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Text: DEL2

Die Topfavoriten machen ein Statement

Bietigheim zeigt Landshut dank Wrigley die Grenzen auf / Meister Bremerhaven feiert Shutout gegen Frankfurt

Die Topfavoriten machen ein Statement
DEL2

Die Bietigheim Steelers  und die Fischtown Pinguins hatten ihre Favoritenrollen bereits im Playoff-Viertelfinale unterstrichen – wenngleich der Hauptrunden-Primus gegen die Dresdner Eislöwen und der Meister gegen die Starbulls trotz Sweeps ordentlich arbeiten mussten. Die Vehemenz, mit der die beiden Vorjahresfinalisten am Gründonnerstag in ihre Halbfinalserien starteten, überraschte dann aber doch ein wenig.

„Natürlich bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben exakt unseren Game Plan eingehalten und am Ende verdient gewonnen. Persönlich hoffe ich, dass wir am Sonnabend an unsere Leistung  anknüpfen können“, sagte Bremerhavens Coach Mike Stewart nach dem 4:0 gegen die Löwen Frankfurt vor 4.422 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz. Und die Steelers mussten zwar zwischenzeitlich ein 2:2 gegen den EV Landshut hinnehmen, siegten dann vor der prächtigen Kulisse von 4.231 Zuschauern mit 5:2. Dreimal traf David Wrigley, wie schon im Spiel drei gegen Dresden (5:0). Der Stürmer war zum Ende der Hauptrunde ein heißer Anwärter auf den Scorertitel. Weil Wrigley aber angeschlagen war, ließ Trainer Kevin Gaudet ihn pausieren. Das tat offenbar mehr als gut.

Die Gründe für die Niederlage waren in Landshut schnell gefunden. Geschäftsführer Christian Donbeck hatte vor dem Spiel Disziplin angemahnt – letztendlich saßen die Landshuter dann doch zu oft in der Kühlbox. "Entscheidend war, dass wir drei Tore in Unterzahl bekommen haben. Das müssen wir in der Zukunft vermeiden. Wir hatten auch unsere Gelegenheiten. Die müssen wir gegen eine Top-Mannschaft wie Bietigheim aber besser nutzen",  sagte Donbeck.

Bremerhaven stoppte unterdessen die zweitbeste Offensive der Hauptrunde aus Frankfurt. „Ich freue mich wahnsinnig für das phantastische Publikum. Die Mannschaft hat mit einer ungemein kompakten Leistung einen idealen Einstieg in die Serie geschafft. Aber eine Serie besteht eben nicht nur aus einem Spiel. Es steht 1:0 für uns - nicht mehr und nicht weniger!“, sagte Pinguins-Teammanager Alfred Prey. Für den Meister war es der 20. Sieg in den vergangenen 21 Heimspielen. Frankfurt verließ nach zwölf Siegen in Folge – die Hauptrunde ebenfalls eingerechnet – erstmals als Verlierer das Eis.

Ein Statement machten in den Playdowns auch die Heilbronner Falken. Die Mannschaft von Trainer Gerd Wittmann feierte im Spiel 1 gegen den ESV Kaufbeuren ein 4:1. Joker-Trainer Juha Nokelainen machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. „Wir haben uns viel mehr vorgenommen“, sagte der Finne und ergänzte: „Ich garantiere, dass in zwei Tagen eine andere ESVK-Mannschaft auf dem Eis steht."

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