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Dresden sorgt für Saisonaus des amtierenden Meisters

Bad Tölz bejubelt den Ligaverbleib / Kaufbeuren steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinale

Dresden sorgt für Saisonaus des amtierenden Meisters
Timo Raiser

Bietigheim Steelers - Dresdner Eislöwen

Die erste Strafzeit in der Partie gab es in der fünften Minute und Bietigheims Max Prommersberger musste wegen Stockschlags pausieren. Im Powerplay brauchten die Gäste nicht lange, um in Führung zu gehen – es war Dresdens Nick Huard, der die Scheibe einnetzte. Die Steelers ließen sich davon nicht beirren und antworteten durch den Ausgleichstreffer (8.) von Max Lukes. Die Hausherren erarbeiteten sich zwar ein Chancenplus, die ganz großen Chancen blieben aber Mangelware. Mit dem 1:1 ging es in die erste Pause. Die Eislöwen kamen gut in den nächsten Spielabschnitt, konnten aber Steelers-Goalie Ilya Sharipov nicht überwinden. In der 25. Minute kassierte Dresdens Arne Uplegger wegen hohen Stocks eine Strafe. Die Sachsen verteidigten gut und überstanden das Unterzahlspiel ohne Probleme. Wenig später gingen die Blau-Weißen durch den Treffer von Aleksejs Sirokovs in Front (29.). Steeler Lukes bekam zwei Minuten wegen Haltens und die Elbestädter legten mit dem Überzahltreffer (30.) von Top Scorer Jordan Knackstedt nach. Wenig später hatten die Ellentaler durch Verteidiger Willie Corrin die Möglichkeit den Anschluss zu erzielen, aber es blieb bei dem Zwischenstand. In den Schlussminuten drängten die Gastgeber auf ein Tor, aber Eislöwe-Goalie Marco Eisenhut vereitelte dies. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung der Sachsen gingen die Teams in die Kabinen.  Wie die Schlussminuten im zweiten Drittel, so begann auch der dritten Spielabschnitt – mit Druck der Schwaben. In Minute 44 verkürzte Shawn Weller den Spielstand. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Gäste die Steelers-Offensive wieder besser in den Griff. Bietigheim nahm noch Goalie Sharipov vom Eis. Mit einem Mann mehr versuchten die Ellentaler den Ausgleich zu markieren, aber Dresdens Schlussmann rettete die Führung mit einer starken Parade. Dresden sicherte sich den 3:2-Erfolg und zieht in das Halbfinale ein. Der amtierende Meister kann seinen Titel somit nicht verteidigen.

 

ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse

Foto: Benjamin Lahr

Kaufbeuren startete druckvoll in die Partie und agierte torgefährlich. Es lief gerade die neunte Minute, da brachte Joker Branden Gracel seine Mannschaft in Front. Kaufbeurens Top Scorer Sami Blomqvist legte wenig später nach und erhöhte mit seinem Handgelenkschuss auf 2:0 (12.). Kurz darauf hatte Weißwasser die Möglichkeit zum Anschluss, aber ESVK-Goalie Stefan Vajs war mit dem Schoner zur Stelle. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung der Allgäuer gingen die Teams in die Kabinen. In der 22. Minute kassierte Füchse-Kapitän Anders Eriksson wegen übertriebener Härte eine Strafe und ESVK-Kapitän Jere Laaskonen nutze das Powerplay zum 3:0 (23.). Das Spiel wurde intensiver und die Hausherren bestimmten das Spiel über weite Strecken. Beide Mannschaften kamen zu ihren Chancen, aber keiner konnte die Scheibe einnetzen. Mit der Drei-Tore-Führung ging es in die nächste Pause. Steve Saviano hatte für die Lausitzer im Schlussdrittel eine sehr gute Chance den Spielstand zu verkürzen, jedoch blieb der Abschluss ohne Torerfolg. Auf der Gegenseite rettete Füchse-Goalie Maximilian Franzreb gegen Gracel. Kaufbeurens Joseph Lewis kassierte zwei Minuten wegen Beinstellens. Die Sachsen agierten sehr druckvoll im Powerplay, aber am Kaufbeurer Schlussmann war kein Vorbeikommen. Bei einer Spielzeit von über fünf Minuten, nahm Weißwassers Cheftrainer Corey Neilson seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Wenig später gab es ein weiteres Überzahlspiel für die Gäste und dies nutzte Weißwassers Charlie Jahnke (57.). In Folge verteidigten die Hausherren ihre Führung und Philip Messing sorgte mit seinem Treffer in das leere Tor für den 4:1-Sieg. Somit zieht Kaufbeuren zum dritten Mal in Folge in das Halbfinale ein.

Tölzer Löwen - EHC Freiburg

Die Hausherren agierten im ersten Drittel spielbestimmender und erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten. In der sechsten Minute scheiterte Löwe Lubor Dibelka am Außenpfosten. Freiburgs Jannik Herm bekam in der sechsten Minute wegen Hakens eine Strafzeit. Die Gäste waren wenige Sekunden komplett, da sorgte Stephen MacAulay für die Führung der Hausherren. Der EHC verteidigte gegen die Offensive der Gastgeber gut und Goalie Jimmy Hertel verhinderte einen weiteren Treffer. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels kamen auch die Freiburger zu ein paar Chancen, aber es blieb nach 20 Minuten bei der 1:0-Führung der „Buam“. In der 24. Minute fiel der Ausgleich für die Gäste. Torschütze war Brad McGowan. Wenig später gab es die erste Strafzeit für einen Löwen-Spieler und gut eine Minute später gleich die zweite. Das doppelte Überzahlspiel nutzten die Breisgauer gekonnt, als Alexander Brückmann Freiburg in Front schoss (29.). In Folge hatte EHC-Spieler Jozef Balej den nächsten Treffer auf der Kelle, aber Goalie Ben Meisner vereitelte dies. Daraufhin agierte Bad Tölz mit Druck und sie drängten auf den Ausgleich, aber die Gäste verteidigten gut. Es liefen die letzten Sekunden im zweiten Drittel, da schoss der Tölzer Kevin Wehrs von der blauen Linie und die Scheibe landete im Tor der Breisgauer. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis – mit der Entscheidung Tor für Bad Tölz. Der Puck hatte die Torlinie vor dem Pausenpfiff überschritten. Mit dem Unentschieden ging es in die nächste Pause. Auch im dritten Spielabschnitt stehen beide Teams gut in der Defensive. In Minute 44 glänzte EHC-Goalie Hertel mit einer Parade gegen Löwe MacAulay. Wenig später nutzte Florian Strobl einen Abpraller und sorgte somit für die Führung (49.) der Gastgeber. Kur darauf hatte Freiburgs Radek Havel die große Chance zum Ausgleich, aber der Puck landete nach der Rettungstat von Meisner auf dem Tor. In Folge gab es auf beiden Seiten Chancen, aber die Teams verteidigten gut.  EHC-Cheftrainer Jan Melichar nahm in der 55. Minute eine Auszeit. Wenig später verließ auch Freiburgs Goalie Hertel das Eis. Diesen Umstand nutzte MacAulay und sorgte mit seinem Treffer in das leere Tor für den umjubelten 4:2-Erfolg. Mit dem vierten Sieg in der Playdown-Serie sicherte sich Bad Tölz den Verbleib in der DEL2. Für Freiburg geht es in die finale Abstiegsrunde.

Die Ergebnisse im Überblick:

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