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Text: DEL2

Dresden und Rosenheim erreichen Playoff-Viertelfinale

Eislöwen gewinnen Showdown in Garmisch 4:1 / Rosenheim ebenfalls 4:1 gegen Weißwasser

Dresden und Rosenheim erreichen Playoff-Viertelfinale
City Press

Jubel in Dresden und Rosenheim: Die Eislöwen gewannen am Dienstag den Showdown in den Pre-Playoffs beim SC Riessersee mit 4:1 und fordern ab Freitag im Playoff-Viertelfinale Hauptrunden-Meister Bietigheim Steelers. Die Starbulls Rosenheim schalteten im dritten und entscheidenden Spiel die Lausitzer Füchse mit 4:1 aus und dürfen sich nun mit DEL2-Meister Fischtown Pinguins messen.

Starbulls Rosenheim – Lausitzer Füchse 4:1 (0:0, 1:0, 3:1)
Serie: 2:1 - damit Rosenheim im Viertelfinale gegen die Fischtown Pinguins


Fifty-Fifty – das war die Prognose von Franz Steer vor dem Showdown im Kathrein-Stadion gegen die Lausitzer Füchse am Dienstagabend. Und der Trainer der Starbulls Rosenheim sollte Recht behalten. Beide Teams schenkten sich nichts. Das erste Drittel war ausgeglichen, im Mittelpunkt standen die Goalies. Sowohl „Rookie des Jahres“  Timo Herden, der mit seinen Paraden am Sonntag großen Anteil am Sieg in der Lausitz hatte, als auch Weißwassers Goalie Jonathan Boutin parierten alles, was auf ihr Tor kam. Im zweiten Abschnitt dominierte zunächst das Forechecking der Gäste, die von Trainer Dirk Rohrbach wie schon in den ersten beiden Spielen sehr gut eingestellt waren. Doch Rosenheim wurde druckvoller, was sich auszahlte. Einen Schlagschuss  von Tim Kunes fälschte Kapitän Stephan Gottwald entscheidend ins Gäste-Tor ab. Und zu Beginn des Schlussabschnitts machten die Gastgeber eiskalt den Sack zu. Innerhalb von nicht einmal drei Minuten sorgte ein Doppelschlag für die Vorentscheidung. Maximilian Hofbauer war mit einem Tor und der Beteiligung am Treffer von Mario Valery-Trabucco die Schlüsselfigur. Damit geht es für die Starbulls nun am Freitag im ersten Playoff-Viertelfinale an die Nordsee zum Duell mit den Fischtown Pinguins. Die Hauptrunden-Serie mit dem Meister war ausgeglichen, beide Teams gewannen je zwei Spiele. An das jüngste Aufeinandertreffen haben die Rosenheimer allerdings keine guten Erinnerungen: am 27. Februar gab es in der Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz ein 2:8. Groß dürfte dagegen die Enttäuschung in der Lausitz sein. Dirk Rohrbach sah in den ersten beiden Spielen sein Team deutlich besser, aber eine zweimalige Führung in Spiel 2 konnte Weißwasser nicht nutzen. Damit muss das Team unfreiwillig in den Urlaub.

Tore: 1:0 Stephan Gottwald (30:13/PP1), 2:0 Maximilian Hofbauer (40:46), 3:0 Mario Valery-Trabucco (43:33), 3:1 Greg Classen (47:26), 4:1 Maximilian Hofbauer (59:46/PP1/EN)
Zuschauer: 2.601

SC Riessersee – Dresdner Eislöwen 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)
Serie: 1:2 ,damit Dresden im Viertelfinale gegen die Bietigheim Steelers


Die Frage für die Dresdner Eislöwen vor dem dritten und entscheidenden Spiel war: Wie hat die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch die 2:5-Niederlage am Sonntag nach einer 2:0-Führung weggesteckt? Die Sachsen beantworteten sie beeindruckend: Glänzend! Ein Unterzahl-Tor von Matchwinner Steven Rupprich nach nicht einmal fünf Minuten wies am Dienstagabend in Garmisch den Weg ins Playoff-Viertelfinale gegen den Hauptrunden-Sieger Bietigheim Steelers. Dresden spielte nach dieser Führung souverän gegen Riessersee auf. Und noch im ersten Drittel legte die Powerplay-Formation der Eislöwen nach. Rupprich fälschte die Scheibe ins SCR-Tor zu einer beruhigenden 2:0-Führung nach dem ersten Drittel ab. Dresden musste den gesperrten Leistungsträger Stefan Chaput ersetzen, der wird auch in Spiel 1 am Freitag in Bietigheim noch fehlen. Mit dabei war aber wieder der zuletzt angeschlagene Sami Kaartinen. Die Gastgeber wirkten nach dem frühen 0:1 regelrecht geschockt und konnten über 40 Minuten selten Druck aufbauen. Erst im Schlussabschnitt wachte die Mannschaft von Trainer Maurizio Mansi etwas auf. Aber die Schlussoffensive kam zu spät. Außerdem blieben die Dresdner bei Kontern immer gefährlich. Die zwei Siege in Garmisch machen den Eislöwen nun ein wenig Mut für die maximal sieben Spiele umfassende Serie gegen Bietigheim. Das Popiesch-Team verlor allerdings alle vier Saison-Duelle gegen Bietigheim. Beim letzten Auftritt bei den Steelers führte Dresden bereits mit 4:1, verlor aber nach Verlängerung noch 4:5.

Tore: 0:1 Steven Rupprich (4:27/SH1), 0:2 Steven Rupprich (17:59/PP1), 0:3 Carsten Gosdeck (31:20), 1:3 Michael Kolarz (47:40), 1:4 Sami Kaartinen (58:49/EN)
Zuschauer: 2.174

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