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Text: DEL2

Dresden und Weißwasser auf der Suche nach dem Erfolgsrezept

Dresden und Weißwasser auf der Suche nach dem Erfolgsrezept
DEL2
Eislöwen-Coach Popiesch: „Dürfen nicht zurückblicken“ / Dirk Rohrbach sieht bei den Füchse Cracks ein „mentales Problem“

Sie waren beide schon auf Rang drei und gehörten zu den Topteams der Liga. Doch zwei Wochen vor dem Ende der Hauptrunde in der DEL2 stecken die sächsischen Rivalen Dresdner Eislöwen und Lausitzer Füchse in tiefen sportlichen Krisen. Brenzlig sieht es derzeit für die Eislöwen aus. Für die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch entpuppte sich der Spielplan als Alptraum: Fünf Auswärtsbegegnungen hatte Dresden – alle fünf endeten mit Niederlagen. Gerade ein Punkt sprang heraus. Und im ersten Heimspiel danach gab es am Sonntag dann ein klares 1:5 gegen Aufsteiger Löwen Frankfurt. Foto: Robin Trettin


„Jetzt kommt es darauf an, die Köpfe oben zu behalten“, sagte Thomas Popiesch nach der zehnten Heimniederlage. Die Eislöwen hatten gute bis sehr gute Phasen in der laufenden Saison. Vor allem eine Spanne von sieben Siegen in Serie brachte Dresden in die oberen Tabellenregionen. Aber der Abgang Kris Sparre zum Jahreswechsel, zu dem Zeitpunkt Liga-Topscorer, sowie Krankheiten oder Verletzungen sorgten für Probleme. Alles, was sich eingependelt hatte – unter anderem das vorzügliche Powerplay, wollte nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Ergebnis: Dresden ist derzeit auf Rang elf und müsste somit in die Playdowns.

Trainer Popiesch will, dass seine Spieler offensiv mit der Situation umgehen. „Wir dürfen nicht zurückblicken, sondern müssen den Fokus auf die kommenden vier Endspiele legen“, sagte er. Die erscheinen ebenso machbar wie unangenehm. Gegner sind der sächsische Rivale Eispiraten Crimmitschau, die Heilbronner Falken sowie der ESV Kaufbeuren. Alle drei spielen in den Playdowns. Die können aber Dresden ordentlich in die Suppe spucken. Als einziger direkter Konkurrent im Kampf um die Playoffs gastiert der EV Landshut in Dresden.

Wesentlich besser sieht es derzeit bei den Lausitzer Füchsen auch nicht aus. Mit neun Siegen in zehn Spielen katapultierten sich die Füchse Mitte der Hauptrunde in die erweiterte Liga-Spitze. Als sich Team-Topscorer Jonas Johannsson aber am 30. Dezember 2014 verletzte und mehrere Wochen ausfiel, gab es mit ein wenig Verzögerung sieben Niederlagen in Folge. Dann kam kurzfristig eine Wende mit vier Erfolgen in Serie, nun rutschte man nach drei Niederlagen am Stück wieder auf Rang zehn ab. Trainer Dirk Rohrbach sprach nach dem 2:4 am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Kassel Huskies von einem mentalen „Problem“. Die Leistungsträger würden nicht ihr Potenzial abrufen, niemand wolle in die Playdowns.

Einen kleinen Vorteil genießen die Füchse, die einen Punkt vor Dresden liegen: Sie haben noch ein Nachholspiel. Allerdings muss man am Dienstag zum Tabellendritten Fischtown Pinguins reisen. Und die Arena am Wilhelm-Kaisen-Platz ist eine Festung. Der Meister besiegte dort die letzten 14 Gegner. Es folgen die Spiele gegen die Heilbronner Falken und Löwen Frankfurt sowie die Tabellennachbarn EC Bad Nauheim und EV Landshut. Man hat es also noch selbst in der Hand.


20. Spieltag, (Nachholspiel, Dienstag, 17. Februar 2015)
Fischtown Pinguins – Lausitzer Füchse (20.00 Uhr)

49. Spieltag (Freitag, 20. Februar 2015)

EC Bad Nauheim – Löwen Frankfurt (19.30 Uhr)
Starbulls Rosenheim – EV Landshut (19.30)
ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers (19.30)
Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken (19.30)
Kassel Huskies – SC Riessersee (19.30)
Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau (19.30)
Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins (20.00)

50. Spieltag (Sonntag, 22. Februar 2015)

SC Riessersee – Starbulls Rosenheim (17.00 Uhr)
EV Landshut – EC Bad Nauheim (17.00)
Eispiraten Crimmitschau – Kassel Huskies (17.00)
Fischtown Pinguins – ESV Kaufbeuren (17.00)
Bietigheim Steelers – Ravensburg Towerstars (17.00)
Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen (18.30)
Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse (18.30)

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