ab. Das Steer-Team bewies Charakter und kam zweimal zurück. In der Verlängerung gelang dann Simon Fischhaber ein seltenes Kunststück, als er in Unterzahl für den umjubelten Siegtreffer der Gäste sorgte. "Es war sicherlich ein glücklicher Sieg, aber er war wichtig. Wir haben eine Weile gebraucht, bis wir im Spiel waren, dann wurde es ein offener Schlagabtausch. Ich glaube unser Torwart hat einen großen Anteil am Auswärtssieg", gestand Franz Steer nach dem Spiel. Goalie Timo Herden hielt seine Mannschaft immer im Spiel. Füchse-Trainer Dirk Rohrbach sprach seiner Mannschaft Mut zu. "Wir waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft, haben aber heute unglücklich verloren. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe ist, dass wir unsere vielen Tormöglichkeiten nicht genutzt haben", sagte Rohrbach.

Tore: 1:0 Maxime Legault (10:52/PP1), 1:1 Robert Schopf (23:34), 2:1 Scott King (24:21), 2:2 Stephen Schultz (32:19/PP2), 2:3 Simon Fischhaber (66:13/SH1)
Zuschauer: 2.337

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